02.04.2012

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Absatz ohne Überschrift. Dem BVB droht nun eine drakonische Strafe: Neben einem möglichen Punktabzug wurde per sofort eine Geldstrafe von 250.000 Euro verhängt. Das Geld soll der Klub für einen wohltätigen Zweck spenden. Die Klubverantwortlichen des BVB reagierten entsetzt, waren aber zu keinem öffentlichen Statement bereit. Derzeit berät Manager Michael Zorc zusammen mit BVB-Präsident Reinhard Rauball und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke über das weitere Vorgehen des Klubs. Als sicher gilt, so heißt es aus Vereinskreisen, dass man ein mögliches Urteil anfechten werde.

Geldstrafe festgelegt, Punktabzug droht

Dem BVB droht nun eine drakonische Strafe: Neben einem möglichen Punktabzug wurde per sofort eine Geldstrafe von 250.000 Euro verhängt. Das Geld soll der Klub für einen wohltätigen Zweck spenden. Die Klubverantwortlichen des BVB reagierten entsetzt, waren aber zu keinem öffentlichen Statement bereit. Derzeit berät Manager Michael Zorc zusammen mit BVB-Präsident Reinhard Rauball und Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke über das weitere Vorgehen des Klubs. Als sicher gilt, so heißt es aus Vereinskreisen, dass man ein mögliches Urteil anfechten werde.

Die Spieler gehen derweil über  soziale Netzwerke in die Offensive. Kevin Großkreutz meldete sich noch in der Nacht mit dem Slogan »Fußballspieler sind keine Verbrecher« via Twitter. Darunter ergänzte er: »...außer Spieler aus Herne-West.«

Kevin Großkreutz demonstriert via Twitter

Kevin Großkreutz demonstriert via Twitter (Bild: Twitter)

Zur Vorgeschichte: Nach dem Sieg im DFB-Pokalhalbfinale gegen Greuther Fürth hatten die Dortmunder ihrer Schadenfreude freien Lauf gelassen. Schon am Tag nach dem Spiel wurde publik, dass in der BVB-Kabine Schmähgesänge gegen Greuther Fürth angestimmt worden sein sollen. So sollen Großkreutz, Weidenfeller und Co. minutenlang »Torwartwechsel, Torwartwechsel, hey, hey!« durch die Gänge der Trolli-Arena gerufen haben. Sie spielten damit auf Fürths Trainer Mike Büskens an, der in der 118. Minute Torhüter Jasmin Fejzic eingewechselt hatte. Dieser kassierte keine 120 Sekunden später ein äußerst unglückliches Gegentor. Fürth war ausgeschieden.   

Zur Vorgeschichte: Nach dem Sieg im DFB-Pokalhalbfinale gegen Greuther Fürth hatten die Dortmunder ihrer Schadenfreude freien Lauf gelassen. Schon am Tag nach dem Spiel wurde publik, dass in der BVB-Kabine Schmähgesänge gegen Greuther Fürth angestimmt worden sein sollen. So sollen Großkreutz, Weidenfeller und Co. minutenlang »Torwartwechsel, Torwartwechsel, hey, hey!« durch die Gänge der Trolli-Arena gerufen haben. Sie spielten damit auf Fürths Trainer Mike Büskens an, der in der 118. Minute Torhüter Jasmin Fejzic eingewechselt hatte. Dieser kassierte keine 120 Sekunden später ein äußerst unglückliches Gegentor. Fürth war ausgeschieden.

Klopp: »Es wurde schon schlimmer gejubelt.«

SpVgg-Manager Rachid Azzouzi hatte noch am Abend von den Gesängen berichtet. Doch noch Tage danach wurde der Eklat von BVB-Seite heruntergespielt. »Es wurde schon schlimmer gejubelt in der Geschichte des Fußballs – nur waren da nicht so viele Kameras dabei«, sagte etwa Jürgen Klopp. Erst in dieser Woche wurde verschiedenen Nachrichtenagenturen ein Video jener ausufernden Kabinenfeier zugespielt. Hier der Mitschnitt im Original: 

 

Vor der Skandalparty im Kabinentrakt war auch auf dem Rasen eine Menge passiert. Nach dem Siegtreffer kannte der Jubel der Dortmunder keine Grenzen. Dabei soll Kevin Großkreutz, so berichtete Fürths Mergim Mavraj, seinen Gegenspieler Gerald Asamoah beleidigt haben. Jürgen Klopp machte danach eine spöttische Wechselgeste in Richtung Mike Büskens. Der BVB-Trainer äußerte sich einen Tag später in der Bild-Zeitung: »Ich wollte nur zeigen, dass wir mit Ilkay Gündogan den Sieg eingewechselt haben.« 
Noch Tage später erhitzte die Dortmunder Jubelarie die Gemüter. Kevin Großkreutz beteuerte zwar immer wieder, dass er Gerald Asaomah nicht beleidigt habe. Schalkes Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies polterte dennoch am vergangenen Donnerstag: »Großkreutz stichelt und predigt Hass.«

 
 
 
 
 
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