Anleitung: Wie man sich im Trainingslager daneben benimmt

Kein Alkohol ist auch keine Lösung

Der SC Paderborn hat es vorgemacht, aber schlimmer geht immer: Ein Leitfaden für zukünftige Trainingslager-Rüpel!

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Lieber Fußballer!

Sie haben sich dafür entschieden, im Trainingslager mal so richtig die Sau rauszulassen. Zu dieser Entscheidung möchten wir ihnen an dieser Stelle herzlich gratulieren – es wird Ihre Karriere und Ihr Leben nachträglich verändern. Wir von 11FREUNDE möchten Ihnen dabei helfen, auch wirklich die richtigen Schritte auf dem Weg zum Exzess zu gehen. Viel Misserfolg!

Tag 1
Schon am Flughafen haben Sie im Duty-Free-Bereich zur Freude Ihrer Kollegen eine Flasche Wodka geordert und dabei der Thekenkraft Ihre Liebe gestanden. Die acht Stangen Toblerone mussten Sie dann doch zurückgeben – Künstlerpech! Witzig, wie Sie anschließend der Rentner-Truppe aus Osnabrück Ihr liebstes Trinkspiel aus guten alten Schützenfest-Zeiten beigebracht haben. Helmut und Achim haben dadurch zwar ihren Anschlussflug verpasst, aber die lustigen Selfies mit Ihnen und den drei überrumpelten Stewardessen werden den beiden Entschädigung genug sein.

Wichtig: Strumpfhose der Stewardes checken!

Im Flieger bringen Sie kurz nach dem Start den allseits beliebten Bombengürtel-Gag und lachen sich scheckig über die kurzzeitig entstandene Panik bei den Mitreisenden. Eine Notlandung können Sie gerade noch verhindern, weil Sie dem Kapitän Freikarten für das nächste Heimspiel versprochen haben. Muss er ja nicht wissen, dass Sie seiner kompletten Kabinencrew Kenner-Kommentare über die Wahl ihrer Strumpfhosen gesteckt haben. Kurz vor der Landung stimmen Sie die Hymne ihres Klubs an, der Rentnertrupp steigt mit ein. Die Stimmung ist prächtig!

Die abendliche Kartenrunde endet mit einem ersten Feueralarm, ausgelöst von den teuren kubanischen Zigarren, die Sie gönnerhaft unter den Kollegen verteilt haben. Dass die Mini-Bar bis auf den ekelhaften Tomatensaft geleert wurde, versteht sich hoffentlich von selbst.

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