5 Dinge, die man über Juventus Turin wissen sollte

»We call it a Klassiker!«

Seit vierzehn Spielen ungeschlagen, 2016 nur ein Gegentor kassiert: Juventus Turin ist ein echter Prüfstein für die Bayern. 5 Dinge, die ihr über Juventus Turin wissen solltet.

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Während man in Leverkusen immer noch Rudi Völler durch das Stadion toben hört, dreht sich das Fußballkarussell weiter. In Turin findet diese Woche ein echter Leckerbissen statt: Juventus empfängt den FC Bayern München. »We call it a Klassiker!«, würde der Kaiser sagen (wenn er nicht gerade wegen neuer Vorwürfe in der WM-Affäre untergetaucht wäre). Für die Bayern dürfte es das bisher schwerste Saisonspiel werden. Juventus Turin befindet sich nach einer kleinen Formkrise zu Beginn der Saison im Aufwind, ist aktuell seit vierzehn Pflichtspielen ungeschlagen. Wir stellen den letztjährigen Champions-League-Finalist vor.

1. Typisch italienisch 1: Juve ist defensivstark

»Was für eine großartige Information!«, werden sich viele Leser an dieser Stelle denken. »Ein italienischer Spitzenverein ist defensivstark! Was erzählen uns die 11FREUNDE als nächstes? Dass die Fifa korrupt ist?«

Bevor ihr uns nun mit wütenden Mails bombardieret und behauptet, wir hätten euch kostbare Lebenszeit gestohlen: Lasst uns diesen Punkt konkretisieren. Juventus kassierte in der Champions-League-Gruppenphase gerade einmal drei Gegentore. In der Liga haben sie im Jahr 2016 erst ein einziges Gegentor kassiert – und das in elf Spielen.

Juventus ist aber keineswegs eine reine Catenaccio-Mannschaft, die sich nur hinten reinstellt. Sie variieren clever zwischen einem hohen, druckvollen Pressing und totaler Defensive. Die Spieler überzeugen dabei mit einer hohen taktischen Disziplin. Sie wissen genau, wann sie früh stören und wann sie sich zurückziehen müssen.

2. Typisch italienisch 2: Ein Taktikfuchs als Trainer
Massimo Allegri ist, wie es sich für einen italienischen Fußballlehrer gehört, ein Taktikfuchs. In der Liga will er die Stärken seiner Mannschaft durchdrücken. Er stellt sie meist in einer Rautenformation auf. In der Champions League ist er jedoch bereit, sich an die Stärken des Gegners anzupassen.

Gegen die Bayern ist es wahrscheinlich, dass Allegri von seiner geliebten Rautenformation abweicht. Eine Dreierkette in einem 3-5-2 ist genauso möglich wie ein klassisches 4-4-2. In beiden Fällen wird er die Defensive stärken. Er dürfte sich zudem die ein oder andere Gemeinheit einfallen lassen, um die Bayern zu ärgern. Besonders spannend wird die Frage sein, wie er seine Mannschaft auf dem Flügel einstellt. Der Taktikfuchs dürfte sich einen Plan gegen Robben, Ribery, Costa und Coman zurechtlegen. Die Münchener Flügelflitzer dürfen sich darauf einstellen, gedoppelt zu werden.

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