11FREUNDE-Aktuell

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Dortmund-Leverkusen in der Spielanalyse

Intensiv und pfeilschnell wie der BVB in seinen besten Tagen: Bayer Leverkusen zeigt sich beim Aufeinandertreffen mit Borussia Dortmund als geistiger Nachfolger des Kloppschen Pressing-Fußballs. Unsere Spielanalyse.

DFB-Pokal | 25.08.2014

Wegen Pokalspiel gegen BVB: St. Pauli erwägt Umbauverschiebung

Wegen des Pokalgastspiels von Borussia Dortmund am Millerntor erwägt man beim FC St. Pauli, den geplanten Stadion-Umbau um einen Monat zu verschieben.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Hamburg - Wegen des Pokalgastspiels von Borussia Dortmund am 28. oder 29. Oktober am Millerntor erwägt man beim Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli, den für September geplanten Abriss der Nordtribüne um einen Monat zu verschieben. Das Stadion böte dann beim Zweitrunden-Auftritt des deutschen Vize-Meisters in der Hansestadt wie zuletzt 29.063 Zuschauern Platz.

Begännen die Umbaumaßnahmen aber wie geplant bereits in Kürze, würde sich das Fassungsvermögen der Arena auf rund 24.000 Besucher reduzieren. Die Partie gegen den BVB ist das erste Pokalheimspiel der Norddeutschen seit sieben Jahren.

Bundesliga | 25.08.2014

kicker: Reinartz lehnt Neapel-Angebot ab

Fußball-Nationalspieler Stefan Reinartz bleibt dem Bundesligisten Bayer Leverkusen offensichtlich erhalten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Leverkusen - Fußball-Nationalspieler Stefan Reinartz bleibt dem Bundesligisten Bayer Leverkusen offensichtlich erhalten. Nach Angaben von kicker.de hat er endgültig Verhandlungen mit dem italienischen Erstligisten SSC Neapel, der den 25-Jährigen verpflichten wollte, abgelehnt.

Der defensive Mittelfeldspieler will beim Werksklub den Kampf um einen Stammplatz unter dem neuen Trainer Roger Schmidt aufnehmen. Möglicherweise kommt er am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) im Play-off-Rückspiel der Champions League gegen den FC Kopenhagen bereits von Anfang an zum Einsatz.

Beim 2:0 am vergangenen Samstag bei Borussia Dortmund war Reinartz in der 62. Minute für Simon Rolfes eingewechselt worden. 

Fitness mit rappendem Fußballer

Uns fehlen die Worte. Rory Delap aber glücklicherweise nicht. Der ehemalige Stoke- und Southampton-Spieler rappt sich durch einen treibenden Beat und präsentiert euch das Montag-Morgen-Workout, nach dem ihr so lange gesucht habt. Viel Spaß!

Mehr „Skurriles abseits des Platzes“

International | 25.08.2014

Ex-Schalker Jones spielt für New England Revolution

Der ehemalige Schalker Bundesliga-Profi Jermaine Jones spielt künftig in der US-amerikanischen Major League Soccer für die New England Revolution.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Foxborough - Der ehemalige Schalker Bundesliga-Profi Jermaine Jones spielt künftig in der US-amerikanischen Major League Soccer (MLS) für die New England Revolution. Der in Foxborough im Bundesstaat Massachusetts beheimatete Klub stellte den WM-Teilnehmer am Montag vor. Medien in den USA berichteten, dass Jones für die restlichen Monate des laufenden Jahres und das Jahr 2015 insgesamt rund 3,5 Millionen Euro verdienen soll. Zudem soll der Routinier eine Option für ein weiteres Jahr besitzen.

Der 32-Jährige spielte nach seinem Abschied aus Schalke in der Winterpause ein halbes Jahr für den türkischen Erstligisten Besiktas Istanbul, der jedoch eine Option auf eine Vertragsverlängerung nicht zog. Seit der WM war Jones auf der Suche nach einem neuen Verein.

Die 11 des Spieltags (1)

Karim Bellarabi schreibt Geschichte, Ja-Cheol Koo spielt den Partycrasher und Junior Malanda und Branimir Hrgota gründen spontan einen Frank-Mill-Fanklub. Hätte den mit verbundenen Augen gemacht: unsere 11 des Spieltags.

