40 Fragen an Ingo Anderbrügge

»Dafür brauche ich fünf Pils«

Ingo Anderbrügge, der Schalker Eurofighter und Mann mit der linken Klebe, stellt sich den 40 Fragen der Redaktion. Er erzählt von seiner Jugendsünde, seiner Angst vor einem Vogelschwarm und seiner Tollpatschigkeit. 40 Fragen an Ingo Anderbrügge

1. In welcher Band wären sie gern Mitglied

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2. Was tun sie wenn sie in der Kabine, nachdem sie vom Platz geflogen sind?


Man versucht so entspannt wie möglich zu sein, um nicht überzureagieren. Ich will nicht ausschließen, dass mal ein Schuh in die Ecke geflogen ist.

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3. Welches Nahrungsmittel würden sie nie im Leben anrühren?

Nahrungsergänzungsmittel und Doping.

4. Bitte entscheiden Sie: Gladbach oder Bayern? Netzer oder Klopp? Beatles oder Stones? Heidi Klum oder Romy Schneider?

Gladbach. Netzer. Beatles. Romy Schneider.

5. Wer ist der größte Sportler aller Zeiten?


Franz Beckenbauer.

6. Wessen Ruhm können sie nicht nachvollziehen?

Da gibt es so viele im Showbusiness, diese ganzen Leute aus Model-WGs oder diejenigen, die im Container waren.

7. An was in Ihrer Wohnung hängen Sie besonders?

An Bildern meiner Familie.

8. Vor welchem Monster hatten Sie Angst, als Sie ein Kind waren?

In dem Film »Die Vögel« war eine Szene von einem Vogelschwarm. Das ist hängen geblieben. Wir haben den Film heimlich mit Kumpels angeschaut.

9. Wenn Sie an Ihre Schulzeit zurückdenken: Wofür würden sie sich gern bei einem damaligen Klassenkameraden entschuldigen?

Ich habe mal zu einem stabilen Kind »Dicker« gesagt.

10. Welches Weihnachtsgeschenk, das Sie jemanden gemacht haben, ist bislang am schlechtesten angekommen?

Eigentlich kamen die Geschenke immer gut an, soweit ich weiß.

11. Welcher Fußballkommentator raubt Ihnen den letzten Nerv?

Marcel Reif. 

12. Wie springen Sie vom Drei-Meter-Brett (Kopfsprung, Fußsprung, Arschbombe)?

Arschbombe.

13. Welches Verbot Ihrer Eltern hat Sie am meisten frustriert?

Dass ich immer pünktlich nach Hause kommen musste.

14. Mit welchem Prominenten möchten Sie auf keinen Fall im Fahrstuhl stecken bleiben? Und mit wem sehr gerne?

Nicht gern im Fahrstuhl stecken bleiben möchte ich mit »Cindy aus Marzahn«. Gerne mit Herbert Knebel, dann wird es mit Sicherheit nicht langweilig.

15. Wen oder was finden Sie »cool«?

Meine zwei Jungs und meine Tochter.

16. Wenn jemals eine Biografie über Sie erscheinen sollte, welchen Titel sollte Sie tragen?

»Mit ihm konnte man über alles reden«

17. Welche Zeitung haben Sie im Abo?

»Kicker« und »Recklinghäuser Zeitung«

18. Das Frühstücks-Ei: Auftackern oder Köpfen?

Köpfen. Und dann Rührei.

19. Was hätten sich Ihre Eltern als Ihren Beruf vorgestellt?

Da gab es keine Vorgaben.

20. Wenn Sie Zeit hätten: Was würden Sie als Zweitberuf machen?

Architekt

21. Zu welchem Song stehen Sie immer auf der Tanzfläche?

Nach fünf Pils auch zu deutschen Schlagern. Da brauch ich aber wirklich mindestens fünf Pils.

22. Ego Shooter oder Buch?

Buch

23. Von welchem Bundesligaspieler glauben Sie, dass er gut kochen kann?

Gerald Asamoah.

24. Wofür haben Sie zum ersten Mal mehr als 100 Mark von Ihrem eigenen Geld ausgegeben?

Klamotten.

25. Sind Sie tollpatschig? Was haben Sie zuletzt umgeworfen, beckleckert, usw?

Ich bin sehr tollpatschig. Eine Serviettenunterlage reicht bei mir maximal für zwei Mahlzeiten. Letztens habe ich erst einen Kaffee umgeschmissen.

26. Ihre erste Schallplatte/CD/Kassette?

»Bicycle« von Queen.

27. Zivildienst oder Bundeswehr?

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28. Welches Gedicht können Sie auswendig?

Es ist zwar kein Gedicht, aber das Vereinslied von Schalke kann ich auswendig.

29. Wie hieß das schönste Mädchen in der ersten Klasse?

Martina. Die wohnte in dem Haus neben uns.

30. Wissen Sie etwas, das (ziemlich sicher) sonst niemand weiß?

Ja.

31. Welcher Simpsons-Charakter wären Sie gerne?

Wie heißen die Flitzpiepen da noch mal? Bart? Ach, das ist nicht meine Sendung. 

32. Welche Sportart wird unterschätzt? Und welche überschätzt?

Da werden sehr viele Randsportarten unterschätzt, der gesamte Breitensport. Die Medien lassen da sehr viele Sportarten außer Acht. Bei den Randsportarten wird auch das ganze Jahr hart gearbeitet, die haben aber keine Medienpräsenz. Als ich noch Trainer in Burghausen war, habe ich mir sonntags mal Ringen, 1. Bundesliga, angeschaut. Da würden wir nicht 30 Sekunden aushalten. Überschätzt wird keine Sportart.

33. Welches sind die drei sinnlosesten Dinge, die Sie in Ihrem Leben getan haben?

Es gab mal eine alte Dame, die uns als Kinder verboten hat, auf dem Hof Fußball zu spielen. Die Dame hat da ihre Wäsche aufgehangen. Da waren wir so sauer, dass wir die Wäsche dann mit Matsch beworfen haben. Das fällt mir spontan ein. Die anderen Sachen waren wichtige Erfahrungen, aber keine Sünden.

34. Beim ersten Date: Sind sie nervös?

Ja klar.

35. Taz oder Welt?

Welt  

36. Welches Fußballbuch haben Sie gelesen?

Als Kind »Mucki Mohr«, das weiß ich noch wie heute. Zuletzt die Autobiografie von Huub Stevens.

37. Wer wäre Ihr Telefonjoker bei »Wer wird Millionär«?

Mein Steuerberater Dr. Klaus Panförder und meine Frau.

38. Was misslingt Ihnen? Und was gelingt immer?

Beim Fußball bin ich zufrieden, was mir gelungen ist. Auf dem Platz fühle ich mich zu Hause. Ein komplettes Menü für meine Frau zu kochen, misslingt mir immer. Daran arbeite ich noch.

39. Nach Ihrer Karriere: Erstmal drei Wochen Pauschal-Urlaub auf Ibiza oder zwei Monate Trekking Tour durch die Anden?

Zweiteres.

40. Welches ist Ihr Lieblingswitz?

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