23.04.2013

Der FC Bayern in der Einzeltkritik

Stiere, Pferde und ein Müllerativ

Der FC Bayern zerlegt den FC Barcelona in seine Einzelteile und gewinnt hochverdient das Hinspiel im Champions-League-Halbfinale. Doch wer konnte beim Freudenfest am meisten überzeugen? Die Spieler des FC Bayern in der Einzelkritik.

Text:
Benjamin Kuhlhoff
Bild:
Imago

Die Defensive

Manuel Neuer
War in der ersten Hälfte quasi beschäftigungslos. Und in der zweiten eigentlich auch. Hätte er nicht in der Schlussphase bei den Auswechselspielern nachgefragt, ob es sich um ein Champions-League-Spiel handelt, er hätte es wohl nie erfahren.

Philipp Lahm
Begann heldenhaft und dribbelte nach vorne, als spiele er gegen den SV Hinter-Tupfingen. Opferte sich dann vermehrt für den Brummkreisel Robben in der Defensive auf. In der Form trotzdem mal wieder: eine Macht!

Jerome Boateng
Unauffällig. Quatsch! Superstark. Egal wer kam, er prallte an Boateng ab wie ein Flummi an einer Waschbetonplatte. Wir nennen ihn deswegen: Boingteng.

Dante
Bereitete das 1:0 per Wuchtkopfball vor, rettete hinten knapp vor dem einschussbereiten Messi. Ansonsten mal wieder unbezwingbar. Und dann diese Haare.

David Alaba
War da, wenn er da sein musste. Ließ Pedro anfangs ein-, zweimal aus den Augen. Nach vorne immer mit mehr Dampf als ein Schaufelradbagger. Bereitete das 4:0 vor. Spitzenabend.

Javier Martínez
Der wahre Stier in Bayerns Mannschaft. Würde sich notfalls auch in eine Kanonekugel werfen, wenn es der Mannschaft helfen würde. Unüberwindbar, unbezwingbar, unbeeindruckt von allem, was 40 Millionen Euro Ablöse so an Ballast mitbringen. Ballast, ¿qué es?

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