11FREUNDE-Aktuell

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Pirlos Geniestreich, Folge 156

Andrea Pirlo und kein Ende. Die nächste Sahneschnitte des Sahneschnitten-Fußballers (mit Kirsche!) stammt aus einem Freundschaftspiel gegen Singapur. Was uns am meisten beeindruckt: Der lässige 70er-Jubel nach dem Treffer. Sollte Schule machen.

Mehr „Geile Tore“

Das große Bundesliga-Tippspiel

Bundesliga | 18.08.2014

Beckenbauer befeuert Gerüchte um Reus

Franz Beckenbauer hat die Gerüchte um einen möglichen Transfer von Nationalspieler Marco Reus von Borussia Dortmund zu Bayern München befeuert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

München - "Kaiser" Franz Beckenbauer hat die Gerüchte um einen möglichen Transfer von Fußball-Nationalspieler Marco Reus von Borussia Dortmund zu Double-Sieger Bayern München befeuert. "Ja, ich kann mir ihn gut in München vorstellen. Wenn man einen Spieler von dieser Klasse bekommen kann, muss man es auch probieren", sagte der Bayern-Ehrenpräsident der Bild-Zeitung. Beckenbauer geht außerdem fest davon aus, dass Reus von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machen und Dortmund mit Ablauf seines Vertrages 2015 verlassen wird.

Zuvor hatte der Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge die Dortmunder verärgert, als er Reus' Ausstiegsklausel öffentlich auf 25 Millionen Euro beziffert hatte. "Dass den Dortmundern die Diskussion um Reus nicht gefällt, kann ich verstehen", sagte Beckenbauer dazu, betonte aber: "Die Summe der Ausstiegsklausel dürfte ja kein allzu großes Geheimnis gewesen sein. Die kannte wahrscheinlich jeder Interessent."

Für Beckenbauer steht deshalb fest: "Wenn Reus 2015 nicht zu Bayern wechselt, wird er vermutlich zu einem anderen internationalen Top-Klub wie Real oder Manchester gehen. Dortmund wird ihn kaum halten können."

Beckenbauer bezeichnete es indes als "absolut notwendig", dass die Bayern nach dem Ausfall von Abwehrchef Javi Martínez (Kreuzbandriss) noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Auch wegen der Personalprobleme und der schwierigen Vorbereitung aufgrund der späten Rückkehr der Weltmeister erwartet Beckenbauer "keinen Bayern-Durchmarsch" in der am Freitag (20.30 Uhr/ARD und Sky) gegen den VfL Wolfsburg startenden Bundesliga-Saison.

Ein Vogel kackt Ashley Young an

Die Horror-Szene des Wochenends: Manchester Uniteds Ashley Young wird im Spiel gegen Swansea angeschissen. Von einem Vogel. Andy Brehme würde sagen: Haste Scheiße im Mund, haste Scheiße im Mund.

Mehr „Pleiten, Pech und Pannen“

Fies: Jagiellonia verarscht Legia!

Wir erinnern uns: Durch die Einwechslung eines noch gesperrten Spielers versaute sich Legia Warschau jüngst die Qualifikation zur Champions League. Was lag also näher für den Ligakonkurrenten Jagiellonia, die Gäste aus Warschau mit einer allseits bekannten Hymne zu begrüßen...

Mehr „Rüde Fouls und Tacklings“

Die Saisonvorschau 2014/15: FC Augsburg

In unserer Saisonvorschau blicken wir heute nach Augsburg. Der Achte der Vorsaison setzt 2014/15 auf eine Menge neuer Gesichter, vor allem auf Stürmer. Wird der FCA also zur neuen Offensivmacht der Liga? Wir sagen es euch!

Fußball | 18.08.2014

Die Sport-Höhepunkte am 18. August 2014

Die Sport-Highlights am Montag, 18. August 2014

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/SID/

Köln - FUSSBALL: Als letzte Bundesligisten spielen heute der Hamburger SV und Schalke 04 um den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals. Der HSV spielt ab 18.30 Uhr bei Energie Cottbus, Schalke muss um 20.30 Uhr bei Dynamo Dresden ran. Ferner spielen noch der 1. FC Heidenheim gegen Union Berlin und Kickers Offenbach gegen den FC Ingolstadt. Diese beiden Begegnungen werden um 18.30 Uhr angepfiffen.

SCHWIMMEN: Bei den Europameisterschaften in Berlin beginnen die Wettkämpfe im Becken. Besonders im Blickpunkt steht dabei der erste Auftritt von Weltrekordler Paul Biedermann. Der Doppel-Weltmeister von 2009 geht über 400 m Freistil an den Start. Dabei kommt es zum Duell mit Doppel-Olympiasieger Yannick Agnel aus Frankreich. Die Halbfinals und Finals beginnen um 18.00 Uhr.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Augsburg blamiert sich: 0:1 in Magdeburg

Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat sich in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Magdeburg - Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat sich in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert. Die Schwaben mussten sich nach einer enttäuschenden Vorstellung beim Viertligisten 1. FC Magdeburg mit 0:1 (0:0) geschlagen geben und verpassten erstmals seit 2007 die zweite Runde. Das Tor des Tages für den einzigen DDR-Europapokalsieger erzielte Christian Beck (57.).

Für Magdeburg war es der erste Einzug in Runde zwei seit dem legendären Pokal-Jahr 2000. Damals besiegte der dreimalige DDR-Meister in den ersten drei Runden den 1. FC Köln, Bayern München und den Karlsruher SC, ehe man am späteren Pokalsieger Schalke 04 scheiterte.

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl hatte vor 17.845 Besuchern zunächst auf bewährte Kräfte gesetzt und von den Neuzugängen nur Angreifer Tim Matavz aufs Feld geschickt. Der 25-jährige Slowene, der für vier Millionen Euro vom PSV Eindhoven kam, besaß auch die erste Chance (16.) für die Gäste, doch sein Drehschuss vom Strafraum landete knapp neben dem Tor. 

Ansonsten tat sich der Vorjahres-Achte der Bundesliga zunächst äußerst schwer und fand kein Mittel gegen die kompakte Abwehr der Gastgeber. Magdeburg, 1974 Europapokal-Sieger der Pokalsieger, verschob konzentriert und kam immer mal wieder gefährlich vor das Gäste-Tor. Der bewegliche Beck (11.) und Matthias Steinborn (38.) vergaben aus guter Position.

Kurz vor der Pause zog der Bundesligist das Tempo leicht an. Endlich gelangen schnelle Kombinationen in die Offensive. Nach einem Pass von Marcel de Jong in die Tiefe, zog Tobias Werner nach Innen, doch sein Pass verpasste Freund und Feind. Erik Thommy scheiterte am aufmerksamen FCM-Keeper Matthias Tischer.

Eine Woche vor dem Bundesliga-Start bei 1899 Hoffenheim zeigte der FCA auch im zweiten Durchgang weiter große Defizite. Ragnar Klavan hatte Glück, dass Schiedsrichter Robert Kempter nach einer Attacke gegen Beck nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte. In der 57. Minute war es dann soweit. Beck löste sich nach einer langen Flanke geschickt von seinem Gegenspieler und schob zur Führung des "Underdog" ein. FCA-Innenverteidiger Jan-Ingwer Callsen-Bracker machte dabei eine ganz schlechte Figur.

Die Hausherren ließen sich in der Folgezeit zurückfallen, Augsburg war nun aufgewacht und wollte die Wende mit aller Macht. Zu oft aber verzettelten sich die Weinzierl-Schützlinge in Zweikämpfen und luden die Gastgeber zu gefährlichen Kontern ein.

Bei den Gastgebern gehörten Beck und Steinborn zu den auffälligsten Akteuren, auf Seiten den Bundesligisten gefielen nur Werner und Thommy punktuell.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Ausschreitungen vor Pokalspiel in Würzburg

Im Vorfeld des DFB-Pokalspiels zwischen Kickers Würzburg und Fortuna Düsseldorf ist es in Würzburg zu teilweise massiven Ausschreitungen gekommen.

Würzburg - Im Vorfeld des DFB-Pokalspiels zwischen Viertligist Kickers Würzburg und Zweitligist Fortuna Düsseldorf (3:2 n.V.) ist es in der Würzburger Innenstadt zu teilweise massiven Ausschreitungen gekommen. Ein Polizist wurde dabei verletzt und musste mit Schnittverletzungen im Gesicht im Krankenhaus behandelt werden. Das teilte die Polizei, die mit einem Großaufgebot im Einsatz war, am Sonntag mit.

An den Ausschreitungen in der Nacht zum Samstag waren nach Polizeiangaben Fans der Fortuna und des 1. FC Nürnberg beteiligt. Die festgestellten Straftaten beinhalten unter anderem Sachbeschädigung, Zechbetrug, Gefangenenbefreiung, gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz.



 

 



 

 



 



 

 

 

DFB-Pokal | 17.08.2014

Düsseldorf blamiert sich gegen starke Würzburger einmal mehr

Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich einmal mehr in der ersten Runde des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Würzburg - Fußball-Zweitligist Fortuna Düsseldorf hat sich einmal mehr in der ersten Runde des DFB-Pokals bis auf die Knochen blamiert. Das Team von Trainer Oliver Reck kassierte beim Regionalligisten Würzburger Kickers eine verdiente 2:3 (2:2, 1:0)-Niederlage nach Verlängerung und schied damit wie im Vorjahr frühzeitig aus dem lukrativen Wettbewerb aus. In der Vorsaison war die Fortuna zum Pokal-Auftakt beim viertklassigen SC Wiedenbrück gescheitert.

Steven Lewerenz sorgte in der 114. Minute mit einem abgefälschten Freistoß für die Entscheidung zugunsten des Teams von Coach Bernd Hollerbach. Heinrich Schmidgal (42.) hatte den Favoriten in Führung gebracht, ehe Würzburgs Torjäger Christopher Bieber (51., 55.) das Spiel innerhalb weniger Minuten drehte. Sérgio Pinto (58.) mit einem direkt verwandelten Freistoß sorgte dann zunächst für neue Hoffnung bei der Fortuna, die nach einer Roten Karte (Tätlichkeit) für den kurz zuvor eingewechselten Charlison Benschop ab der 67. Minute in Unterzahl agierte.

"Ich freue mich für die ganze Region. Wir haben auch nicht unverdient gewonnen. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen", sagte ein überglücklicher Hollerbach nach dem Schlusspfiff. Sein Kollege Reck räumte ein: ?Wir haben nicht unverdient verloren."

