Das 11FREUNDE Bundesliga-Sonderheft!

We hope you'll enjoy the show!

Ab morgen im Handel: Das Bundesliga-Sonderheft von 11FREUNDE! Schon heute präsentieren wir Euch das Cover unserer neuen Ausgabe – eine Hommage an ein Meisterwerk der Pop-Geschichte.   Das 11FREUNDE Bundesliga-Sonderheft!11FREUNDE
Heft#105 Sonderheft 2010/11
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105
Was nützt einem Menschen Berühmtheit, wenn er sich seines Erfolg nicht bewusst wird? Paul McCartney sagte einmal, dass die bahnbrechende Bedeutung der Beatles ihm erst im Mai 1967 wirklich klar wurde. Weder die Beatle-Mania, noch die Landung der Fab Four in den USA oder die Tage, in denen die Pilzköpfe weltweit alle Spitzenplätze der Hitparaden inne hatten, konnten dem Bassisten zuvor das Gefühl vermitteln, Teil eines bedeutenden Pop-Phänomens zu sein.

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Es brauchte Jimi Hendrix, damit McCartney zu dieser Überzeugung gelangte. Dieser spielte wenige Tage vor Veröffentlichung des Beatles-Albums »Sgt. Pepper‘s Lonely Hearts Club Band« im Mai 1967 in einem Londoner Club. Der Gitarrist galt in der englischen Metropole gerade als neuer heißer Act, also war auch McCartney gekommen, um sich die Show anzusehen. Und er musste sich sehr wundern: Als Opener seines Gigs spielte Jimi Hendrix keine schrägen Rückkopplungen oder seinen »Hey Joe«, sondern den Titelsong des neuen Beatles-Albums. Es war McCartney und seiner Band also gelungen, künstlerisch eine Brücke zur jungen Rock-Avantgard zu schlagen. Ein Genugtuung für den Liverpooler Arbeitersohn. 

Flowerpower-Combo in Heilsarmee-Uniformen


Bis heute gilt »Sgt. Pepper's« künstlerisch wie kommerziell als Quantensprung der Pop-Geschichte, bei dem sich die Beatles von ihrem Image der anzugtragenden Schwiegersöhne verabschiedeten, als die sie zuvor die Welt erobert hatten. Statt dessen präsentierten sie sich nun als bunte Flowerpower-Combo in Heilsarmee-Uniformen.

Der Beatles-Biograph Mark Hertsgaard beschreibt es so: »Indem sie vorgaben, jemand anderes zu sein, entkamen sie ihrem Medienimage, ließen die Luft aus der Beatlemania und konnten auch noch über sich und ihr Publikum lachen. Sie durchlöcherten die Absurditäten des Starruhms, in dem sie einfach ausstiegen.«

Das Cover des Albums wurde – in Zusammenarbeit mit Paul McCartney – von dem Art Director Robert Fraser, dem Pop-Art-Künstler Peter Blake und dem Fotografen Michael Cooper gestaltet. Das Gruppenbild, aufgereiht in den Chelsea-Manor-Studios in London am 30. März 1967, zeigt die neuen Beatles in bunten Fantasie-Klamotten umringt von 70 Persönlichkeiten, die allesamt in bestimmter Weise die Musik der Band geprägt hatten.
Teil der Gesellschaft sind auch die vier Wachsfiguren der »alten« Beatles aus dem Kabinett von »Madame Tussauds«. Sie wohnen gewissermaßen ihrer eigenen Beerdigung bei – und ihrer gleichzeitigen Auferstehung als »Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band«.

11FREUNDE verbeugt sich

Der Einfluss des Plattencovers – eines der ersten in der Geschichte, das als Klapphülle gestaltet war und zudem sämtliche Songtexte enthielt – war nachhaltig. Mehrere Künstler parodierten »Sgt. Pepper’s«, darunter Frank Zappa und die Mothers of Invention auf ihrem bereits 1968 erschienenen Album »We’re only in it for the money«, oder auch die Kölner Bläck Fööss auf ihrem Album »Et es 20 Johr jetz her«.

Mehr als 43 Jahr nach Erscheinen verbeugt sich nun auch 11FREUNDE gemeinsam mit einer illustren Fußballgesellschaft auf dem Cover seines Bundesliga-Sonderhefts zur Saison 2010/11 vor dem Meisterwerk der Fab Four. We hope you will enjoy the show!

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