Spanien | 24.08.2014

Messi führt Barca zum Sieg, Aufsteiger Eibar gewinnt

Lionel Messi hat sich zum Saisonstart der Primera División in bewährter Torlaune gezeigt und dem FC Barcelona einen perfekt Einstand beschert.

Text: SID Bild: AFP/AFP/JOSEP LAGO

Eibar - Superstar Lionel Messi hat sich zum Saisonstart der Primera División in bewährter Torlaune gezeigt und Titelkandidat FC Barcelona einen perfekt Einstand beschert. Der argentinische Vizeweltmeister erzielte beim 3:0 (1:0) der Katalanen gegen den FC Elche am Sonntagabend zwei Treffer (42./67.) und war damit maßgeblich am Erfolg seiner Mannschaft beteiligt. Neben Messi traf der 18 Jahre alte Ligadebütant Munir El Haddadi (47.). Einziger Wermutstropfen war die Rote Karte für Javier Mascherano, der nach einer Notbremse vorzeitig vom Feld musste (44.).

Für eine kurze Spielunterbrechung sorgte bereits nach einer Minute eine schwarze Katze, die plötzlich auf dem Rasen lief. Nach rund einer Minute konnte das Tier von einem Ordner eingefangen werden.

Sensations-Aufsteiger SD Eibar sorgte bei seiner Premiere in der Primera División für die nächste große Überraschung. Der Klub aus dem Baskenland, der im 75. Jahr seines Bestehens zum ersten Mal erstklassig spielt, setzte sich zum Saisonstart im Derby gegen Europa-League-Teilnehmer Real Sociedad San Sebastian 1:0 (1:0) durch. Den umjubelten Siegtreffer erzielte Javier Lara kurz vor dem Seitenwechsel (45.).

Der SD Eibar gilt als Kuriosum und hatte im Vorfeld der Saison international für Gesprächsstoff gesorgt. Unter anderem startete der Verein aus dem 27.000-Einwohner-Städtchen einen Spendenaufruf, um das von der Liga geforderte Mindestvermögen von 2,1 Millionen Euro vorweisen zu können.

Italien | 24.08.2014

Klose krönt ersten Einsatz seit WM mit Tor für Lazio

Weltmeister Miroslav Klose hat seinen ersten Einsatz seit dem WM-Finale am 13. Juli mit einem Tor gekrönt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Rom - Weltmeister Miroslav Klose hat seinen ersten Einsatz seit dem WM-Finale am 13. Juli mit einem Tor gekrönt. In der dritten Runde des italienischen Pokals schoss der 36-Jährige in der Nachspielzeit das letzte Tor (90.+2) für Lazio Rom beim souveränen 7:0 (0:0)-Erfolg gegen Drittligist Bassano Virtus. Zuvor war er in der 70. Minute unter frenetischem Applaus eingewechselt worden.

Vor Rekordtorschütze Klose, der am 11. August nach 137 Länderspielen und 71 Treffern seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft bekannt gegeben hatte, trafen Antonio Candreva (46.), Balde Keita (53. und 69.) und der niederländische Neuzugang Stefan de Vrij (59.) sowie Marco Parolo (80.) und Dusan Basta (87.).

Bundesliga | 24.08.2014

Hitzfeld: "Rummenigge versucht, Dortmund nervös zu machen"

Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld sieht in den Sticheleien von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge in Richtung BVB taktisches Kalkül.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

München - Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld sieht in den ständigen verbalen Sticheleien von Bayern Münchens Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge in Richtung Borussia Dortmund taktisches Kalkül. "Karl-Heinz Rummenigge versucht vielleicht ein bisschen, in die Rolle von Uli Hoeneß zu schlüpfen und die Abteilung Attacke zu spielen. Er versucht, Dortmund nervös zu machen", sagte der 65-Jährige am Sonntagabend bei Sky Sports News HD.

Hitzfeld hatte mit beiden Vereinen die Champions League gewonnen, 1997 mit dem BVB und vier Jahre später mit München. Deshalb betrachte er "das mit Distanz aus der Ferne" und sei neutral, sagte Hitzfeld. Die Bundesliga lebe von solchen Wortgefechten, "man darf das nicht immer alles so ernst nehmen". Grundsätzlich glaube er, dass "Bayern schon großen Respekt vor Dortmund" habe. "Vor dem, was in Dortmund passiert, muss man den Hut ziehen", erklärte Hitzfeld.

