11 Fakten zur neuen Serie-A-Saison

»Unser Kriegstrikot«

Am Samstag geht die Serie A in ihre 82. Spielzeit. Militaristische Trikots, Urbanisierung und Italiens Lahm – der elfteilige Schwank zum Ligastart.

1.
US Sassuolo Calcio ist der 63. Verein der italienischen Erstligahistorie. Der Aufsteiger aus der Emilia-Romagna bestreitet erstmals in seiner Geschichte Partien in der höchsten Spielklasse.

2.
Geschlagene 22 Zentimeter beträgt die Größen-Differenz zwischen den Parteien des brandneuen Juve-Sturmduetts: 1,95-Meter-Hüne Fernando Llorente kam aus Bilbao, Carlos Tévez (1,73 Meter) übernahm die Trikotnummer 10 in Größe XS von Alessandro Del Piero.

3.
Nach Tabellenplatz zwei ist der SSC Neapel diese Saison ausschließlich am Scudetto interessiert. Mit den 64 Cavani-Millionen eröffneten die Neapolitaner eine Real-Madrid-Auslandsfiliale und lotsten Raúl Albiol, José María Callejón und Gonzalo Higuaín ins Stadio San Paolo.

4.
Wo wir schon am Fuße des Vesuv sind: Die Präsentation eines Camouflage-Trikots hätte man deutlich diplomatischer anmoderieren können als Aurelio De Laurentiis. »Das wird unser Kriegstrikot werden«, kommentierte der für seine markigen Worte berühmte Neapel-Präsident. Das brachte ihm einiges an Kritik, aber auch verkaufsfördernden Rummel ein: Innerhalb weniger Stunden war das neue Auswärtstrikot vergriffen.

5.
Die anhaltende Urbanisierung lässt sich auch in Italien belegen: Genua, Mailand, Rom, Turin und Verona sind mit jeweils zwei Vereinen in der Serie A vertreten. Diese fünf Städte stellen damit allein die Hälfte der teilnehmenden Mannschaften.

6.
All eyes on Mattia De Sciglio. Der Philipp Lahm Italiens spielt defensiv ohne Qualitätseinbußen rechts wie links und ist mit seinen 20 Lenzen Milans Tafelsilber. De Sciglio absolvierte beim diesjährigen Confed-Cup vier überzeugende Auftritte für die Nationalmannschaft, Real Madrid fuhr bereits seine langen Griffel aus. Betrachtet man die Außenverteidiger-Situation des europäischen Fußballs, werden noch einige Offerten folgen.

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