Vor 10.500 Zuschauern hatten die Düsseldorfer, die sich in der Meisterschaft bislang mit zwei Remis begnügen mussten, zunächst ein optisches Übergewicht. Der Tabellenführer der Regionalliga Bayern setzte aber immer wieder Nadelstiche gegen die Profis, die in der Abwehr alles andere als sattelfest wirkten. Der starke Bieber (69.) und Marco Haller (74.), der in der Verlängerung noch elfmeterreif gefoult wurde, trafen für den Gastgeber noch das Aluminium. Lewerenz machten dann den verdienten Erfolg der Würzburger perfekt. Der Düsseldorfer Adam Bodzek sah in der Nachspielzeit der Verlängerung nach einem Handspiel noch Gelb-Rot.

England | 17.08.2014

Erfolgreicher Saisonstart für Manchester City und Liverpool

Titelverteidiger Manchester City und der englische Fußball-Vizemeister FC Liverpool sind erfolgreich in die neue Saison der Premier League gestartet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Liverpool - Titelverteidiger Manchester City und der englische Fußball-Vizemeister FC Liverpool sind erfolgreich in die neue Saison der Premier League gestartet. Manchester gewann zum Auftakt bei Newcastle United durch Tore von David Silva (39.) und Sergio Agüero (90.+2) mit 2:0 (1:0) und setzte sich vorerst an die Tabellenspitze.

Liverpool kam derweil gegen den FC Southampton zu einem 2:1 (1:0)-Heimsieg. Die englischen Nationalspieler Raheem Sterling (23.) und Daniel Sturridge (79.) erzielten die Tore der Gastgeber, Nathaniel Clyne (56.) hatte zwischenzeitlich ausgeglichen.

Fußball | 17.08.2014

Rückschlag für Beister: HSV-Akteur muss erneut unters Messer

Erneuter Rückschlag für Maximilian Beister vom Hamburger SV: Der leidgeprüfte Mittelfeldspieler muss sich einer Operation am linken Knie unterziehen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Hamburg - Erneuter Rückschlag für Maximilian Beister vom Fußball-Bundesligisten Hamburger SV: Der leidgeprüfte Mittelfeldspieler muss sich erneut einer Operation am linken Knie unterziehen. Nach dem Kreuzbandriss ist nun der Meniskus betroffen. Beister bestätigte der Hamburger Morgenpost, dass er am Montag in Augsburg operiert wird.

Der 23-Jährige hatte sich in einem Testspiel im Januar gegen Vitesse Arnheim das Kreuzband im linken Knie gerissen, machte sich zuletzt allerdings wieder Hoffnungen auf die Rückkehr ins Mannschaftstraining.

Bundesliga | 17.08.2014

Medien: Bayern-Direktor Reschke wegen Verteidiger Benatia in Rom

Rekordmeister Bayern München könnte bei der Suche nach einem Ersatz für den schwer verletzten Abwehrchef Javi Martínez in Italien fündig werden.

München - Fußball-Rekordmeister Bayern München könnte bei der Suche nach einem Ersatz für den schwer verletzten Abwehrchef Javi Martínez in Italien fündig werden. Nach Informationen von Sport1 und Sport Bild Plus befindet sich der Technische Direktor Michael Reschke wegen eines möglichen Transfers des marokkanischen Verteidigers Mehdi Benatia vom AS Rom in der italienischen Hauptstadt, eine Verpflichtung soll unmittelbar bevorstehen. 

Es ist nicht der erste Vorstoß der Bayern in Richtung des 27-Jährigen. Laut Gazzetta dello Sport haben die Verantwortlichen der Roma bereits im Juni ein Angebot über 33 Millionen Euro abgelehnt. 

"Wenn noch ein Transfer möglich ist, wäre es gut. Wenn es nicht möglich ist, werden wir mit den Spielern weiterarbeiten, die wir haben", sagte Trainer Pep Guardiola nach dem 4:1-Pokalerfolg bei Drittligist Preußen Münster.

Benatia, der erst im vergangenen Sommer für 13,5 Millionen Euro von Udinese Calcio in die Hauptstadt gewechselt war, steht noch bis 2018 in Rom unter Vertrag. Auch der FC Chelsea soll bereits Interesse an einer Verpflichtung bekundet haben.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Freiburg lässt sich nur eine Hälfte schrecken

Der SC Freiburg wäre fast ein weiteres Opfer von Favoritenschreck Eintracht Trier geworden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Trier - Der SC Freiburg wäre fast ein weiteres Opfer von Favoritenschreck Eintracht Trier geworden, hat die erste Hürde auf dem Weg nach Berlin aber nach einer Steigerung in der zweiten Hälfte gemeistert. Der Fußball-Bundesligist gewann in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals 2:0 (0:0) beim Viertligisten, der in seiner Cup-Historie bereits Borussia Dortmund, Schalke 04 und Hannover 96 das Fürchten gelehrt hat.

Kapitän Julian Schuster (51.) per Foulelfmeter und der eingewechselte Karim Guédé (68.) trafen für die Breisgauer, die eine erfolgreiche Generalprobe für den Ligastart am Samstag bei Eintracht Frankfurt feierten. "Wir haben natürlich gewusst, dass es ein intensives Spiel geben wird. Die Mannschaft hat überwiegend mit Ruhe und Disziplin und guter Struktur das Spiel für sich entschieden", sagte SC-Trainer Christian Streich.

In der Startelf der Freiburger, die im Sommer die Abgänge von Weltmeister Matthias Ginter (Borussia Dortmund) und Torwart Oliver Baumann (1899 Hoffenheim) verkraften mussten, standen die Neuzugänge Sebastian Mielitz, Mike Frantz und Marc-Oliver Kempf. Obwohl der Ex-Bremer Mielitz zwischen den Pfosten stand, hat auch der Schweizer WM-Fahrer Roman Bürki (von Grasshoppers Zürich) laut Streich noch alle Chancen auf den Platz im Tor beim Bundesligastart. "Wir haben zwei gute Torhüter, die Entscheidung in den kommenden Tagen wird eng", sagte Streich.

Vor 5292 Zuschauern im Moselstadion bestimmte der Bundesligist, der ohne Vladimir Darida (Oberschenkel) und Immanuel Höhn (Hüfte) auskommen musste, in der Anfangsphase die Partie. Nach Vorarbeit des Schweizer WM-Teilnehmers Admir Mehmedi hatte Jonathan Schmid bereits früh die große Chance zur Führung. Der Franzose scheiterte aber am Trierer Torwart Jerome Reisacher (7.).

Die Gastgeber beschränkten sich zunächst auf die Defensive. Das Team von Trainer Peter Rubeck, das nur drei Zähler aus den ersten drei Punktspielen der Regionalliga Südwest holte, hielt kämpferisch aber gut dagegen und wurde mit zunehmender Spieldauer stärker.

In der 20. Minute hatte die Eintracht durch Christoph Anton sogar die große Chance zur Führung. Kurz darauf scheiterte Erich Sautner an Mielitz (23.). In dieser Phase waren die Gastgeber die bessere Mannschaft, vor allem die harte Gangart der Tierer schmeckte den Breisgauern nicht. Streich wurde an der Seitenlinie immer lauter, daran änderte auch der Lattentreffer von Kempf nichts (32.). Das torlose Remis zur Pause hatte sich Trier verdient.

Kurz nach dem Seitenwechsel entschied Schiedsrichter Robert Kampka (Mainz) nach einem Foul von Eintracht-Innenverteidiger Torge Hollmann an Maximilian Philipp auf Strafstoß. Schuster verwandelte souverän, Rubeck musste wegen zu harscher Kritik an der Entscheidung auf die Tribüne. Guédé machte später mit einem Abstauber alles klar.

Beste Spieler aufseiten der Freiburger waren Philipp und Kempf. Bei Trier konnten Christoph Buchner und Anton überzeugen.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Bayern meistert zum 20. Mal in Folge die erste Runde

Der 17-malige Cupsieger und Titelverteidiger Bayern München setzte sich beim Drittligisten Preußen Münster souverän mit 4:1 (2:0) durch.

Münster - Rekordtitelträger Bayern München hat zum 20. Mal in Folge die Auftaktrunde des DFB-Pokals gemeistert. Der 17-malige Cupsieger und Titelverteidiger setzte sich beim Drittligisten Preußen Münster souverän mit 4:1 (2:0) durch. Zuletzt waren die Bayern in der Saison 1994/95 durch ein 0:1 bei der TSV Vestenbergsgreuth in der 1. Runde gescheitert.

Mit fünf von sechs Weltmeistern in der Startelf - Bastian Schweinsteiger war mit Patellasehnenproblemen gleich in München geblieben - gerieten die Münchner fünf Tage vor dem Liga-Auftakt gegen den VfL Wolfsburg nur in der Anfangsphase in Gefahr. Die Tore erzielten Deutschlands WM-Finaltorschütze Mario Götze (19.), Thomas Müller (29.), David Alaba (52.) und Claudio Pizarro (73.). Robert Lewandowski scheiterte in Nachspielzeit mit einem schwach geschossenen Foulelfmeter an Torhüter Daniel Masuch. Marc Heitmeier hatte zuvor die Rote Karte wegen einer Notbremse gesehen. Rogier Krohne (89./Handelfmeter) erzielte den Ehrentreffer der Preußen.

"Ich gratuliere meiner Mannschaft für ihre Seriosität. Bis zum Tor von Götze war Münster aber besser als wir. Nach dem Tor waren wir besser und in der zweiten Halbzeit viel besser. Deshalb bin ich zufrieden. Aber man hat gesehen, dass wir noch Zeit brauchen", sagte Bayern-Coach Pep Guardiola.

Preußen hoffte bei der 26. Teilnahme am DFB-Pokal umsonst auf den dritten Sieg gegen einen Erstligisten. Zuletzt hatten die Westfalen 2012 durch ein 4:2 n.V. gegen Werder Bremen für Furore gesorgt. Da der vermeintliche Aufstiegsaspirant in der Liga derzeit nur Rang zwölf belegt, hatten einige Spieler schon vor der Partie angekündigt, dass ihnen das Vereinshighlight derzeit gar nicht so recht kam. 

Guardiola hatte sein Team gegenüber der 0:2-Niederlage im Supercup bei Borussia Dortmund auf vier Position verändert. Für den in Dortmund verletzten Javi Martínez, Sebastian Rode, Pierre Emile Hojbjerg und Gianluca Gaudino begannen in Kapitän Philipp Lahm und Götze zwei Weltmeister, dazu die Abwehrspieler Dante und Holger Badstuber, der damit sein erstes Pflichtspiel seit 20 Monaten bestritt und bis zu seiner Auswechslung in der 79. Minute eine ordentliche Leistung zeigte. 

