Der BVB in der Einzelkritik

Warriors of the World

In einem beinahe surrealen Fußballspiel verprügelte Robert Lewandowski Real Madrid mit 4:1. Doch wie waren seine Mitspieler drauf? Die Einzelkritik.

Roman Weidenfeller
Ein außerordentlich ruhiger Abend für Roman Weidenfeller. Immerhin durfte er sich einmal mit Hobby-Cowboy Cristiano Ronaldo duellieren, als sich dieser 25 Meter vor dem Tor in typischer Freistoßstellung aufbaute. Weidenfeller parierte den Flatterball so lässig, dass Ronaldo nur traf, als der Torwart schon geschlagen war. Danach beschäftigte er sich vornehmlich mit seiner Frisur. Auch lässig. Findet meine kleine Schwester.

Neven Subotic
Neven Subotic spielt auf einer Position (Innenverteidiger), die man als Kind aufgedrückt bekommt, weil man entweder technisch weniger beschlagen ist oder schlichtweg einen sehr großen und massiven Körper hat. Doch der Serbe spielt diese Position mit so einer verdammten Eleganz, dass wir nach jedem Champions-League-Abend vollkommen erotisiert in der Nacht verschwinden und Haddaways »What is love!« summen.

Mats Hummels
Sein Vater ließ vor dem Spiel die Anspannung vermissen: »Hoffen wir, dass jemand gewinnt«, sagte der Mann bei Sky. Mats Hummels ließ bei Reals 1:1 die Spannung vermissen. Er stubste den Ball in Richtung, nun, äh, ja... irgendwohin. Wir wollten uns nach dem Fehler selber verprügeln, waren aber zu erschöpft. Daher völlig emotionslos: Das können Sie besser, Mats Hummels!

Lukasz Piszczek
Vielleicht der unterschätzte Spieler der Partie. Lukasz Piszczek musste auf der rechten Abwehrseite 83. Minuten lang Cristiano Ronaldo stellen. Dann wurde er ausgewechselt. Beim 1:1 war er allerdings chancenlos – der Schlamassel begann schon vorher (Vgl. Mats Hummels).

»Love-Andowski«: Die Pressestimmen zum Spiel gibt es hier >>>

Marcel Schmelzer
Spielte gegen Mesut Özil, der im Grunde nicht mitspielte, was im Grunde alles sagt. Wobei: Moment! Lewandowskis 3:1 gehörte zu 36 bis 39 Prozent Marcel Schmelzer. Das jedenfalls sagt die 11FREUNDE-Datenbank, die im Grunde so gut ist wie die »RTL-Anpfiff«-Datenbank, was im Grunde alles sagt.

Sven Bender
Köpfte Pässe aus dem Strafraum in den Sturm und schädelte Bälle aus dem Mittelfeld auf die Flügel. Wenn man Stirnen transplantieren kann, melden wir uns schon mal an: Einmal das »Modell Bender« bitte!

Ilkay Gündogan
In der Sportschau hätte es anno 1989 geheißen: »Extrem wendig und läuferisch stark.« Das heißt übersetzt auf 2013: Rannte gefühlte drei »Iron Men« am Stück. Wir vermuten, dass er direkt nach dem Spiel mit dem Rennrad nach Hause gefahren und die letzten Meter durch einen Bach geschwommen ist. Falls ihr ihn seht, sagt ihm, dass wir ihm bei seinem Fernschuss in der 62. Minute ein Tor gegönnt hätten. Wirklich!

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