23.11.2013

Der BVB in der Einzelbewertung

Norrich Dickeltarjan und Co.

Sie ackerten gegen die Ungerechtigkeit der Sportmedizin und blieben am Ende doch erfolgslos. Doch das 0:3 gegen den FC Bayern liest sich schlimmer, als es am Ende war. Die BVB-Spieler in der Einzelkritik.

Text:
Benjamin Kuhlhoff
Bild:
imago

Die Defensive

Roman Weidenfeller
Der neue Altinternationale war der Torwart, den der BVB kennt. Ruhig, gelassen, aber leider auch bei allen Toren chancenlos. Übte nach dem Spiel sanfte Kritik an der Verspieltheit seiner Kollegen in der Offensive. Ist sein Job als neuer Altinternationaler.

Kevin Großkreutz
Wie immer bei Heimspielen spritzte ihm das Adrenalin aus allen Poren. Ordnete sich allerdings der Defensiv-Doktrin seines Trainers unter und ackerte sich gegen Arjen Robben ab. Hätte für seinen Kopfnussreturn plus vorheriger Brüllattacke auch Rot sehen könne. Gegenspieler Robben schoss dann später ein Traumtor, bei dem Großkreutz in einem ruhigen Moment vielleicht heimlich auch ein Lusttröpfchen in die Designerhosen läufen könnte.

Sokratis Papastathopoulos
Sicher kein Ersatz für die etatmäßigen Innenverteidiger. Kann er auch nicht sein. Vor allem im Spielaufbau. Machte seine dennoch Sache gut.

Die Nachlese: BVB-Bayern im 11FREUNDE-Ticker >>>

Manuel Friedrich
Eigentlich die Geschichte des Spiels. Nach sechs Monaten machte Manuel Friedrich wieder ein Spiel als Profifußballer. Flatterte, wankte und bolzte am Anfang jeden Ball ins Aus. Hätte wahrscheinlich jeder so gemacht. Trägt keine Schuld an der Niederlag. Schön, dass er wieder da ist.

Erik Durm
Dass Thomas Müller sich immer wieder in die Mitte verdrückte, ist das größte Kompliment, das man dem jungen Aushilfsaußenverteidiger machen kann. Hat gut gespielt und sogar einmal einen Wunderpass aus dem Fußgelenk gedrückt. Leider ohne Erfolg. An ihm wird der BVB noch seine Freude haben.

Sven Bender
Bayern wurde im Grunde nur über die Außen gefährlich, weil der Grätsch- und Ackermutant Bender in seinem Tanzbereich Angst und Schrecken verbreitete. Machte die Mitte dichter als vier Kilo Haze. Als er dann ausgewechselt wurde, ging der BVB unter.

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