Im ersten Pflichtspiel der beiden Klubs - das einzige Freundschaftsduell gewannen die Bayern 1994 mit 7:0 - agierte der Außenseiter vor 16.697 Zuschauern zunächst durchaus mutig. Die Dreier-Abwehrkette der Bayern, auf die Guardiola auch nach der Verletzung seines geplanten Mittelmannes Martínez setzte, war zudem erneut extrem anfällig. In der 12. Minute verhinderte Manuel Neuer nach einem Schuss von Marcel Reichwein mit letzter Kraft das 1:0 für Preußen, das im Gegensatz zu den Bayern ein Bundesliga-Gründungsmitglied ist.

Offensiv wirkte der Double-Sieger aber engagierter und konzentrierter als vier Tage zuvor in Dortmund. Vor allem der extrem spielfreudige Götze und Xherdan Shaqiri auf der ungewohnten rechten Seite machten richtig Dampf. Shaqiris Flanken verwerteten Robert Lewandowski (6.) und Götze (8.) aber nicht zum ersehnten frühen Führungstor. Elf Minuten später nutzte Götze eine Flanke von Lewandowski per Kopf zum ersten Pflichtspieltreffer der Bayern in dieser Saison. Als Müller zehn Minuten später nach einem fatalen Querschläger der Gastgeber das zweite Tor nachlegte, war der Widerstand der Westfalen gebrochen und das Spiel entschieden.

Alaba und Pizarro erhöhten in der zweiten Halbzeit für den Favoriten, der einen höheren Sieg verpasste. Beste Spieler bei Münster waren Torhüter Daniel Masuch und der technische starke Mehmet Kara. Bei den Bayern überzeugten vor allem Götze, Shaqiri und Alaba.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Sandhausen nach desolater Leistung im Pokal raus

Nach einer desolaten Leistung unterlag Sandhausen bei Drittligist Arminia Bielefeld mit 1:4.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Bielefeld - Für Fußball-Zweitligist SV Sandhausen war bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals Endstation. Nach einer desolaten Leistung unterlag Sandhausen bei Drittligist Arminia Bielefeld mit 1:4 (0:1). Sebastian Schuppan (42.), Fabian Klos (57.), Florian Dick (60.) und Christian Müller (64.) erzielten die Treffer des Zweitliga-Absteigers vor 7305 Zuschauern. Der Ehrentreffer gelang Lukas Kübler (76.).

Sandhausen tat sich gegen zweikampfstarke Bielefelder von Beginn an schwer. Im Offensivspiel lief bei den Gästen im ersten Durchgang überhaupt nichts zusammen, Sandhausen kam zu keiner nennenswerten Torchance. Die Strafe folgte kurz vor der Pause. Eine Freistoßflanke von Dick köpfte Schuppan aus fünf Metern zur Führung der Arminia ein.

Auch nach dem Wechsel waren die Ostwestfalen das bessere Team und belohnten sich durch ein Traumtor von Klos. Der Torjäger traf nach einem Eckball von Dick mit einer sehenswerten Direktabnahme. Gegen völlig indisponierte Gäste erhöhten der starke Dick und Müller.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Pokal: Karlsruhe wacht erst nach Rückstand auf

Fußball-Zweitligist Karlsruher SC steht nach einem Kraftakt in Runde zwei des DFB-Pokals. Beim 1. FC Neubrandenburg siegten die Badener 3:1.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Neubrandenburg - Fußball-Zweitligist Karlsruher SC steht nach einem Kraftakt in Runde zwei des DFB-Pokals. Der KSC drehte die Partie beim Fünftligisten 1. FC Neubrandenburg nach einem 0:1-Rückstand und setzte sich schließlich 3:1 (0:0) durch. Gaetan Krebs (51.), Jan Mauersberger (55., Foulelfmeter) und Ilijan Micanski (67., Foulelfmeter) antworteten auf die Führung der Gastgeber durch Christoph Fischer (48.).

3000 Zuschauer in Neubrandenburg sahen in den ersten 45 Minuten eine schwache Begegnung ohne nennenswerte Torszenen. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern: Wie ein Weckruf wirkte Fischers Führungstor. Der KSC, mit vier Punkten gut in die Meisterschaft gestartet, nahm die Herausforderung an - keine 20 Minuten und zwei Strafstöße später war das Spiel entschieden.

In der Folge nahm Karlsruhe das Tempo aus der Partie und hatte Glück, als Neubrandenburgs Dennis Kühl an der Latte scheiterte (79.).

DFB-Pokal | 17.08.2014

Aalen zittert sich in Runde zwei

Fußball-Zweitligist VfR Aalen hat sich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert.

Cloppenburg - Fußball-Zweitligist VfR Aalen hat sich in die zweite Runde des DFB-Pokals gezittert. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck, mit vier Punkten überzeugend in die Liga gestartet, setzte sich beim Regionalligisten BSV SW Rehden 4:3 im Elfmeterschießen durch. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden.

Niedersachsenpokalsieger Rehden war vor rund 600 Zuschauern in Cloppenburg durch das Eigentor des Aalener Mittelfeldspielers Nejmeddin Daghfous (20.) in Führung gegangen, Michael Klauß (57.) glich aus. Im Elfmeterschießen durfte sich der Favorit bei Torwart Daniel Bernhardt bedanken, der zweimal parierte.

Die Gastgeber, die im vergangenen Jahr gegen Rekord-Pokalsieger Bayern München (0:5) ausgeschieden waren, standen tief und dicht gestaffelt in der eigenen Hälfte. So kam Aalen zunächst nur durch Standards zu Chancen. Andreas Müller traf mit einem Freistoß allerdings nur den Pfosten (7.).

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Aalen den Druck, und Daghfous leistete Wiedergutmachung für sein Missgeschick: Mit einem Querpass leitete er den Ausgleich durch Klauß ein. Sicherheit gab der Treffer dem VfR jedoch nicht, Chancen blieben Mangelware. Die beste Gelegenheit, das Spiel vor dem Elfmeterschießen zu entscheiden, hatte Rhedens Kifuta Makangu, der per Kopf nur die Latte traf (112.).

Aalens Trainer Ruthenbeck wechselte seinen Besten - Torschütze Klauß - in der 68. Minute aus. Bei Rehden stachen Abwehrspieler Michael Wessel und Mittelfeldspieler Alessandro Ficara heraus.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Münchner "Löwen" mit Mühe und Glück in Runde zwei

1860 München ist an einer Blamage vorbeigeschrammt und durch ein 2:1 gegen Holstein Kiel in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

Kiel - Fehlstart in der Liga, zumindest ein Hoffnungsschimmer im Pokal: 1860 München ist an einer Blamage vorbeigeschrammt und trotz einer mäßigen Vorstellung durch einen 2:1 (0:1)-Erfolg beim Drittligisten Holstein Kiel in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

Der Tabellenvorletzte der 2. Liga war durch Tim Siedschlag (8.) zunächst in Rückstand geraten, bevor Rubin Okotie (65.) zum Münchner Ausgleich traf. Für die Entscheidung sorgte erneut Okotie (81.) mit einem äußert umstrittenen Foulelfmeter. 

Die "Störche" erwischten vor 8408 Zuschauern einen Blitzstart. Nach einem sehenswerten Pass von Mikkel Verndelbo aus dem Mittelfeld behielt Siedschlag kühlen Kopf und vollendete souverän zum 1:0. Zwar vermochte sich der Achte der 3. Liga in der Folge keine großen Chancen mehr zu erspielen, wirkte jedoch selbstbewusst und hatte die harmlosen "Löwen" jederzeit im Griff.

Nach dem Liga-Fehlstart mit zwei Niederlagen waren drei der fünf aus disziplinarischen Gründen in die zweite Mannschaft der Münchner abgeschobenen Akteure wieder in den Kader zurückgekehrt. Doch Daniel Adlung, Gabor Kiraly und Yannick Stark saßen zunächst nur auf der Bank.

Eine Leistungssteigerung der Mannschaft von Trainer Ricardo Moniz war auch nach dem Wiederanpfiff zunächst nicht zu erkennen. Der selbsternannte Aufstiegsfavorit der 2. Liga hatte sogar Glück, als sich Gary Kagelmacher in einen Schuss von Siedschlag (49.) warf und das 0:2 verhinderte. Dafür nutzte Okotie auf der Gegenseite per Kopfball einen Blackout der Kieler Abwehr zum 1:1.

In der Folge verlagerte sich das Spiel immer mehr in die Kieler Hälfte, gleichzeitig häuften sich die Chancen für die Gäste. Pech für die Kieler, dass die Begegnung durch einen strittigen Elfmeter entschieden wurde.

Vendelbo und Siedschlag waren die besten Akteure der Gastgeber, aufseiten der "Löwen" gefielen Leonardo und Kagelmacher.

DFB-Pokal | 17.08.2014

Erfolgserlebnis für Aue im Ostduell

Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue hat nach zwei Niederlagen zum Saisonstart im DFB-Pokal ein Erfolgserlebnis gefeiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Jena - Fußball-Zweitligist Erzgebirge Aue hat nach zwei Niederlagen zum Saisonstart im DFB-Pokal ein Erfolgserlebnis gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Falko Götz setzte sich in der ersten Runde im Ostduell bei Regionalligist Carl Zeiss Jena trotz einer wenig überzeugenden Vorstellung mit 1:0 (1:0) durch. Solomon Okoronkwo (39.) traf für das Tabellenschlusslicht der 2. Liga.

Aue fand vor 8.745 Zuschauern zunächst überhaupt nicht ins Spiel und leistete sich zahlreiche Ballverluste. Die Gastgeber versuchten die Verunsicherung der Sachsen von Beginn an auszunutzen. Einen von Thorsten Schulz abgefälschten Kopfball von Vitalij Lux parierte Aues Schlussmann Martin Männel aber glänzend (13.).

Nach rund einer halben Stunden bekamen die Gäste im Ernst-Abbe-Sportfeld etwas mehr Spielkontrolle, die Führung nach dem ersten gefährlichen Angriff war dennoch überraschend. Okoronkwo ließ Jenas Torhüter Raphael Koczor mit einem schönen Drehschuss keine Chance.