"Nicht verstanden" hat Hitzfeld den Abgang von Weltmeister Toni Kross von den Bayern zu Champions-League-Gewinner Real Madrid. "Ich war überrascht, als ich gehört habe, dass Toni Kroos geht", so Hitzfeld, "letztlich war vielleicht auch das Geld ausschlaggebend, denn irgendwo gibt es eine Schmerzgrenze."

Die Situation bei den Bayern sei für Trainer Pep Guardiola derzeit sehr schwierig. "Das ist für jeden Trainer ein großes Problem. Die Nationalspieler hatten nur zwei Wochen Vorbereitung und können nicht fit sein. Bayern hat natürlich eine unglaubliche Substanz. Aber für Guardiola ist es eine Herkules-Aufgabe: Er muss die richtige Mischung finden", sagte Hitzfeld, der bei der WM in Brasilien mit der Schweiz im Achtelfinale gegen den späteren Finalisten Argentinien ausgeschieden war und danach seine Trainer-Karriere beendet hatte.

Spanien | 24.08.2014

Ancelotti beruft Khedira wieder in den Kader

Die Anzeichen für einen Verbleib von Fußball-Weltmeister Sami Khedira bei Champions-League-Gewinner Real Madrid verdichten sich immer mehr.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Madrid - Die Anzeichen für einen Verbleib von Fußball-Weltmeister Sami Khedira bei Champions-League-Gewinner Real Madrid verdichten sich immer mehr. Real-Trainer Carlo Ancelotti berief den defensiven Mittelfeldspieler in den Kader für das Saisonauftaktspiel am Montagabend (20.00 Uhr) gegen Aufsteiger FC Cordoba.

Khedira hatte zuletzt sowohl im europäischen Supercup gegen den FC Sevilla als auch in den spanischen Supercup-Endspielen gegen Meister Atletico Madrid nicht zum Kader des spanischen Rekordmeisters gehört. Daraufhin wurde spekuliert, dass Khedira die "Königlichen" womöglich verlassen wird.

Am Sonntagmittag leitete Ancelotti seine Trendwende ein. Auf der Pressekonferenz sagte der Starcoach: "Das Thema Khedira ist gelöst: Er bleibt. Er will bleiben, und wir wollen auch, dass er bleibt. Wir sind glücklich zu wissen, dass er bleibt." Den Worten ließ Ancelotti am Abend mit der Berufung Khediras die erste Tat folgen. Sami Khedira steht seit 2010 bei Real Madrid unter Vertrag. Der Kontrakt läuft 2015 aus.

Bundesliga | 24.08.2014

Weltmeister Kramer bewahrt Gladbach vor Niederlage gegen Stuttgart

Europacup-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach hat einen Stolperstart in die neue Bundesliga-Saison hingelegt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Mönchengladbach - Europacup-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach hat einen Stolperstart in die neue Bundesliga-Saison hingelegt. Die Fohlen kamen gegen den VfB Stuttgart trotz über weite Strecken ordentlicher Leistung nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und verpassten damit, vor dem immens wichtigen Rückspiel in der Play-offs zur Europa League am Donnerstag gegen FK Sarajevo (Hinspiel 3:2) noch einmal Selbstvertrauen zu tanken. 

Weltmeister Christoph Kramer rettete der Borussia mit seinem späten Treffer (90.) immerhin noch einen Punkt, nachdem der VfB durch Alexandru Maxim (51.) in Führung gegangen war. Die Stuttgarter verbuchten acht Tage nach dem Pokal-Aus bei Zweitligist Bochum (0:2) das erste kleine Erfolgserlebnis und setzten ihre stolze Serie am Niederrhein fort: Seit 2005 hat der VfB nicht mehr in Gladbach verloren.

