23.10.2013

10 Dinge über Bayern-Gegner Pilsen

Zweikampf mit dem »Bergdoktor«

Bayerns heutiger Gruppengegner Viktoria Pilsen ist in etwa so attraktiv wie eine geplatzte Weißwurst im Regen. Deswegen wird Zeit für etwas Aufklärungsunterricht. Zehn Dinge über Viktoria Pilsen.

Text:
Benjamin Kuhlhoff
Bild:
imago

1.
Zuerst ein paar Zahlen: Der Klub wurde 1911 als SK Viktoria Plzeň gegründet. Umbenennungen gab es 1949 in Sokol Škoda Plzeň, 1952 in Sokol ZVIL Plzeň, 1953 in DSO Spartak LZ Plzeň, 1962 in TJ Spartak LZ Plzeň, 1965 in TJ Škoda Plzeň, 1981 in TJ Škoda Plzeň-fotbal und 1992 in FC Viktoria Plzeň. Die größte Überraschung: So heißt der Klub bis heute.

2.
Heimat des Klubs ist die west-böhmische Stadt Pilsen, die hierzulande vor allem durch den Autohersteller Skoda und natürlich den hervorragenden Gerstensaft namens »Pilsener Urquell« bekannt ist. Fun fact: Im Jahr 2015 wird Pilsen Kulturhauptstadt Europas sein.

3.
Die berühmtesten Söhne des Klubs sind zweifelsohne Tschechiens Atomoberschenkel der Jahre 1999 bis 2005, Pavel Nedved, und der heutige Chelsea-Keeper Petr Cech. Beide spielten in der Jugend sogar ein Jahr zusammen im Mittelfeld des Klubs, bevor sie jeweils auf eigene Faust die Fußballwelt eroberten.

4.
Einziger Star der heutigen Mannschaft ist Kapitän Pavel Horváth. Der 38-Jährige ist eine lebende Vereinslegende und ein durchaus streitbarer Charakter. Im September 2007 wurde er zu einer Geldstrafe von 200.000 Tschechischen Kronen (knapp 8000 Euro) verdonnert, weil er im Spiel gegen Viktoria Zizkov den rechten Arm zum Hitlergruß in die Luft streckte. Seine Ausrede: »Das war ein Missverständnis, ich wollte nur unser gewaltbereiten Fans beruhigen.« Nun ja.

5.
Und weil es so schön ist, hier noch unser absolutes Lieblingsbild von eben jenem Pavel Horváth

 
 
 
 
 
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