Mit der Führung im Rücken hatte Aue im zweiten Durchgang die Begegnung meist im Griff, Jena zog sich trotz des Rückstands zurück und lauerte auf Konter. Tormöglichkeiten blieben auf beiden Seiten aber Mangelware.

DFB-Pokal | 17.08.2014

HSV: Müller fällt in Cottbus aus - Lasogga vor Rückkehr

Der Hamburger SV muss im Pokalspiel bei Energie Cottbus auf Nicolai Müller verzichten, dafür steht Pierre-Michel Lasogga vor einer Rückkehr ins Team.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Hamburg - Fußball-Bundesligist Hamburger SV muss im Pokalspiel bei Zweitliga-Absteiger Energie Cottbus auf Neuzugang Nicolai Müller verzichten. Der Flügelstürmer fällt aufgrund anhaltender muskulärer Probleme im Adduktorenbereich für die Erstrunden-Partie am Montag (18.30 Uhr/Sky) aus. Dies teilte der HSV am Sonntag via Twitter mit. Damit verschiebt sich die Pflichtspiel-Premiere Müllers bei den Hamburgern um mindestens fünf Tage bis zum Bundesliga-Start beim 1. FC Köln am kommenden Samstag.

Vor einer Rückkehr ins Team steht dagegen Top-Stürmer Pierre-Michel Lasogga. Nach dreiwöchiger Pause wegen Knöchelproblemen absolvierte der 22 Jahre alte Angreifer am Sonntag das komplette Mannschaftstraining und steht im Kader für das Pokalduell beim Drittligisten. Dies gab der HSV am Sonntagnachmittag bekannt.

"Das sah gut aus", sagte HSV-Trainer Mirko Slomka der Hamburger Morgenpost. Zweifel ob der körperlichen Fitness von Lasogga gibt es keine. "Das Einzige, was ihm momentan fehlt, ist die Spielpraxis. Und die werden wir mit ihm gemeinsam erarbeiten", hatte Slomka bereits zuvor gesagt. Auch der Schweizer Valon Behrami hat seine Beschwerden in der Wade, die ihn noch am Freitag zur frühzeitigen Trainingsaufgabe zwangen, überwunden.

International | 17.08.2014

Kuranyi trifft bei Dynamo-Sieg erneut

Kevin Kuranyi präsentiert sich weiter treffsicher. Der ehemalige Schalker erzielte am Sonntag für Dynamo Moskau bereits sein viertes Saisontor.

Tula - Kevin Kuranyi präsentiert sich weiter treffsicher. Der ehemalige Fußball-Nationalspieler erzielte beim 2:1 (2:0)-Erfolg seines Klubs Dynamo Moskau bei Aufsteiger Arsenal Tula im vierten Saisonspiel bereits sein viertes Tor (45.). Douglas hatte Moskau in Führung gebracht (31.), der Anschlusstreffer von Iwan Jerschow (47.) war für das Schlusslicht zu wenig.

Moskau bleibt durch den dritten Saisonsieg mit neun Punkten Spitzenreiter Zenit St. Petersburg (zwölf Zähler) auf den Fersen.

DFL | 17.08.2014

Rettig: "Das ist deutsche Gründlichkeit"

Nach Aussage von Geschäftsführer Andreas Rettig hat die DFL kein grundsätzliches Problem mit dem von einem Investor unterstützten Modell RB Leipzig.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Ismaning - Nach Aussage von Geschäftsführer Andreas Rettig hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) kein grundsätzliches Problem mit dem von einem Investor unterstützten Modell RB Leipzig. "Alle Investoren sind willkommen, wenn sie sich an die Spielregeln halten. Wir haben uns immer für die 50+1-Regel eingesetzt. Wenn Investoren Geld in den Fußball stecken, ist das doch gut", sagte Rettig in der Sendung Doppelpass von Sport1.

Im Fall des Klubs von Brause-Milliardär Dietrich Mateschitz hätten Statuten eingehalten werden müssen. Leipzig habe seine nun angepasst. Das Logo beispielsweise dürfe natürlich nicht den Werbezweck symbolisieren, erklärte Rettig. Auch das habe Leipzig geändert. "Die Gremienzusammensetzung wurde auch begradigt. Nur in Sachen Mitgliederstruktur müssen sie uns noch bis April 2015 ein Konzept vorstellen. Damit ist der Fall dann für uns erledigt."

Darüber hinaus äußerte sich Rettig zur Verzögerung bei der Einführung des Freistoßsprays. "Es gab unterschiedliche Auffassungen über den Zeitpunkt der Umsetzung. Es gab einige Probleme. Beispielsweise: Was passiert, wenn Schnee liegt? Wir wollen alle das Spray. Jetzt warten wir halt noch ein bisschen. Das ist eben deutsche Gründlichkeit", so Rettig.

Saisonvorschau 2014/15: TSG 1899 Hoffenheim

Hoffenheim. Die Sympathiehochburg im deutschen Fußball. In der 11FREUNDE-Saisonvorschau analysieren wir heute, was sich bei den Kraichgauern über den Sommer getan hat und wohin die Reise in der neuen Saison gehen wird.

Bundesliga | 17.08.2014

Tore gegen Pokalfrust: Stuttgart siegt gegen Landesligisten

Bundesligist VfB Stuttgart hat sich einen Tag nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal beim Zweitligisten VfL Bochum den Frust von der Seele geschossen.

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Fellbach - Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart hat sich einen Tag nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal beim Zweitligisten VfL Bochum (0:2) den Frust von der Seele geschossen. Beim Landesligisten SV Fellbach siegten die Schwaben 11:2 (2:2). Bester Torschütze war Youngster Timo Werner mit vier Treffern.

Bundesliga | 17.08.2014

Ex-HSV-Coach van Marwijk wird doch nicht Nationaltrainer Südkoreas

Der frühere Bondscoach und ehemalige Trainer des Bundesligisten Hamburger SV, Bert van Marwijk, wird wohl doch nicht neuer Nationaltrainer Südkoreas.

Seoul - Der frühere Bondscoach und ehemalige Trainer des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, Bert van Marwijk, wird wohl doch nicht neuer Nationaltrainer Südkoreas. Laut der niederländischen Tageszeitung De Telegraaf sollen die Gespräche zwischen dem 62-Jährigen und dem südkoreanischen Fußball-Verband (KFA) gescheitert sein. Der Niederländer wollte angeblich mehr Zeit zu Hause als in Südkorea verbringen.

Anfang August war bekannt geworden, dass van Marwijk, der Oranje 2010 bis ins Finale der WM in Südafrika geführt hatte, mit dem südkoreanischen Verband über einen Vierjahresvertrag bis zur WM 2018 in Russland verhandele.

Damit bleibt die Nachfolge von Hong-Myung Bo in Südkorea weiter ungeklärt. Der südkoreanische Ex-Nationalspieler war im Juli nach dem Vorrunden-Aus bei der Weltmeisterschaft in Brasilien zurückgetreten.

DFB-Pokal | 17.08.2014

DFB-Pokal: Auslosung der zweiten Runde am 23. August

Die Auslosung für die zweite Hauptrunde im DFB-Pokal findet am kommenden Samstag (23. August) statt.

Köln - Die Auslosung für die zweite Hauptrunde im DFB-Pokal findet am kommenden Samstag (23. August) statt. Bei Sky werden die 16 Paarungen im Anschluss an das Bundesligaspiel des deutschen Vizemeisters und Pokal-Vorjahresfinalisten Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen (18.30 Uhr/Sky) ermittelt. 

Die Spiele der zweiten Pokalrunde werden am 28. und 29. Oktober ausgetragen.

15 Geschichten aus der ersten Pokalrunde

Geiselnahmen, Murmeltiere, Teerezepte: Nirgends finden sich schönere Geschichten als in der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde. Zum Start in die neue Pokalsaison kommen deswegen hier die 15 schönsten Geschichten

DFB-Pokal | 17.08.2014

Matchwinner des Pokals: Simon Terodde

Fünf Tore in drei Pflichtspielen - besser hätte der Saisonstart für Pokal-Matchwinner Simon Terodde kaum verlaufen können.

Bochum - Fünf Tore in drei Pflichtspielen - besser hätte der Saisonstart für Pokal-Matchwinner Simon Terodde kaum verlaufen können. "Das war sicherlich ein kleines Karrierehighlight für mich", sagte Terodde, der beim 2:0 (1:0)-Sieg des VfL Bochum in der ersten DFB-Pokalrunde den Erstligisten VfB Stuttgart mit seinem Doppelpack (9. und 48.) fast im Alleingang bezwungen hatte.

Der 26 Jahre alte Stürmer des Zweitliga-Spitzenreiters hat turbulente Zeiten hinter sich. Nach der vergangenen Saison war er bei Union Berlin aussortiert worden. 2009 hatte ihn sein heutiger Trainer Peter Neururer, damals noch Coach des MSV Duisburg, für nicht gut genug befunden und weggeschickt.

"Gott sei Dank hat er mir das nicht übel genommen", sagte der Kulttrainer, der froh ist, dass er Terodde nach Bochum locken konnte. "Ich habe ihn nie aus den Augen verloren und bewundere seine Entwicklung", sagte Neururer über den 1,92 Meter großen Stürmer, der im Bochumer Angriff glänzend mit Rückkehrer Stanislav Sestak harmoniert.

Doch trotz der in Bochum aufkommenden Euphorie nach dem Blitzstart in die 2. Liga und dem überraschenden Pokalerfolg bleibt der eher introvertierte Terodde zurückhaltend: "Es gibt keinen Grund abzuheben. Das Wichtigste ist, dass wir eine sorgenfreie Saison spielen." Und das klappt am besten mit so vielen Terodde-Toren wie möglich. Schon nächste Woche Montag sollen die nächsten folgen - im Punktspiel gegen Union.

Bundesliga | 17.08.2014

"Manchmal wie Menschenhandel": Kramer will selbst über seine Zukunft entscheiden

Weltmeister Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach hat erneut betont, dass er selbst über seine sportliche Zukunft entscheiden wird.

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Mönchengladbach - Weltmeister Christoph Kramer vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat erneut betont, dass er selbst über seine sportliche Zukunft entscheiden wird und nach Ablauf seiner Ausleihe 2015 nicht automatisch zu Bayer Leverkusen zurückgeht. "Wenn ich irgendwo nicht spielen möchte, spiele ich da nicht. Da kann ein Vertrag aussehen, wie er will", sagte der 23-Jährige dem Nachrichtenmagazin Spiegel.