Vor 50.203 Zuschauern im Borussia-Park hatte Gladbachs Trainer Lucien Favre Nationalspieler Kramer, der noch Trainingsrückstand hat, zunächst erwartungsgemäß auf der Bank gelassen und erst in der zweiten Halbzeit gebracht. VfB-Coach Armin Veh, der von 1979 bis 1983 für die Gladbacher gespielt hatte, gab weitgehend seinen Pokal-Verlierern noch eine Chance, lediglich Maxim rückte für Filip Kostic in die Startelf.

Die Borussia trat in der Anfangsphase sehr engagiert auf und entwickelte über die Flügel mit den Neuzugängen Ibrahima Traoré und André Hahn Druck. Traoré, der in der Vorsaison noch das Stuttgarter Trikot getragen hatte, war dann auch an der ersten großen Torchance beteiligt. Bei einem blitzartigen Konter legte er auf den einschussbereiten Branimir Hrgota frei, Stuttgarts Daniel Schwaab rettete in höchster Not (20.).

Defensiv und im Aufbau leistete sich Gladbach allerdings wie schon gegen Sarajevo einige Nachlässigkeiten, die der VfB aber nicht ausnutzen konnte. Zu umständlich agierte Stuttgart im Spiel nach vorne, Torjäger Vedad Ibisevic hing zumeist in der Luft. Den vermeintlicher Führungstreffer durch den Bosnier nach einem Freistoß erkannte Schiedsrichter Christian Dingert zurecht nicht an (32.). 

Von Gladbachs Regisseur Raffael war bis auf einen Kopfball kurz vor der Pause (44.) wenig zu sehen, zudem fehlte den Fohlen ohne Nationalspieler Max Kruse (Nieren-OP wegen eines Harnleitersteins) die Durchschlagskraft. Dennoch hätte die Borussia schnell nach Wiederanpfiff in Führung gehen müssen, doch Hrgota, gegen Sarajevo noch zweifacher Torschütze, verstolperte den Ball vor dem leeren Tor (48.).

Dies rächte sich keine 180 Sekunden später, als Stuttgarts Ex-Nationalspieler Christian Gentner sehenswert auf Maxim ablegte und der Rumäne eiskalt ins lange Eck verwandelte (51.). Gladbachs Keeper Yann Sommer, der als Nachfolger des nach Barcelona gewechselten Marc-André ter Stegen sein erstes Bundesliga-Spiel bestritt, sah bei Gentners Hereingabe nicht gut aus. 

Erst danach wachte Gladbach richtig auf und blies zum Angriff. In der 67. Minute traf Hrgota - Dingert entschied korrekterweise auf Abseits. Der kurz zuvor eingewechselte Gladbacher Neuzugang Thorgan Hazard hatte bei einem Pfostentreffer (74.) Pech. Kramer bewahrte die Gastgeber dann doch noch vor einer Auftaktpleite.

England | 24.08.2014

ManUnited auch im zweiten Ligaspiel unter van Gaal ohne Sieg

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat auch im zweiten Liga-Spiel unter dem neuen Teammanager Louis van Gaal einen Sieg verpasst.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Sunderland - Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat auch im zweiten Liga-Spiel unter dem neuen Teammanager Louis van Gaal einen Sieg verpasst. Beim FC Sunderland kamen die Red Devils nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus, die Auftaktpartie hatte Manchester bereits 1:2 gegen Swansea City verloren. Der Spanier Juan Mata hatte United in Führung gebracht (16.), Jack Rodwell traf für Sunderland (30.).

Nach dem misslungenen Start scheint eine namhafte Verstärkung bevorzustehen. Spanischen Medienberichten zufolge soll Manchester für den argentinischen Vizeweltmeister Angel di Maria von Real Madrid eine Ablöse zwischen 65 und 70 Millionen Euro zahlen wollen.

 

Bundesliga | 24.08.2014

Paderborn verpasst Debütsieg gegen Mainz

Neuling SC Paderborn hat im ersten Spiel seiner Vereinsgeschichte in der Fußball-Bundesliga einen Traumstart verpasst.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Paderborn - Neuling SC Paderborn hat im ersten Spiel seiner Vereinsgeschichte in der Fußball-Bundesliga einen Traumstart verpasst. Gegen den Vorjahres-Siebten FSV Mainz 05 kamen die Ostwestfalen am 1. Spieltag wegen eines Gegentreffers in der Schlussminute nur zu einem 2:2 (1:1). Bei den Rheinhessen verschärfte sich die ohnehin schon angespannte Lage nach dem Ausscheiden in der Europa League und im DFB-Pokal weiter.

