Angeberwissen zum Saisonstart

18 Teams, eine Liga

An diesem Wochenende beginnt die 51. Bundesliga-Saison. Wir freuen uns auf die Auftaktshow, Paul Breitner hat sein Ritterkostüm schon hervorgekramt. Zum Start präsentieren das beste Stammtischwissen für die kommenden 34. Spieltage.

»Die neue Saison kann beginnen«, sagt Arnd Peiffer – und der muss es wissen. Der Sportrasen-Spezialist verlegte zusammen mit seiner Firma »Rasen« in den letzten Woche das Geläuf der Bundesliga-Stadien. Mit einem Gesamtgewicht von einer Tonne pro Rasenstück wiegt der Rollrasen deutlich mehr als das herkömmliche Grün im heimischen Garten (20 Kilo). Dafür sind die Plätze direkt bespielbar. Ein perfekter Ersatz für unseren angegammelten und mit Kaugummiresten versehenen Teppichboden. Für 147,25 Euro haben wir so eben unser 40-Quadratmeter-Büro mit Original-Stadionrasen versehen – inklusive Düngemittel! Das war zwar ein kompletter Monatslohn, aber es hat sich gelohnt.

Vierstellig: Ab der kommenden Saison müssen die Spieler von Schalke 04 einen vierstelligen Betrag für jedes Gegentor durch einen Standard (Ecken, Freistöße und Elfmeter) zahlen. Erzielt das Team einen Treffer per Standard, zahlt der Verein einen unbekannten Betrag in die Mannschaftskasse.

Mit 36 Votierungen, und damit einstimmig, wurde Reinhard Rauball für weitere drei Jahre zum Präsidenten des Ligaverbandes gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Schalke 04 rüstet weiter auf. 300 weitere Plätze bietet der Ruhrpottklub zur neuen Saison an. Mit 61.973 Plätzen feiert S04 beim Heimspiel gegen den Hamburger SV einen neuen Zuschauerrekord.

Diese Vereine scheinen bereits ein gefülltes Konto zu haben: Beim VfL Wolfsburg (130 Euro), Bayern München (140 Euro) und der TSG Hoffenheim (150 Euro) erhält der Fan in dieser Saison die günstigsten Dauerkarten. Eintracht Braunschweig lässt sich das erste Bundesliga-Jahr ordentlich bezahlen. 217,50 zahlt der BTSV-Anhänger für die günstigste Dauerkarte.

62 Millionen Euro hat der FC Bayern in dieser Transferperiode bisher ausgegeben und ist damit Ligakrösus. Die höchsten Einnahmen erzielte Borussia Dortmund mit 44,675 Millionen. Grundlage der Statistik ist selbstverständlich der Götze-Transfer. Dagegen wirken die Summen des FC Augsburgs wie eine Horde Katzenbabys. Jeweils 500.000 Euro wurden eingenommen und ausgegeben.

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