"Ganz generell" fühlt sich der Mittelfeldspieler im Fußballgeschäft "manchmal wie in einem modernen Menschenhandel". Leverkusens Sportchef Rudi Völler hatte zuletzt bestätigt, Kramer nach Ende der laufenden Saison zurück zu Bayer zu holen.

Bundesliga | 17.08.2014

Gündogan: "Glücklich wie lange nicht mehr"

Ilkay Gündogan von Borussia Dortmund arbeitet derzeit für sein Comeback und befindet sich nach seiner Verletzungspause auch mental wieder im Aufwind.

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Köln - Nationalspieler Ilkay Gündogan vom deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund arbeitet derzeit für sein Comeback und befindet sich nach einem Jahr Verletzungspause auch mental wieder im Aufwind. "So glücklich wie ich derzeit bin, war ich schon lange nicht mehr", sagte Gündogan im Interview der Welt am Sonntag. "Es ist wunderschön, dass ich wieder auf dem Platz mit der Mannschaft trainieren kann, auch, wenn ich mich noch auf das Laufen beschränken muss."

Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr ist gestiegen seit sich der 23-Jährige im Juni einer Rücken-OP unterzog. Derzeit absolviert der Mittelfeldstratege ein Reha-Training. Während der Zeit seiner Erkrankung habe er sich relativ häufig zurückgezogen und in seiner Freizeit kaum noch etwas gemacht, gestand Gündogan. "Ich hatte keine Lust, aus dem Haus zu gehen. Meine Gedanken kreisten nur noch darum, wie ich wieder gesund werden kann. Alle anderen Dinge des Lebens konnte ich nicht mehr genießen."

Der BVB-Profi erklärte, dass er in den vergangenen Monaten dabei alle erdenkliche Unterstützung von seiner Familie, seinen Freunden und seiner Freundin erfahren habe.

Während seiner Leidenszeit und der Odyssee von einem Facharzt zum anderen, habe er nie Angst verspürt, seine Karriere könne frühzeitig beendet sein. Vielmehr habe er zunehmend in sich hineingehorcht und dann gefühlt, dass nur ein kleiner operativer Eingriff "mir nachhaltig helfen kann. Und genau so war es ja jetzt auch", sagte Gündogan. "Die Operation in München-Harlaching hat nur eine knappe Stunde gedauert, danach durfte ich dann schon wieder aufstehen und gehen. Ich hatte sofort wieder ein gutes, positives Gefühl."

Im Krankenstand habe er während der WM in Brasilien alle Deutschland-Spiele verfolgt und auch fast alle anderen WM-Spiele. Er habe mitgefiebert und sich mitgefreut. Trotzdem bleibe für Gündogan ein bitterer Beigeschmack. "Denn ich wäre ja wohl dabei gewesen und wäre jetzt wohl auch Weltmeister. Ich habe ein großes Turnier verpasst. Das ist kein gutes Gefühl. Hinter mir liegt ein verlorenes Jahr."

Wie bereitet sich der Ein-Mann-Fanblock von Illertissen auf den DFB Pokal vor?

Als wir im vergangenen Jahr mit Deutschlands einzigem Ein-Mann-Mob, Stefan Dömsödi, sprachen, ging es um Einsamkeit, Aberglaube und den DFB-Pokal. Am kommenden Sonntag bestreitet der FV Illertissen sein vielleicht größtes Spiel gegen den SV Werder. Zeit für ein Stimmungsupdate.

DFB-Pokal | 16.08.2014

FSV Frankfurt verhindert mit Kraftakt Pokal-Aus

Zweitligist FSV Frankfurt hat die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Die Mannschaft besiegt die Sportfreunde Siegen 5:4 im Elfmeterschießen.

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Siegen - Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat nach dem Fehlstart in der Liga das frühe Aus im DFB-Pokal mit einem Kraftakt verhindert. Trotz 0:2-Rückstand und Unterzahl siegte die Mannschaft von Trainer Benno Möhlmann in Runde eins beim Regionalligisten Sportfreunde Siegen 5:4 im Elfmeterschießen. Nach Verlängerung hatte es 3:3 (2:2, 1:2) gestanden.

Zum Matchwinner für die Hessen, die mit zwei Niederlagen in die Liga gestartet waren, avancierte Keeper Patric Klandt nach 16 Elfmetern. Der 30-Jährige parierte die Elfmeter von Philipp Frisch, Mirson Volina und Mathias Hartwig.

Zouhair Bouadoud (17.) und Ali Ibrahimaj (32.) hatten zuvor bei ihren Toren im ersten Durchgang die Schwächen in der Frankfurter Defensive genutzt. Zafer Yelen (41.) gelang für den FSV vor 4226 Zuschauern der Anschlusstreffer noch vor der Pause, Edmond Kapllani rettete den Favoriten in die Verlängerung (73., Foulelfmeter). Dort traf Kapllani (98.) erneut, ehe Bouadoud (118.) das 3:3 erzielte. Die Gäste spielten ab der 86. Minute in Unterzahl, nachdem Marcel Kaffenberger wegen einer Notbremse vom Platz gestellt worden war.

Frankfurt begann schwungvoll. Yelen und Vincenzo Grifo scheiterten bei einer Doppelchance in der achten Minute an Siegens Schlussmann Dominik Poremba. Nach zwölf Minuten humpelte FSV-Innenverteidiger Björn Schlicke verletzt vom Platz und die Frankfurter verloren etwas die Ordnung. Dem ersten Gegentreffer durch Bouadoud ging ein grober Patzer von Alexander Huber voraus, der den Ball im eigenen Strafraum an Ibrahimaj verlor.

Nach dem Rückstand erhöhten die Hessen den Druck und schnürten die Gastgeber in ihrer Hälfte ein. Doch der FSV zeigte sich bei Kontern anfällig. Ibrahimaj profitierte davon und schloss einen schnellen Gegenstoß zum 2:0 ab. Yelen gelang per Abstauber noch vor der Pause der Anschluss.

Auch nach dem Wechsel hatten die Gäste deutliche Feldvorteile, große Chancen blieben zunächst aber Mangelware. Erst der Elfmeter von Kapllani brachte den Ausgleich. In der Verlängerung traf der Torjäger erneut, doch Bouadoud erzwang das Elfmeterschießen, in dem der Zweitligist glücklich triumphierte.

International | 16.08.2014

Mit Khedira in der Startelf: Real verliert gegen Florenz mit Gomez

Mit Sami Khedira in der Startelf hat Champions-League-Sieger Real Madrid ein Testspiel gegen den AC Florenz um Nationalspieler Mario Gomez verloren.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Warschau - Mit Fußball-Weltmeister Sami Khedira in der Startelf hat Champions-League-Sieger Real Madrid ein Testspiel gegen den italienischen Erstligisten AC Florenz um Nationalspieler Mario Gomez verloren. In Polens Hauptstadt Warschau unterlag Real mit 1:2 (1:1). Die frühe Führung der Königlichen durch Weltfußballer Cristiano Ronaldo (5.) glich Gomez (27.) per Flugkopfball aus. Marcos Alonso (69.) setzte den Schlusspunkt.

Noch bei Reals Sieg im UEFA-Supercup am Dienstag gegen gegen den Europa-League-Titelträger FC Sevilla (2:0) hatte Khedira überraschend nicht einmal auf der Bank gesessen.

Madrids Neuzugang Toni Kroos kam am Samstagabend erst in der zweiten Halbzeit zum Einsatz, Khedira wurde in der 75. Minute ausgewechselt. Der kolumbianische WM-Torschützenkönig James Rodriguez, für 80 Millionen Euro vom AS Monaco in die spanische Hauptstadt gewechselt, spielte von Beginn an und musste nach 45 Minuten vom Platz.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Frankfurt mit Arbeitssieg bei Schaafs Pflichtspieldebüt

Bundesligist Eintracht Frankfurt steht im DFB-Pokal in der zweiten Runde. Das Team von Thomas Schaaf schlägt Viktoria Berlin mit 2:0 (1:0).

Berlin - Eintracht Frankfurt ist beim Pflichtspieldebüt von Trainer Thomas Schaaf mit einem glanzlosen Sieg in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Hessen gewannen beim Regionalligisten Viktoria Berlin 2:0 (1:0), müssen sich beim Bundesliga-Auftakt am kommenden Samstag gegen den SC Freiburg aber deutlich steigern.

Für die sich über weite Strecken abmühende Eintracht trafen Neuzugang Haris Seferovic (9.) und der eingewechselte Alexander Meier (90.+3) gegen den deutschen Meister von 1908 und 1911. Ein Ausscheiden in der ersten Runde wie zuletzt 2012 bei Erzgebirge Aue blieb den Hessen dadurch erspart.

Schaaf verzichtete vor 10.514 Zuschauern im Berliner Jahnsportpark auf Carlos Zambrano (private Gründe), Stefan Aigner (Kniebeschwerden) und den U19-Europameister Marc Stendera. Der angeschlagene Meier (Knieprobleme) stand dagegen zumindest im Kader und wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt. Dafür setzte der Frankfurter Coach gleich auf fünf Neuzugänge in der Startformation, darunter auch der langjährige Bremer und Dortmunder Bundesligaspieler Nelson Valdez.

Doch es war eine andere Neuverpflichtung, die für den ersten Jubel unter den mehr als 3000 mitgereisten Frankfurter Fans sorgte. Nach einem Fehler der Viktoria-Abwehr umkurvte Stürmer Seferovic Torwart Marcus Rickert und erzielte die Gästeführung. 

Wie erwartet kontrollierte der favorisierte Bundesligist in der Folge die Begegnung gegen den Berliner Pokalsieger. Große Tormöglichkeiten erspielten sich die Frankfurter aber nicht, die Gastgeber mischten teilweise munter mit und waren auch im gegnerischen Strafraum gefährlich. Ein Kopfball von Tim Lensinger klärte die Eintracht-Abwehr in letzter Sekunde (17.). Zudem musste Torwart Kevin Trapp bei mehreren Weitschüssen eingreifen.

Nur selten entwickelten die Gäste Druck aufs Tor des Teams des ehemaligen Bundesligaprofis Thomas Herbst. Valdez (37.) schoss nach einer Flanke volley rechts vorbei. Die beste Chance vor der Pause zum 2:0 vergab Lucas Piazon, der an Rickert aus elf Metern scheiterte (45.).

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Frankfurter gegen den Außenseiter vor allem in der Offensive große Probleme. Immer wieder blieben die Angriffsbemühungen in der vielbeinigen Viktoria-Abwehr hängen. Vielmehr musste Trapp bei einer Flanke Kopf und Kragen riskieren, um den Ausgleich zu verhindern (54.). Nur zwei Minuten später rettete er bei einem Schuss von Caner Özcin erneut. Meier machte mit seinem späten Tor alles klar.