Ja-Cheol Koo sorgte mit einem Foulelfmeter in der Nachspielzeit (90.+4) für den späten Ausgleich, Innenverteidiger Uwe Hünemeier hatte Paderborn erst in der 87. Minute in Führung gebracht. Zuvor war Mainz durch Shinji Okazaki in Front gegangen (33.), Elias Kachunga (37.) hatte mit dem ersten Tor in der Paderborner Bundesliga-Geschichte für den Halbzeitstand gesorgt.

Während der 53. Erstligist in der 52-jährigen Bundesliga-Geschichte mit dem leidenschaftlich erkämpften Punktgewinn durchaus leben kann, verpasste es Mainz um den neuen Trainer Kasper Hjulmand, gegen den Überraschungsaufsteiger wenigstens in der Liga einen Start nach Maß hinzulegen und wartet nach dem vierten Pflichtspiel weiter auf den ersten Erfolg. 

Paderborn verfehlte den ersten Premieren-Sieg eines Liga-Neulings seit 1899 Hoffenheim am ersten Spieltag der Saison 2008/09 3:0 bei Energie Cottbus gewonnen hatte.

Beide Trainer hatten mit personellen Veränderungen auf ihre Pokal-Pleiten vor Wochenfrist reagiert: Bei Paderborn rückten gegenüber dem 1:2 nach Verlängerung bei RB Leipzig Daniel Brückner und Elias Kachunga für Florian Hartherz und Christian Strohdiek in die Startelf. Stefan Kutschke, der seinen Platz in der Anfangsformation eigentlich an Mahir Saglik verloren hatte, profitierte von einer Verletzung des Deutsch-Türken beim Aufwärmen.

Bei den Mainzern reagierte Hjulmand mit vier Umstellungen auf die Niederlage nach Elfmeterschießen beim Drittligisten Chemnitzer FC: Anstelle von Gonzalo Jara, Niki Zimling, Benedikt Saller und Junior Diaz begannen Niko Bungert, Nikolce Noveski, Johannes Geis und Julian Baumgartlinger.

Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab und waren sichtlich um Stabilität in ihrem Spiel bemüht. Mainz übernahm nach einer Viertelstunde die Kontrolle und kombinierte sich mehrfach gefällig in den Paderborner Strafraum. Gefahr entstand aber allenfalls durch Standards und hohe Bälle.

Paderborn mühte sich sichtlich, in der mit 14.824 Zuschauern nicht komplett ausverkauften Arena dem eigenen Publikum etwas zu bieten, wirkte zunächst aber nervös. Dies gelang jedoch erst nach dem Führungstor der Mainzer. Von da an war Paderborn mindestens gleichwertig und brachte die langsame und behäbige Mainzer Verteidigung immer wieder in Verlegenheit. Der aufgerückte Innenverteidiger Hünemeier belohnte den Aufsteiger zunächst - ausgerechnet Hünemeier verursachte dann aber den späten Strafstoß.

Aufseiten der Paderborner überzeugte Mario Vrancic gegen seinen Ex-Klub, auch Bundesliga-Debütant Daniel Brückner lieferte als Linskverteidiger eine ordentliche Partie ab. Auffälligste 05er waren Okazaki und mit Abstrichen Julian Baumgartlinger.

2.Bundesliga | 24.08.2014

Fürth löst Vertrag mit Stürmer Mudrinski auf

Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Stürmer Ognjen Mudrinski aufgelöst.

Fürth - Fußball-Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Stürmer Ognjen Mudrinski aufgelöst. "Es ist leider Tatsache, dass die beiderseitigen Hoffnungen und Erwartungen nicht umgesetzt werden konnten", sagte Präsident Helmut Hack. Der 22-jährige Serbe war vor einem Jahr von Roter Stern Belgrad gekommen, hatte in der vergangenen Saison in 14 Ligaspielen allerdings nur drei Treffer erzielt.

