11FREUNDE #145 – ab sofort im Handel!

Wer ist hier der Boss?

Die neue 11FREUNDE ist da! In unserer aktuellen Titelgeschichte verraten wir euch, wer die Fußball-Welt wirklich regiert – und warum.

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Heft: #
145

Liebe Leser, am Anfang war das Lexikon.

»Macht definiert den Umfang der physischen und psychischen Handlungsmöglichkeiten einer Person oder Personengruppe« heißt es da, was leider nur einen Anfangsverdacht ermöglichte, wer denn alles in unserer Rangliste der 50 mächtigsten Menschen des Weltfußballs aufzutauchen habe. Manch ein Strippenzieher werkelt schließlich lieber im Verborgenen, andere drängt es vor jedes Mikrofon. Dennoch versammeln wir in dieser Ausgabe die Personen, die, so glauben wir, derzeit für die entscheidenden Entwicklungen des Weltfußballs verantwortlich sind. Als Sport, als Wirtschaftsfaktor, als Standortfaktor, als Volkskultur. Und so vielfältig wie die Gebiete, auf denen der Fußball inzwischen eine Rolle spielt, so bunt ist auch die Liste geworden. Funktionäre und Fußballer, Berater und Politiker, Gangster und Gutmenschen werden porträtiert. Vorab zur Beruhigung: Sepp Blatter ist nicht unter den ersten fünf. Philipp Lahm hat es gar nicht erst in die Liste geschafft. Und eine Frau ist immerhin auch dabei.



Auf www.11freunde.de präsentieren wir euch als kleines Appetithäppchen drei Mitglieder unserer exklusiven Liste der »50 wichtigsten Männer des Weltfußballs«:

Platz 39
Herzog & De Meuron
Die Schweizer Jacques Herzog und Pierre de Meuron stehen stellvertretend für die immer größere Bedeutung der Stadionarchitektur. In Zeiten, in denen Fußball zum globalen Massenspektakel geworden ist, reicht es nicht mehr, einfach nur vier Tribünen zu mauern. Optisch der Knaller und technisch perfekt müssen die Stadien der Gegenwart sein. Mit der Münchner Arena und ihrer Schlauchbootoptik haben Herzog & de Meuron eines der spektakulärsten Fußballstadien der jüngeren Zeit geschaffen, außerdem gehen das Olympiastadion in Peking (»Vogelnest«) oder der St. Jakob-Park in Basel auf ihre Kappe. Ebenso gut könnten an dieser Stelle  aber auch Norman Foster (New Wembley) oder Speer & Partner stehen, die gerade den Masterplan für die klimatisierten Stadien in Katar entwerfen. Das Genre boomt und wird weiter boomen.

Platz 28
Dietrich Mateschitz
Als Kopf des Brausegiganten bastelt der Multimilliardär seit Jahren an einer völlig neuen Idee des Fußballklubs: Vereine in Leipzig, Salzburg, New York und São Paolo verkleben dabei zu einer gigantischen Marketingmaschine, die weniger auf sportliche Nachhaltigkeit, als aufs stetige Wachstum als Werbefläche ausgerichtet ist. Der Konzern positioniert sich mit seiner Expansionsstrategie dermaßen aggressiv zwischen darbenden Traditionsklubs, dass viele den Untergang des Abendlandes wittern. Und die Partyplörre läuft und läuft und läuft.

Platz 13
Michel Platini
Der UEFA-Präsident ist ein sprudelnder Quell an Ideen, bei denen Fußballpuristen gerne der Angstschweiß ausbricht. Er hat das Teilnehmerfeld der EM auf  24 Mannschaften aufgebläht. Er lässt das Turnier 2020 in ganz Europa stattfinden. Er überlegt, Brasilien und Argentinien zur Euro einzuladen. Und wozu das alles? Pure Machtpolitik. 2015 will Michel Platini den ewigen Sepp Blatter als FIFA-Chef ablösen und schmiedet bereits jetzt seine Allianzen. Der Mann war eben nicht nur als Mittelfeldregisseur ein cleverer Stratege.

Die komplette Liste der »50 mächtigsten Männer des Weltfußballs« (in der auch eine Frau auftaucht), sowie weitere Reportagen, Interviews und Storys findet ihr in der neuen Ausgabe von 11FREUNDE - ab sofort im Handel!

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