Beste Spieler bei den Gastgebern waren Torwart Rickert und Kapitän Ümit Ergirdi, bei Frankfurt überzeugten Trapp und Seferovic.

International | 16.08.2014

Eklat in Paris: Motta nach Rangelei im Spielertunnel verletzt

Beim 2:0 (1:0)-Erfolg des französischen Fußball-Meisters Paris St. Germain gegen den SC Bastia ist es nach Spielschluss zu einem Eklat gekommen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Paris - Beim 2:0 (1:0)-Erfolg des französischen Fußball-Meisters Paris St. Germain gegen den SC Bastia ist es nach Spielschluss zu einem Eklat gekommen. Wie die Überwachungskameras im Pariser Prinzenpark zeigten, gerieten Bastias Verteidiger Brandao und Paris' Mittelfeldspieler Thiago Motta im Spielertunnel aneinander. Der Brasilianer Brandao brach dabei Motta, nach Angaben des PSG-Präsidenten Nasser Al-Khelafi, mit einem Kopfstoß die Nase.

"Ich hoffe, dass der Bastia-Spieler, der das getan hat, sehr streng bestraft wird", sagte Al-Khelafi und sprach sogar von einer "lebenslangen Sperre". PSG-Trainer Laurent Blanc machte den Brasilianer Brandao auch für die Verletzung seines Außenverteidigers Gregory van der Wiel verantwortlich. Der Niederländer war nach einem Zweikampf zur Halbzeit ausgewechselt worden.

Auch Superstar Zlatan Ibrahimovic verletzte sich in der Begegnung mit Bastia. Der schwedische Torjäger verließ bereits nach 14 Minuten das Feld. "Er hatte eine offene Wunde an der Seite. Es ist eine seltsame Verletzung. Ich bin kein Arzt. Ich weiß nicht, ob es ernst ist", sagte Blanc.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Schwache Lauterer mit Glück in zweite Pokalrunde

Der 1.FC Kaiserslautern hat die zweite Runde im DFB-Pokal erreicht. Das Team von Kosta Runjaic schlägt Wehen Wiesbaden mit 5:3 im Elfmeterschießen.

Wiesbaden - Nach einem arbeitsreichen Samstagabend steht der 1. FC Kaiserslautern in der zweiten Rundes des DFB-Pokals. Der Fußball-Zweitligist mit Bundesliga-Ambitionen setzte sich beim Drittligisten SV Wehen Wiesbaden erst im Elfmeterschießen mit 5:3 durch, nachdem sich beide Mannschaften nach Verlängerung 0:0 getrennt hatten. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Dominique Heinz. Zuvor hatte FCK-Schlussmann Tobias Sippel gegen Sebastian Mrowca pariert.

Die 9496 Zuschauer sahen eine eher unspektakuläre erste Halbzeit in einem Duell auf Augenhöhe. Für einen der wenigen Aufreger bis zur Pause sorgte der Treffer des Wiesbadeners Souflan Benyamina in der neunten Minute, der jedoch wegen Abseitsstellung von Robert Müller nicht anerkannt wurde. Die Pfälzer blieben zunächst allenfalls mit Distanzschüssen gefährlich. Für die einzige große Torchance des FCK sorgte Philipp Hofmann mit einer Direktabnahme, die ihr Ziel jedoch knapp verfehlte.

Auch nach dem Wiederanpfiff warteten die Fans weiter auf Torchancen und flüssige Kombinationen. Nach einem Konter vergab schließlich erneut Hofmann eine weitere große Möglichkeit (52.) für die Gäste, als er freistehend das Tor verfehlte. Eine kurze Drangperiode des Zweitliga-Sechsten nach etwa einer Stunde Spielzeit entpuppte sich jedoch als Strohfeuer. Stattdessen verpassten Nico Herzig und Luca Schnellbacher den Führungstreffer für die Gastgeber.

In der Verlängerung häuften sich jedoch die Möglichkeiten auf beiden Seiten, wobei dem eingewechselten SVW-Stürmer Schnellbacher (111.) frei vor dem leeren Tor der Ball versprang. So musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen.

England | 16.08.2014

Arsenal ohne Weltmeister erfolgreich - Fehlstart für Manchester United

Auch ohne seine drei Weltmeister Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski hat der FC Arsenal einen erfolgreichen Saisonstart in der englischen Premier League gefeiert.

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London - Auch ohne seine drei Weltmeister Mesut Özil, Per Mertesacker und Lukas Podolski hat der FC Arsenal einen erfolgreichen Saisonstart in der englischen Premier League gefeiert. Der FA-Cup-Sieger gewann dank eines Last-Minute-Treffers von Aaron Ramsey das Londoner Derby gegen Crystal Palace 2:1 (1:1). Arsenal-Trainer Arsene Wenger hatte wegen Trainingsrückstand noch auf die drei deutschen Fußball-Nationalspieler verzichtet.

Die Gunners gerieten in der 35. Minute durch einen Kopfball von Brede Hangeland in Rückstand. Kurz vor der Pause gelang Laurent Koscielny (45.) der zu diesem Zeitpunkt glückliche Ausgleich. Nachdem Jason Puncheon aufseiten der Gäste in der 89. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen hatte, nutzte Ramsey die Überzahl in der ersten Minute der Nachspielzeit zum Siegtreffer.

Erst in der Schlussphase waren die Eagles, die nach der überraschenden Demission von Cheftrainer Tony Pulis unter der Woche von Co-Trainer Keith Millen betreut wurden, unter Druck geraten. Vor allem der chilenische WM-Star Alexis Sanchez, von dem eine Stunde kaum etwas zu sehen war, stellte die Gäste in der letzten Viertelstunde immer wieder vor Probleme. Am Ende war der Arsenal-Sieg aber glücklich.

Zum Auftakt der neuen Saison hatte sich Englands runderneuerter Rekordmeister Manchester United unter seinem neuen Trainer Louis van Gaal kräftig blamiert. Die von ihrem neuen Kapitän Wayne Rooney angeführten Red Devils unterlagen überraschend Swansea City mit dem früheren Cottbuser Torwart Gerhard Tremmel auf der Bank 1:2 (0:1).

Den Sieg der Waliser, die zuvor in fünf Anläufen bei Manchester United noch nie punkteten, stellten der südkoreanische Nationalspieler Sung-Yueng Ki in der 28. Minute und der frühere Hoffenheimer Gylfie Sigurdsson (73.) sicher. Rooney war in der 53. Minute mit einem herrlichen Fallrückzieher der zwischenzeitliche Ausgleich für die enttäuschenden Gastgeber gelungen.

Tottenham Hotspur mit dem in der 61. Minute eingewechselten Lewis Holtby siegte im Derby bei West Ham United 1:0, wie auch Hull City bei den Queens Park Rangers und Aston Villa bei Stoke City, wo Robert Huth nur auf der Bank saß. Leicester City und der FC Everton sowie West Brom Albion und der FC Sunderland trennten sich jeweils 2:2.

Titelverteidiger Manchester City muss am Sonntag bei Newcastle United antreten. Der FC Chelsea mit Weltmeister André Schürrle spielt erst am Montag bei Aufsteiger FC Burnley.

International | 16.08.2014

Befreiungsschlag für Skibbe und Grasshopper Zürich

Trainer Michael Skibbe hat mit dem Schweizer Fußball-Erstligisten Grasshopper Zürich den ersten Saisonsieg gefeiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Aarau - Trainer Michael Skibbe hat mit dem Schweizer Fußball-Erstligisten Grasshopper Zürich den ersten Saisonsieg gefeiert. Nach zuvor fünf Spielen ohne Erfolg gewann der Vizemeister am sechsten Spieltag beim FC Aarau mit 2:1 (1:0). Neuzugang Mahmoud Kahraba (6.) und Anatole Ngamukol (80.) erzielten die Tore für Zürich, der Anschlusstreffer durch Juan Pablo Garat (84.) kam zu spät für die Hausherren.

In der Tabelle der Super League verbesserte sich Zürich mit fünf Punkten auf Rang acht. Am kommenden Donnerstag geht es für Skibbes Team in der Europa-League-Qualifikation gegen den FC Brügge. Das Rückspiel in Belgien findet am 28. August statt.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Nielsen köpft Braunschweig in Runde zwei

Mit viel Mühe ist Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

Bremen - Mit viel Mühe ist Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Beim fünftklassigen Bremer SV gewannen die Niedersachsen mit 1:0 (0:0) und atmeten erleichtert auf. Denn in den vergangenen sieben Wettbewerben war für die Eintracht sechsmal schon in der Auftaktrunde Endstation. Havard Nielsen (46.) erzielte den einzigen Treffer der Partie.

Die leidenschaftlich kämpfenden Gastgeber bereiteten den Niedersachsen in der ersten Halbzeit einige Probleme und kamen selbst zu drei vielversprechenden Chancen. Die Bremer blieben vor 2902 Zuschauern mit ihren Kontern stets gefährlich. Zwar hatte Braunschweig wesentlich mehr Ballbesitz, aber die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht ließ jegliche Konsequenz im Abschluss vermissen.

Doch nur wenige Sekunden waren nach dem Wiederanpfiff gespielt, als die Braunschweiger die Unordnung in der Bremer Defensive durch einen Kopfball von Nielsen zum Führungstreffer nutzten. Mit dem Tor kehrte auch die Souveränität und Sicherheit wieder ins Spiel der Eintracht zurück. Ohne Probleme brachte sie den Vorsprung über die Zeit.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Fürther Tore erst nach der Halbzeitpause

Zweitligist SpVgg Greuther Fürth in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Das Team von Frank Kramer schlägt den SV Waldkirch 3:0 (0:0).

Bahlingen - Erst aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zog Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Beim südbadischen Verbandsligisten SV Waldkirch siegten die Franken mit 3:0 (0:0). Der eingewechselte Stephan Schröck (46.), Ognjen Mudrinski (51.) und Benedikt Röcker (82.) erzielten die Treffer für die Gäste.

Anerkennender Applaus der 3820 Zuschauer in Bahlingen begleitete die tapfer kämpfenden Gastgeber in die Halbzeitpause. Zwar konnten sich Breisgauer kaum Torchancen erspielen, doch in der Abwehr bereitete sie den Franken einige Probleme. Fürths Trainer Frank Kramer konnte in der Halbzeitpause mit dem bisherigen Spiel seiner Mannschaft nicht zufrieden sein.

