Braunschweig-Frankfurt in der Spielanalyse

Noch nicht angekommen

In der 2. Bundesliga war Eintracht Braunschweig auch deshalb so stark, weil die Mannschaft wie keine andere Spiele mit Defensivkraft und Pressing dominierte. Das 0:2 gegen Eintracht Frankfurt bewies: in der 1. Bundesliga muss sich der BTSV erst noch finden. Unsere Spielanalyse.

Gegen Frankfurt versuchten die Braunschweiger wie bereits an den ersten beiden Spieltagen, die Zentrale mit einem engen 4-3-2-1 zu schließen. Die vorderen drei Akteure wagten kein zu aggressives Pressing, sondern störten erst kurz hinter der Mittellinie. Frankfurt umging dieses Pressing, in dem sie den Spielaufbau weit in der eigenen Hälfte aufzogen. Johannes Flum fiel weit nach hinten, teilweise gestaltete er das Spiel zusammen mit den Innenverteidigern vom eigenen Sechzehner aus. Braunschweig bekam so nur selten Zugriff auf den ersten Pass der Frankfurter.

Braunschweig defensiv stark, offensiv weniger

Auch weiter vorne gelang es den Frankfurtern, das enge Konstrukt der Braunschweiger zu umspielen. Ein 4-3-2-1 eignet sich vor allem, das Zentrum und die ballnahe Seite zu schließen. Braunschweig hatte oft in Ballnähe Überzahl, da alle Spieler nach hinten arbeiteten und ihre gesamte Formation weit einrückte. Frankfurt umspielte die enge Formation jedoch, indem sie immer wieder das Spiel verlagerten. Takashi Inui lauerte auf links auf diese Seitenverlagerungen, auch die Außenverteidiger liefen oft nach vorne. So setzte Frankfurt vor allem auf ihr Spiel über die Außen – 23 Flanken sind eine stattliche Anzahl.



Grundsätzlich stand Braunschweig aber gut in der eigenen Ordnung. Gerade im Zentrum gelangen Frankfurt nur wenige Aktionen, nur ab und an konnte der vorstoßende Sebastian Rode für Gefahr sorgen. Das größte Sorgenkind der Braunschweiger ist und bleibt aber ihre Offensive. Ihre Angriffsbemühungen stockten bereits beim ersten Pass. Frankfurt baute früh Druck auf die Innenverteidiger auf. Vor allem der eingewechselte Deniz Dogan (21., für Correia) hatte seine Probleme, die Hälfte seiner Pässe gingen zum Gegner. Aber auch die anderen Verteidiger wussten sich oftmals nur mit langen Bällen zu helfen.

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