Der große Hinrundenrückblick: Hoffenheim

Stani und das Logenpublikum

Eine durchwachsene Hinrunde hat die TSG Hoffenheim hinter sich. Dementsprechend hat man sich im Mittelfeld eingerichtet, weit weg von den eigenen Ansprüchen. Trainer Holger Stanislawski muss noch üben, die Hoffenheimer Gepflogenheiten hinzunehmen. Der große Hinrundenrückblick: Hoffenheim

Highlight der Hinrunde
Wir überlassen der Website der TSG, den frühen Saisonhöhepunkt zu beschreiben: »Sonnenschein, sommerliche warme Temperaturen und eine gelungene Darbietung der Fans in Form einer Choreographie – Fußballherz, was willst du mehr. Als da wären natürlich die drei Punkte gegen den Deutschen Meister Borussia Dortmund.« Schade nur, dass der 1:0-Sieg am zweiten Spieltag im Nachhinein von anderen Ereignissen übertönt wurde.

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Tops und Flops
Nach einem Muskelbündelriss, der ihn drei Monate außer Gefecht setzte und einem gescheiterten Wechsel zu den Blackburn Rovers hat sich Vedad Ibisevic erfolgreich zurückgemeldet. In acht Bundesligaspielen, in denen er fünf Mal ein- oder ausgewechselt wurde, gelangen ihm fünf Treffer.

Der Mitarbeiter, der auf eigene Faust und ohne das Wissen von TSG-Offiziellen den Dortmunder Gästeblock mit einer riesigen Lärmkanone beschallte, ist vermutlich ein Bauernpfer, muss aber dennoch für unseren Flop herhalten.

Ja, gut äh, ich sach mal: Medialer Höhepunkt
Vom FC St. Pauli war Holger Stanislawski anderes gewont, deswegen war es nur eine Frage der Zeit, bis er die Zuschauer in Hoffenheim kritisieren würde. Im Oktober war es dann soweit: »Die Stimmung muss nicht nur aus einem Block kommen, sondern vom ganzen Stadion. Es reicht nicht, aufzustehen und zu klatschen wenn es 6:0 steht, das muss auch mal früher kommen.« Geholfen hat es nichts. Am 17. Spieltag durften sich die Profis trotz einer 1:0-Führung ein gellendes Pfeifkonzert von den Rängen anhören.

Das Zitat der Hinrunde
Höchst ungewöhnlich ist es, seine Mitspieler persönlich, öffentlich zu kritisieren. Doch Tom Starke redete nach einem enttäuschenden 1:1 gegen Freiburg Tacheles: »Wir haben erfahrene Spieler. Wir haben Ryan Babel vorne, der auch langsam mal anfangen könnte, ein paar Punkte für uns zu holen. Ich weiß nicht, was los ist mit dem Jungen. Er ist komplett down. Er wäre der Typ, an dem sich die Mannschaft aufrichten könnte.«

Wenn dieser Verein ein Job wäre, wäre er...
Hauptschullehrer. Viele Gründe für schlechte Laune, ansatzweise überfordert, aber ein zackiger Pfiff auf den Lippen.

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