Der große Hinrundenrückblick: 1. FC Köln

All eyes on Poldi

Podolskis gute Form wird zum Synonym der besten FC-Hinrunde seit zehn Jahren. Das Korsett von Stale Solbakken passt dem FC immer besser, vor allem in Heimspielen konnte Köln bisweilen überzeugen, nun muss Konstanz her. Der große Hinrundenrückblick: 1. FC Köln

Highlight der Hinrunde
Der 1. FC Köln und der Hamburger SV lieferten sich am 4. Spieltag ein packendes Spiel, das 4:3 für den »Effzeh« endete. Zweimal hatte der HSV vorne gelegen, zweimal hatte Köln das Spiel gedreht – zuletzt durch zwei Treffer in der 84. und 88. Minute (Christian Clemens und Kevin McKenna). Köln konnte drei Punkte aus Hamburg entführen und stürzte den HSV in eine Krise. Das wohl schönste FC-Tor der Hinrunde erzielte Clemens hingegen am 16. Spieltag mit der direktesten Ecke seit Mario Basler, zu bestaunen auf dem Kölner Youtube-Channel mit stilsicherer Techno-Untermalung:

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Tops und Flops
Lukas Podolski stellte in der Form seines Lebens mit seinen zwei Treffern am 16. Spieltag gegen Freiburg zum 4:0-Sieg seinen eigenen Torrekord aus der vergangenen Bundesligasaison ein. Inzwischen gelangen ihm bereits 14 Tore, zehn davon erzielte er im Doppelpack. Das von den Medien kolportierte Interesse europäischer Topklubs an Podolski überstrahlt die beste FC-Hinrunde seit zehn Jahren.
Bei Borussia Dortmund ging der FC dennoch gnadenlos unter und leistete beim 0:5 am 10. Spieltag keine Gegenwehr. Selbst Marcel Schmelzer durfte nach freudiger Einladung durch die Kölner Hintermannschaft sein erstes Bundesligator erzielen. Die enttäuschten FC-Fans feierten nach der Pleite trotzdem – allerdings mit Kevin Großkreutz vom BVB.


Ja, gut äh, ich sach mal: Medialer Höhepunkt
Scheißfans: Bei der 1:5-Niederlage gegen den FC Schalke 04 warfen enttäuschte FC-Fans mit Fäkalien. Die Medien und Fußballwelt gaben sich entsetzt – als Fäkalienkatapult dienten spontan zweckentfremdete Bierbecher, die nach dem Leeren sofort wieder mit Urin und Kot gefüllt wurden. Die drei Protagonisten erhielten dreijährige Stadionverbote und der FC musste 10.000 Euro blechen. Clemens Tönnies sinnt nun auf Rache und will Podolski kaufen. Randnotiz: Ein Kölner Fan legte beim Spiel einem Eisverkäufer im Gästeblock seinen nackten Penis auf den Bauchladen – das dafür geforderte Ed von Schleck bekam er jedoch nicht.

Zitat der Hinrunde
»Messi hat vielleicht mehr Finesse im linken Fuß. Aber Poldis Power-Fuß ist einmalig auf der Welt.« – Stale Solbakken

Wenn dieser Verein ein Job wäre, so wäre er . . .
Schönheitschirurg – auf der Suche nach einem neuen Gesicht für die Chefetage nimmt die Suche nach einem Nachfolger vom zurückgetretenen Präsident Wolfgang Overath bizarre Formen an: sogar Michael Schumacher und Heiner Brand werden als mögliche Kandidaten gehandelt.

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