Keine Minute war nach dem Wechsel war gespielt, als Schröck vollkommen freistehend den Ball ins Tor der Gastgeber beförderte. Wenig später traf Mudrinski zum 2:0 und sorgte für die Vorentscheidung. Mit dem Gefühl des komfortablen Vorsprungs wirkten die Fürther in der Folge wesentlich stabiler und ließen sich auch durch vereinzelte Angriffsversuche der Waldkirchener nicht in Verlegenheit bringen. Röcker beseitigte dann die letzten Zweifel.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Stuttgart erlebt sein blaues Wunder: Bochums Terodde vermießt Vehs Rückkehr

Rückkehrer Armin Veh hat bei seinem Pflichtspiel-Debüt für den VfB Stuttgart eine bittere Enttäuschung erlebt.

Bochum - Rückkehrer Armin Veh hat bei seinem Pflichtspiel-Debüt für den VfB Stuttgart eine bittere Enttäuschung erlebt. Die Schwaben verloren gegen Zweitliga-Spitzenreiter VfL Bochum 0:2 (0:1) und scheiterten zum ersten Mal seit 18 Jahren wieder in der ersten Runde des DFB-Pokals. 

Matchwinner der Bochumer war Simon Terodde, der den VfL mit seinen Toren vier und fünf (9. und 48.) im dritten Pflichtspiel der Saison fast im Alleingang in die zweite Runde schoss.

Während bei den Westfalen nach dem gelungenen Saisonstart nun endgültig Euphorie ausbricht, muss Veh nach einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung schon mit einem mulmigen Gefühl in Richtung Bundesligastart bei Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag blicken.

Stuttgart startete nach sechs Wochen Vorbereitung mit gleich drei Neuzugängen. Neben Florian Klein standen auch Oriol Romeu und Filip Kostic gegen den Revierklub in der Startelf - keiner aus dem Trio konnte überzeugen.

22.694 Zuschauer sahen aggressiver in den Zweikämpfen agierende Hausherren, die durch Stürmer Terodde, der einen Abstimmungsfehler zwischen Stuttgarts Neuzugang Oriol Romeu und Torwart Sven Ulreich ausnutzte, in Führung gingen). Die Schwaben, denen man die fehlende Spielpraxis deutlich anmerkte, hatten während des ganzen Spiels mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. 

Nach dem Führungstreffer wurde das Spiel zerfahrener mit Fehlpässen auf beiden Seiten. Die erste zwingende Torchance erspielte sich der Bundesligist erst gut zehn Minuten vor der Halbzeit in Person des Pechvogels Romeu. Sein strammer Rechtsschuss aus 20 Metern verfehlte nur knapp das Bochumer Tor.

Vor allem Stuttgarts Ulreich machte keinen sicheren Eindruck in der ersten Halbzeit. In der 40. Minute rutschte ihm eine eigentlich harmlose Flanke von Danny Latza durch die Finger, erst im Nachfassen entschärfte Ulreich die Situation.

Nach Wiederanpfiff schockte Terodde die Stuttgarter erneut und erhöhte nach einem sehenswerten Konter und mustergültigem Zuspiel von Stanislav Sestak eiskalt auf 2:0. Von Klassenunterschied zwischen beiden Mannschaften war auf dem Platz nichts zu sehen. Stuttgart fand weiterhin nicht ins Spiel und zeigte keinerlei Reaktion auf den Rückstand.

Bei den über weite Strecken bärenstarken Gastgebern verdienten sich Terodde und Abwehrchef Jan Simunek die Bestnoten, bei den Gästen rief kein einziger Spieler sein Potenzial ab.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Hannover 96 quält sich in zweite Pokalrunde

Hannover 96 steht im DFB-Pokal in der zweiten Runde. Die Mannschaft von Tayfun Korkut schlägt den FC Walldorf mit 3:1 (1:0).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Walldorf - Pokal-Qual statt lockerem Pflichtspiel-Auftakt: Bundesligist Hannover 96 hat mit viel Mühe die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut zitterte sich beim Regionalligisten Astoria Walldorf zu einem 3:1 (1:0) und offenbarte eine Woche vor dem Saisonstart der Fußball-Bundesliga noch erhebliche Schwächen.

Lars Stindl (76.) und Neuzugang Joselu (80.) machten in der Schlussphase den Erfolg für den Favoriten perfekt. Zuvor hatte Fünf-Millionen-Einkauf Joselu (29.) die Niedersachsen in Front gebracht, ehe Marcelo nur zehn Minuten später wegen einer Notbremse die Rote Karte sah. In Überzahl gelang dann Nico Hillenbrand (58.) der zwischenzeitliche Ausgleich für die Gastgeber, die bereits zuvor durch Marcel Carl (26.) einen Pfostenschuss verbucht hatten.

"Wir wollen nicht für eine Überraschung sorgen", hatte Korkut vor der Reise nach Baden-Württemberg gesagt. Und auch deshalb bot der Deutsch-Türke gegen die Walldorfer seine derzeit bestmögliche Elf auf. Von den drei teuersten Neuzugängen allerdings stand lediglich Stürmer Joselu in der Anfangsformation. Verteidiger Miiko Albornoz (1,5 Millionen) blieb zunächst nur der Platz auf der Bank, Hiroshi Kiyotake (4,3 Millionen) stand wegen einer Oberschenkelzerrung gar nicht erst im Kader.

Rechtzeitig fit für das erste Pflichtspiel der Saison wurde hingegen Kapitän Stindl (Wadenprobleme) ? und der sah den erwarteten Spielverlauf. Die Niedersachsen, die erst zum Abschluss der Vorbereitung mit Siegen gegen Werder Bremen und Lazio Rom überzeugt hatten, kontrollierten von Beginn an das Geschehen.

Für eine schnelle Führung aber fehlte im Abschluss die nötige Präzision ? in der zwölften Spielminute etwa rutschte Leonardo Bittencourt am langen Pfosten knapp an einem Schuss von Joselu vorbei. Minuten nach Carls Pfostenknaller erzielte Joselu per Kopf dann den erlösenden ersten Treffer.

Nach dem Seitenwechsel war von der Dominanz der Gäste zunächst nicht mehr viel zu sehen. Die Hausherren drückten immer mehr und kamen verdientermaßen zum Ausgleich. Hillenbrand, der ein Bundesligaspiel für Borussia Dortmund in seiner Vita stehen hat, nutzte dann eine Unachtsamkeit in Hannovers Abwehr zum Ausgleich.

Dieser Treffer weckte aber neue Kräfte bei den dezimierten Gästen, die in der Schlussphase ihre technische Überlegenheit in Treffer ummünzten und so eine weitere Blamage wie 2009 und 2010, als man an einem Viertligisten gescheitert war, verhinderten. Josule und Stindl waren die besten Hannoveraner gegen die tapferen Amateure.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Hertha BSC trotz Zitterpartie weiter

Hertha BSC zittert sich im DFB-Pokal in Runde zwei. Der Bundesligist schlägt Regionalligist Viktoria Köln mit 4:2 (2:0).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Hertha BSC hat in einer Zitterpartie bei Regionalligist Viktoria Köln dank seiner Neuzugänge die zweite Runde des DFB-Pokals erreicht. Die Berliner siegten durch die Tore von Ronny (33.) sowie der Sommertransfers Roy Beerens (41.), Genki Haraguchi (51.) und Julian Schieber (76.) mit 4:2 (2:0) und zogen zum elften Mal in den vergangenen zwölf Jahren in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Allerdings hätte der zweimalige Pokalfinalist beinahe eine 3:0-Führung aus der Hand gegeben.

Mike Wunderlich (57.) und Fatih Candan (67.) trafen für den Außenseiter, dessen Keeper Nico Pellatz, von 2002 bis 2007 in der Jugend und der zweiten Mannschaft von Hertha aktiv, bei den ersten beiden Treffern nicht gut aussah.

Für den ambitionierten Mittelrheinpokal-Sieger aus Köln endete die erste Pokalteilnahme seit der Neugründung 2010 trotz einer lange respektablen Leistung mit dem erwarteten frühen Aus. Der mit einigen früheren Zweitligaspielern gespickte Viertligist von Trainer Claus-Dieter Wollitz, in der Saison 1993/94 selbst für Hertha BSC am Ball, brachte sich trotz einer Energieleistung in der zweiten Halbzeit mit krassen Defensivpatzern selbst um eine Belohnung.

Hertha, mit den Neuzugängen John Heitinga, Schieber, Haraguchi und Beerens in der Startelf, aber ohne Königstransfer Valentin Stocker, startete engagiert. Der von Borussia Dortmund gekommene Stürmer Schieber scheiterte bei einer ersten Chance vor 5239 Zuschauern aus halblinker Position an Viktoria-Keeper Pellatz (8.). 

Die Berliner waren sichtlich um Spielkontrolle bemüht, hatten erwartungsgemäß deutlich mehr Ballbesitz, brachten sich durch kleine Fehler zunächst aber selbst um weitere Chancen. Die viertklassigen Gastgeber, mit zwei Siegen optimal in die Regionalliga West gestartet, suchten ihre Außenseiter-Chance mit schnellen Bällen in die Spitze. Der vermeintliche Führungstreffer der Kölner durch Candan (21.) wurde wegen einer Abseitsstellung allerdings nicht anerkannt.

Nicht überraschend resultierte die Führung des Favoriten aus einer Einzelleistung. Nach einem verunglückten Abschlag des gebürtigen Berliners Pellatz traf Ronny mit einem sehenswerten Linksschuss aus 18 Metern. Auch dem zweiten Treffer acht Minuten später ging ein Fehlpass von Pellatz voraus. Der engagierte Schieber scheiterte zunächst, im Nachschuss sorgte Beerens mit einem überlegten Heber für die insgesamt verdiente Halbzeitführung.

Der engagierte Start des Außenseiters nach dem Seitenwechsel wurde zunächst schnell unterbunden. Zwei Minuten nachdem Abwehrspieler Markus Brzenska bei einer Ecke den Anschlusstreffer verpasste, traf Haraguchi zum 3:0. Der Japaner profitierte von einem Patzer Brzeneskas und traf aus spitzem Winkel.

