Der FC Bayern in der Einzelkritik

Beste Grüße vom Endboss

Verdient besiegte der FC Bayern den italienischen Meister Juventus Turin im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League. Doch welchen Anteil hatte daran die einzelnen Akteure? Die Einzelkritik.

Die Defensive

Manuel Neuer
Entschied das Duell der Weltklasse-Torhüter klar für sich. Das lag zum einen daran, dass sein Gegenüber Gianluigi Buffon nur auf Bezirklassentemperatur lief, zum anderen, dass Manuel Neuer kaum etwas zu tun bekam. In der zweiten Halbzeit parierte er zwei Mal stark, sogar den obligatorischen Ausflug in den Anfangsminuten überstand er schadlos. Guter Abend.

David Alaba
Zündete nach knapp 20 Sekunden Spielzeit einfach mal die erste Wunderkerze – und wurde belohnt. Schien danach aber selbst nicht so recht zu wissen, was er mit dem Abend anfangen sollte. Wirkte anschließend übernervös bis fahrig, dann aber irgendwann solide – ohne groß zu glänzen. Reicht ja.

Daniel van Buyten
Ließ nichts zu – außer bei Ecken. Stand wie ein Fels - außer bei Ecken. Wirkt aber eben immer etwas zu steif – außer bei Ecken. Gutes Spiel.

Dante
Es macht einem fast schon Angst, Dante spielen zu sehen. Er kochte mit Van Buyten alle vier eingesetzten Juve-Stürmer ab, sortierte zwischenzeitlich auch noch den immer etwas vogelwilden Luiz Gustavo ein und hat nach wie vor die coolste Frisur der Champions League. Ja, auch wir wären manchmal gerne ein bisschen mehr Dante. (Natürlich blenden wir aus, dass er um ein Schamhaar einen Elfmeter verschuldet hätte.)

Philipp Lahm
Solide ist für ihn fast schon eine Beleidigung. Denn das hieße, dass er nicht supergut gespielt hat. War gestern immer da, wenn er da sein musste, sicherte Arjen Robben gewohnt souverän ab und tauchte ab und an auch vorne auf. Dort allerdings manchmal etwas zu zaghaft oder zu glücklos. Wieder einmal mehr als solide (mit Sternchen).

Luiz Gustavo
Der Brasilianer ersetzte den gesperrten Javier Martinez und machte seine Sache gut. Wirkte anfangs ein wenig orientierungslos und ist auch bei Standards nicht unbedingt der stabilisierende Defensivfaktor. Ackerte sich aber in das Spiel und bereitete das 2:0 mit einem Distanzschuss quasi vor. Deswegen hat auch er sich explizit ein Lob an dieser Stelle verdient.

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