Angeberzahlen zur Sommerpause - Teil 4: Tore

7 Jahre ohne Gegentor und 48 Elfmeter in Folge

Ihr wartet sehnsüchtig auf neues Nerdwissen für den Stammtisch? Hier kommt es: Angeberzahlen zum Thema Tore! Von einem Klub, der sieben Jahre ohne Gegentor blieb. Von einem Spieler, der nach 2,5 Sekunden einnetzte. Von 146 Toren in zwei Spielen. 

Vergesst Maradonas Jahrhunderttor von 1986! Der Liberianer George Weah rannte am 8. September 1996 über 90 Meter mit dem Ball am Fuß über den Platz, ehe er zum 4:1 für Milan gegen Hellas Verona traf.

Carlos Albertos Treffer zum 4:1 im WM-Finale von 1970 war so besonders, weil alle 10 Mitspieler zuvor den Ball berührt hatten, ohne dass ein Gegenspieler dazwischenkam. Es ist somit das kollektivste Tor der Fußballgeschichte.
 
Nachdem Romario am 20. Mai 2007 um 19:17 Uhr sein 1000. Tor erzielt hatte, gab es kein Halten mehr. Der TV-Sender »Globo« unterbrach prompt sein Programm und schaltete direkt auf den Platz. Dort sah man, wie Romario in Tränen ausbrach und von Mitspielern, Verwandten und Reporter umarmt wurde.


Die meisten Tore des Monats – nämlich 10 – schoss Lukas Podolski. Besonders toll: Seine ersten acht Auszeichnungen erreichte er in nur 27 Monaten.
 
Noch einmal Lukas Podolski: Der Stürmer erzielte auch das schnellste Tor der deutschen Nationalmannschaftsgeschichte. Ende Mai 2013 im Testspiel gegen Ecuador brauchte er nur 7 Sekunde für die erste Bude.
 
Nur 4 Sekunden benötigte Bradfords Jim Fryatt am 25. April 1964 für das erste Tor gegen die Tramvere Rovers. Das schnellste Tor der Fußballgeschichte soll allerdings der Uruguayer Ricardo Olivera geschossen haben. Er traf einst für Rio Negro gegen Soriano bereits nach 2,8 Sekunden. Im Amateurbereich hat ihn Marc Burrow im April 2012 übertroffen. Er brauchte im Spiel Cowes Sports Reserves gegen Eastleigh Reserves nur 2,5 Sekunden.


Der FC Queen’s Park aus Glasgow spielt heute in der dritten schottischen Liga. Seine beste Zeit hatte er im 19. Jahrhundert. So blieb der Klub einmal 7 Jahre ohne Gegentor. Erst Robert Paton vom FC Vale of Leven konnte am 16. Januar 1875 den Glasgower Torhüter wieder überwinden.

1 absichtliches Eigentor schoss Ernst Happel kurz vor der WM 1954. Österreichs Nationalelf testete damals gegen eine Vorarlberg-Auswahl. Als es 14:0 stand, drehte sich Libero Happel plötzlich um und schoss aus 20 Metern zum 14:1 ein. Später sagte er zu seinen Mitspielern: »Mir war fad. Der ›Tiger‹ (Walter Zeman, Torhüter, d. Red.) sollte sich mal bewegen.« Und zu den Journalisten: »Der Ball ist mir abgerutscht.«
 
Nur noch 9 Finger hat der Portugiese Paulo Diogo. Als er 2004 für Servette Genf ein Tor schoss, wollte er auf einem Absperrzaun mit den Fans feiern. Dabei blieb er mit dem Ehering hängen und... genau. Später musste der Finger komplett amputiert werden. Immerhin: Servette gewann gegen Schaffhausen mit 4:1.

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