18.08.2013

Der Stammtisch urteilt, die Bundesliga legt Einspruch ein

»Murmeltiere gehören in den Zoo«

Vor der neuen Saison spricht der 11FREUNDE-Tresen in unserem Bundesliga-Sonderheft wieder Klartext bezüglich der Aussichten der Erst-und Zweitligisten. Klub-Granden erklären, wie viel Wahrheit in den Thesen steckt.

Text:
11FREUNDE
Bild:
Imago

Vor der Saison haben wir 36 Vereine mit unseren Stammtischthesen konfrontiert. Trainer, Manager oder Präsidenten haben Stellung genommen. Im aktuellen Bundesliga-Sonderheft von 11FREUNDE (ab jetzt im Handel) lest ihr, wie Jörg Schmadtke seinen Wohnort Köln rechtfertigt, was Robin Dutt von Marco Arnautovic hält oder ob sich Markus Gisdol wieder ein bisschen Hass für seine TSG wünscht.


Wieder die besten Spieler verkauft – herzlich willkommen im Abstiegskampf, Michael Wiesinger!
»Das ist kein Thema bei uns, wir können die Situation gut einschätzen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass wir die Abgänge bisher jedes Jahr gut kompensiert haben. Auch Spieler, die aktuell vielleicht noch nicht so sehr im Fokus stehen, können Verantwortung über­-nehmen – das wird sich in der Vorbereitung herauskristallisieren. Wir haben großes Vertrauen in den eigenen Kader.«

Auf und nieder – immer wieder: Und ewig grüßt das Murmeltier, Michael Preetz!
»Ich weiß ja nicht, wie intensiv sich die 11 FREUNDE normalerweise mit unseren Trainingsinhalten beschäftigen, aber derartige Übungen stehen sicher hin und wieder auf dem Plan. Sollten Sie mit der These allerdings auf unsere sportliche Bilanz der jüngeren Vergangenheit anspielen, bin ich vor der neuen Saison deutlich optimistischer als Sie. Unserem Trainer ist es schon im Zweitligajahr gelungen, den Kader zu einer eingeschworenen Einheit zusammenzuschweißen. Aber: Nicht umsonst haben wir mit Jos Luhukay vielleicht den Experten im Themenbereich »Aufstieg mit anschließendem Klassenerhalt« auf der Bank – man erinnere sich nur an seine großartige Arbeit in Augsburg! Insofern sehe ich unserer gemeinsamen Zukunft in Ruhe entgegen. Unsere Spieler haben dazu richtig Lust auf die Bundesliga, das spürt man von Tag zu Tag. Da arbeitet ein Team zusammen. Auch haben wir uns, entsprechend unserer Rahmenbedingungen, mit sportlich und charakterlich passenden Profis verstärkt. Und, last, but not least, beweisen unsere Fans schon seit Jahren – egal in welcher Liga wir uns bewegten –, dass sie locker auf Champions-League-Niveau spielen. Warum sollte es Hertha BSC also nicht gelingen, das von Ihnen in der provokanten Aussage gemeinte Image der Fahrstuhlmannschaft abzuschütteln? Wir jedenfalls haben vor, diesen Fahrstuhl mit der kommenden Saison außer Betrieb zu setzen. Murmeltiere grüßen wir Herthaner dann nur noch ganz locker im Berliner Zoo ...«

 
 
 
 
 
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