03.04.2014

Als Balotelli den AC Mailand austrickste

Mario-Kart

In der aktuellen Ausgabe von 11FREUNDE berichten wir unter anderem über die verrücktesten Vertragsklauseln des Fußballs. Da war der Schwede, der nicht ins Weltall reisen durfte. Der Brite, der für den Stammplatz Schafshoden verspeisen musste. Und Mario Balotelli. Hier erzählen wir, wie er einst den AC Mailand austrickste.

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Mario Balotelli ist nicht normal. Das sollte inzwischen jeder wissen. Soll aber ja keiner sagen, Mario Balotelli wäre nicht kreativ. Balotelli ist Stürmer und meistens fallen ihm eine ganze Reihe geistreicher Dinge auf dem Fußballplatz ein. Manchmal färbt von diesem schöpferischen Glanz auch etwas auf sein Privatleben ab.

Neulich hatte der Angreifer vom AC Mailand mal wieder Lust aufs Kartfahren. Kart fahren ist Balotellis großes Hobby. Während seiner Zeit bei Manchester City ließ er sich gar eine eigene Kartbahn auf sein Grundstück bauen. Dort drehte er dann nach Feierabend seine Runden und ließ sich von seinen Kumpels feiern. Manchmal ist reich sein eine tolle Sache.

Mahnendes Beispiel Ömer Toprak

Im Januar 2013 wechselte Balotelli zum AC Mailand. Seine Kartbahn musste er zurück lassen. Bei Milan arbeiten Profis, und weil sich Profis informieren, wussten die Verantwortlichen über Balotellis Leidenschaft bestens Bescheid. Ihnen gefiel dieses Hobby ganz und gar nicht. Die Verletzungsgefahr sei viel zu groß. Und wer will schon viele Millionen Euro in einen Fußballer investieren, wenn der sich auf der Kartbahn die Haxen bricht? Vielleicht hatten die Mailänder auch vom Türken Ömer Toprak gehört, der sich 2009 in Diensten des SC Freiburg beim Kart fahren so schwer verletzt hatte, dass er monatelang ausfiel. Jedenfalls setzten sie eine Klausel in den Vertrag von Mario Balotelli, der dem Stürmer das Kartfahren verbot. Der Offensivmann unterschrieb.

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