Danach ließ der bis dahin souveräne Bundesligist allerdings die Zügel schleifen und wurde fast bestraft. Nach dem sehenswerten Tor von Viktorias Regisseur Wunderlich und dem Anschlusstreffer von Candan sorgte erst Schieber für Ruhe.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Gladbach verhindert erneute Pokal-Blamage

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat eine Pokal-Blamage verhindert. Der fünfmalige deutsche Meister gewann gegen den FC Homburg mit 3:1.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Homburg - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat eine erneute Pokal-Blamage verhindert. Der fünfmalige deutsche Meister setzte sich in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten FC Homburg mit 3:1 (2:1) durch. Im Vorjahr war der dreimalige Pokalsieger zum Auftakt noch am damaligen Drittligisten Darmstadt 98 im Elfmeterschießen gescheitert. 

Nationalspieler André Hahn (8.) und Branimir Hrgota (45.+2/51.) trafen für die Mannschaft von Trainer Lucien Favre und sorgten damit auch für eine gelungene Generalprobe für das Play-off-Hinspiel in der Europa League am Donnerstag beim bosnischen Vertreter FK Sarajevo. Für die Homburger erzielte Tim Stegerer den zwischenzeitlichen Ausgleich (20.).

Favre bot beim ehemaligen Bundesligisten in Torhüter Yann Sommer, Hahn und Ibrahima Traoré drei Neuzugänge in der Startformation auf. Weltmeister Christoph Kramer wurde unterdessen noch geschont, Max Kruse fehlte nach einem Eingriff an der Niere wegen eines Harnleitersteins.

Die Gäste begannen vor 17.000 Zuschauern im ausverkauften Waldstadion dennoch druckvoll und gingen durch Hahn früh in Führung. Der ehemalige Augsburger traf im Anschluss an einen Eckball im Nachschuss. Nach Flanke von Traoré verpasste es Granit Xhaka per Kopf, die Führung auszubauen (18.).

Die Gastgeber, die zuletzt vor sechs Jahren im DFB-Pokal gestanden hatten (0:3 gegen Schalke), erstarrten aber nicht in Ehrfurcht und kamen durch ihren ersten gelungenen Angriff zum Ausgleich. Stegerer ließ Sommer mit einem sehenswerten Schuss keine Chance, zuvor war Oscar Wendt im Zweikampf mit dem Torschützen zu zögerlich gewesen.

Gladbach übernahm nach dem Ausgleich wieder das Kommando. Hahn (22./26.) und Xhaka (23.) scheiterten aber am Homburger Schlussmann David Buchholz. Besser machte es Kruse-Ersatz Hrgota, der kurz vor der Halbzeitpause den Favoriten erneut in Führung brachte.

Nach dem Wechsel drängte die Borussia auf die Entscheidung. Xhaka scheiterte zunächst am starken Buchholz, doch Hrgota staubte aus kurzer Distanz zum 3:1 ab. Danach geriet der Erfolg für die in allen Belangen überlegenen Gladbacher nicht mehr in Gefahr.

DFB-Pokal | 16.08.2014

St. Pauli problemlos in Runde zwei

Fußball-Zweitligist FC St. Pauli ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen.

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Rathenow - Fußball-Zweitligist FC St. Pauli ist souverän in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Die Hamburger setzten sich beim Fünftligisten FSV Optik Rathenow problemlos 3:1 (2:0) durch und feierten damit ihren ersten Saisonsieg. Christopher Nöthe (9., 51.) und Ante Budimir (31.) sorgten dafür, dass auch die aufkommende Diskussion um Trainer Roland Vrabec nach nur einem Zähler aus dem ersten beiden Punktspielen vorerst verstummt. Den Ehrentreffer für die Gastgeber erzielte der Amerikaner Shelby Printemps (83.)

Die Gäste waren an der Havel von Beginn an überlegen und verbuchten bereist in der vierten Minute durch die späteren Torschützen zwei Aluminium-Treffer. Zunächst traf Budimir die Latte, Nöthe setzte den Abpraller an den Pfosten. Nach dem 1:0 waren die Verhältnisse frühzeitig geklärt. Der Zweitligist hatte vor 4500 Zuschauern die Partie jederzeit im Griff, ohne sich dabei zu verausgaben.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Ujah trifft doppelt bei Kölner Pflichtsieg

Bundesliga-Aufsteiger 1.FC Köln ist im DFB-Pokal in die zweite Runde eingezogen. Das Team von Peter Stöger schlägt die FT Braunschweig mit 4:0 (0:0).

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Braunschweig - Nach torloser erster Halbzeit hat Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln bei den Freien Turnern Braunschweig doch noch einen Erstrunden-Pflichtsieg im DFB-Pokal eingefahren. Zwei Treffer von Torjäger Anthony Ujah in der 46. und 52. Minute legten den Grundstein zu einem am Ende ungefährdeten 4:0 (0:0)-Sieg beim niedersächsischen Regionalligisten. Matthias Lehmann traf zum 3:0 (63.), den Schlusspunkt setzte Simon Zoller (77.).

Die Gastgeber begannen extrem nervös und hatten Glück, nicht schon in der Anfangsphase früh in Rückstand geraten zu sein. Nach exakt 82 Sekunden lenkte Braunschweigs Torhüter Daniel Reck, Sohn des einstigen Bundesliga-Keepers Oliver Reck, einen Kopfball von Ujah an die Unterkante der Querlatte, eine Minute später klärte Marco Behrens für seinen bereits geschlagenen Schlussmann.

Der Torwart des Viertligisten stand in der Folgezeit mehrfach im Brennpunkt des Geschehens. In der 21. Minute rettete Reck aus kurzer Distanz gegen Ujah, nach einer halben Stunde hielt er gegen Pawel Olkowski. Auch Yuya Osako hatte in der 25. Minute die Führung auf dem Fuß, schlug jedoch freistehend über den Ball.

Die Norddeutschen, erstmals für die erste DFB-Pokalrunde qualifiziert, überzeugten in den ersten 45 Minuten kämpferisch, setzten jedoch in der Offensive kaum Akzente. Die 9067 Zuschauer im Stadion des Ortsrivalen Eintracht Braunschweig jubelten schon, wenn sich die Freien Turner hin und wieder einen Eckball herausarbeiteten.

Nach dem schnellen Rückstand zu Beginn der zweiten Halbzeit wurden die zuvor nicht immer ballsicheren Gäste stabiler und dominanter und schnürten die Platzherren mehr und mehr in der eigenen Hälfte ein. Kölns Trainer Peter Stöger konnte es sich leisten, Ujah in der 62. Minute durch Zoller zu ersetzen und damit für den Bundesliga-Auftakt am kommenden Wochenende gegen den Hamburger SV zu schonen.

Neben Torwart Reck ragte aus dem Team von Coach Uwe Walther Innenverteidiger Marvin Fricke heraus. Der ungeheim agile Daniel Halfar und Torschütze Ujah waren die besten Kölner Akteure.

DFB-Pokal | 16.08.2014

Dortmund: Reus feiert Comeback in Stuttgart

Zehn Wochen nach seiner Verletzung feiert Marco Reus im DFB-Pokalspiel von Borussia Dortmund beim Drittligisten Stuttgarter Kickers sein Comeback.

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Stuttgart - Zehn Wochen nach seiner Verletzung im letzten WM-Testspiel der Fußball-Nationalmannschaft feiert Marco Reus im DFB-Pokalspiel von Vizemeister Borussia Dortmund beim Drittligisten Stuttgarter Kickers sein Comeback. Der 25-Jährige steht in der Startformation der Westfalen. 

Der Mittelfeldspieler hatte sich im Länderspiel gegen Armenien (6:1) am 6. Juni einen Teilriss der Syndesmose sowie einen knöchernen Bandausriss an der Fersenbein-Vorderseite zugezogen und dadurch die WM verpasst. Ursprünglich hatten ihm die Mediziner eine dreimonatige Pause prophezeit.

Evertons Steven Naismith über verschenkte Tickets und falsche Klischees

Vor einigen Tagen sorgte Everton-Star Steven Naismith für Schlagzeilen, weil er Tickets an arbeitslose Fans verschenkt. Wir sprachen mit ihm über ein verzerrtes Profibild und seine Beweggründe.

DFL | 16.08.2014

EM und Olympia: DFL-Chef Seifert für Doppelbewerbung 2024

Christian Seifert hat sich für eine Doppelbewerbung des deutschen Sports um die Fußball-EM und die Olympischen Sommerspiele 2024 ausgesprochen.

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München - Christian Seifert hat sich für eine Doppelbewerbung des deutschen Sports um die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Sommerspiele 2024 ausgesprochen. "Der deutsche Sport müsste alles dafür tun, diese beiden Ereignisse zu bekommen", sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: "2024 kann das Sportjahr schlechthin werden, wie es wahrscheinlich in den nächsten Jahrzehnten nicht mehr wiederkommt."

Hierfür hofft Seifert auf eine konzertierte Aktion und wünscht sich, "dass alle, die diese Ereignisse auch wollen, sich dazu bekennen und sich nicht von irgendwelchen Internetabstimmungen mit wenigen, aber lautstarken Gegnern beeindrucken lassen. Solch ein einzigartiges Sportjahr in Deutschland durchzuführen - das wäre großartig." 

Seifert hob auch die Bedeutung eines EM-Turniers für den deutschen Fußball hervor "2024 wird die Stadioninfrastruktur, in der die WM gespielt wurde, fast 20 Jahre alt sein. Es wäre ein sehr guter Anlass, die eine oder andere Investition vorzunehmen", erklärte er: "Ab und zu kann sich ein Land auf ein Ziel einen, auch die Motivation für junge Spieler mit einer Meisterschaft im eigenen Land sollte nicht unterschätzt werden."

Zudem kritisierte er, "das Modell von FIFA und UEFA" habe sich "nur bedingt bewährt, mit ihren Turnieren in Regionen zu gehen, wo man unter völliger Ignorierung von Nachhaltigkeit Milliarden von Steuereinnahmen in irgendwelche Stadien versenkt. Deutschland könnte für alle Beteiligte eine ganz gute Lösung sein."

Der Deutsche Fußball-Bund hat bereits angekündigt, sich für die EURO bewerben zu wollen und sieht sehr gute Chancen auf den Zuschlag. Interesse an Olympischen Spielen hatten zuletzt Berlin und Hamburg signalisiert.

Wie viele Stirnfalten hat eigentlich Jens Keller?

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Die hat gerade noch gefehlt!

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Spieler, die Franz Beckenbauer dem FC Bayern (noch) nicht ans Herz gelegt hat

  • Diego Maradona
  • Diego Maradona II
  • Hansi Blickensee (SSV Schmergeldorf III)
  • Franz Beckenbauer