26.04.2014

Bezeichnend: Nürnberg sperrt die Spielerfrauen aus!

No Ma´am

Wer probiert was Neues? Wer begeht den Fehler seines Lebens? Und warum legt sich der 1. FC Nürnberg mit den Spielerfrauen an? So viele Fragen an den Spieltag, hier kommen die Antworten.

Text:
Stefan Hermanns
Bild:
imago

Wer probiert mal was Neues?
Der Hamburger SV reist diesmal schon zwei Tage vor dem Auswärtsspiel nach Augsburg und liegt damit voll im Trend. Kurztrainingslager sind gerade mächtig en vogue, was vielleicht daran liegen könnte, dass sich die Saison gerade ihrer entscheidenden Phase nähert. Hannover 96 hat vor zwei Wochen gute Erfahrungen mit einem Kurztrainingslager gemacht; Eintracht Braunschweig hat vor dem Spiel bei Hertha an diesem Samstag sogar ein Langtrainingslager (von Mittwoch bis Samstag) bezogen. Der HSV will in Augsburg nicht nur fleißig trainieren, sondern sich am Samstag auch in kompletter Besetzung als teambildende Maßnahme die Bundesliga-Konferenz anschauen. Vielleicht sollte er es angesichts der unheimlichen Häufung an Muskelverletzungen mal mit Fernsehen statt Training versuchen. So wie Rudi Gutendorf in den Achtzigern bei Hertha BSC. Aus Gründen der Verletzungsprävention bat er seine Spieler damals nicht auf den Trainingsplatz, sondern zum gemeinsamen Kuchenessen in ein Berliner Café.

Wer probiert mal was Neues (II)?
Es ist nicht ungewöhnlich, dass persönliche Krisen zum Anlass für tiefgreifende Veränderungen genommen werden. Dass man sich zum Beispiel nach dem Ende einer Beziehung eine neue Frisur zulegt, um auch äußerlich den Beginn von etwas Neuem zu dokumentieren. Der 1. FC Nürnberg trägt jetzt Glatze statt Löwenmähne. Gut, er musste dafür erst den Trainer wechseln und Nick-Nolte-Double Gertjan Verbeek durch den Stefan-Schnoor-Doppelgänger Roger Prinzen ersetzen. Bei kosmetischen Korrekturen allein soll es beim Klub allerdings nicht bleiben. »Die Spieler können ihren Frauen Fotos von sich geben«, hat Manager Martin Bader begleitend zum Trainerwechsel gesagt. »Sie werden sie in den kommenden drei Wochen kaum sehen.« Zur Not würden die Spielerfrauen vermutlich auch mit den Kreditkarten ihrer Gatten vorlieb nehmen.

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