DAS ist Berlins berühmtester Fahrer!

Michi: Ich fuhr Otto zur Hertha

Ganz Deutschland spricht über diesen Mann: Micha P. fuhr Otto Rehhagel zur Hertha. 11FREUNDE schildert den kuriosen Sonntag, an dem sich nicht nur das Leben von König Otto, sondern auch von Micha P. grundlegend veränderte – durch einen Anruf aus dem Kanzleramt. DAS ist Berlins berühmtester Fahrer!

Eigentlich ein ganz normaler Sonntag im Leben des Micha P. Wie so oft in den letzten Monaten fährt er am Flughafen in Berlin vor. Er hat jüngst einige Personen dorthin gebracht oder von dort abgeholt – aus Bulgarien und der Türkei. An seinem Job schätzt er besonders, dass er viele Menschen kennen lernt. Doch an diesem Tag, dem 19. Februar, trifft er einen ganz Großen: Otto Rehhagel – was noch keiner ahnt: den späteren Cheftrainer von Hertha BSC Berlin. Micha P. ist begeistert und gibt zu, sich tatsächlich auch für Fußball zu interessieren.

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Derweil greift Frau Merkel zum Telefon, doch es wird peinlich: Sie hat die Telefonnummer von Otto Rehhagel nicht gespeichert. Jürgen Trittin hilft aus, hat er doch beste Kontakte zu Rehhagel geknüpft, als dieser insgesamt 14 Jahre die Grünen in Bremen anführte. Merkel muss handeln: Sie hat die letzten beiden Kandidaten durchgedrückt, beide schieden sehr zeitig aus dem Amt. Letzterer gar in einer Schlammschlacht, die das Amt beschädigte. Dennoch drückt sie sich weiter vor der Erklärung, Skibbe sei ihr Fehler gewesen. Doch Fakt ist: Jetzt muss ein Konsenstrainer her.



Philipp Rösler macht Druck und spricht sich klar für Rehhagel aus. Gerade der Mann, der zuletzt im Kreuzfeuer der Kritik stand und nie richtig ernst genommen wurde. Den der Frankfurter Trainer Armin Veh einen »Schauspieler« nannte. Die Zeit drängt, momentan muss Horst Seehofer den Interimstrainer mimen, ausgerechnet in der »englischen Woche« mitsamt politischem Aschermittwoch. Merkel ruft tatsächlich bei Rehhagel durch. Micha P. dreht das Radio leiser.

Ein paar Sekunden ist es still, dann hört Micha von hinten: »Sie fahren jetzt den neuen Hertha-Trainer.« Micha bekommt die Anweisung, die Richtung zu ändern. Er soll nach Charlottenburg fahren. Rehhagel steigt aus und gibt gutes Trinkgeld. Doch es kommt noch besser: Micha darf tatsächlich mit zur Pressekonferenz und ein paar Worte sagen. Ein unvergleichliches Erlebnis!

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