2.Bundesliga | 24.08.2014

Erster Saisonniederlage für Fürth

Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Liga die erste Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Der Aufstiegskandidat unterlag 0:2 (0:0) beim FC Ingolstadt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Ingolstadt - Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Liga die erste Saison-Niederlage hinnehmen müssen. Der Aufstiegskandidat unterlag nach insgesamt schwacher Vorstellung in einem umkämpften bayerisch-fränkischen Derby 0:2 (0:0) beim FC Ingolstadt. Fürth verpasste damit die Chance auf die Tabellenführung und musste sich sogar vom FCI überflügeln lassen.

Neuzugang Matthew Leckie mit seinem ersten Tor für Ingolstadt (62.) und Pascal Groß (81.) sicherten den Hausherren den ersten Erfolg nach zuvor zwei Unentschieden. Die Schanzer zeigten damit die von den Verantwortlichen nach dem peinlichen Aus im DFB-Pokal gegen Viertligist Kickers Offenbach geforderte Reaktion.

Den besseren Start hatte aber der Gast. Kombinationssicher, schnell, zweikampfstark - Fürth wurde seiner Favoritenrolle vor 8021 Zuschauern im Audi-Sportpark zunächst gerecht. Ingolstadt konnte froh sein, dass es nicht früh in Rückstand geriet. Doch nach 20 Minuten verlor die SpVgg die Ordnung im Spielaufbau und damit die Oberhand. Zu diesen Problemen kam eine zunehmende Passivität, die den immer aggressiveren Gastgebern in die Karten spielte.

Nach einem Handspiel von Marco Stiepermann im Fürther Strafraum forderte Ingolstadt ebenso vergeblich Elfmeter (56.) wie die Gäste nach einer Attacke von Torwart Ramazan Ozcan an Benedikt Röcker (59.). Kurz darauf setzte sich Leckie, der vom FSV Frankfurt kam, nach Zuspiel von Stefan Lex stark gegen Röcker durch und schoss aus neun Metern ein. Als Fürth sich noch einmal aufraffte, zerstörte der unbedrängte Groß mit einem Schuss von der Strafraumgrenze die letzten Hoffnungen der Franken.

Ingolstadt hatte seine Besten in Özcan und Leckie. Bei Fürth wussten vor allem Goran Sukalo und Kacper Przybylko zu gefallen.

2.Bundesliga | 24.08.2014

Sieg gegen Aalen: Aufsteiger Darmstadt baut starken Start aus

Aufsteiger Darmstadt 98 hat seinen starken Start in die 2. Fußball-Bundesliga ausgebaut. Die Hessen siegten am dritten Spieltag gegen den VfR Aalen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Darmstadt - Aufsteiger Darmstadt 98 hat seinen starken Start in die 2. Fußball-Bundesliga ausgebaut. Die Hessen siegten am dritten Spieltag 2:0 (0:0) gegen den VfR Aalen und zogen mit sieben Zählern nach Punkten mit Spitzenreiter RB Leipzig gleich. Hanno Behrens (59.) und Dominik Stroh-Engel per Foulelfmeter (71.) erzielten die Treffer für Darmstadt, das zuletzt sieben Spiele nicht gegen Aalen gewonnen hatte.

Die Gäste mussten dagegen ihre erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison einstecken und kassierten zudem ihren ersten Liga-Gegentreffer. Mit vier Zählern stehen die Schwaben im Tabellen-Mittelfeld.

"Den Start haben wir uns verdient. Wir arbeiten hart im Training und sind in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gegangen", sagte Darmstadts Mittelfeldspieler Marcel Heller.

In einem lange spielerisch schwachen und zerfahrenen Spiel sahen die 9200 Zuschauer vor der Pause viele Fehlpässe auf beiden Seiten und zunächst nur wenige Chancen. Ein Freistoß von Aalens Regisseur Leandro Grech verfehlte das Tor knapp (20.), Michael Stegmayer scheiterte auf der Gegenseite aus spitzem Winkel an Jasmin Fejzic (29.). Vier Minuten später verpasste Behrens bei einer gefährlichen Hereingabe den Führungstreffer für die Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel agierte Aalen engagierter, den Führungstreffer erzielte allerdings Darmstadt. Behrens traf nach einer überlegten Ablage von Stroh-Engel aus 20 Metern. Der Drittliga-Torschützenkönig der vergangenen Saison nutzte zwölf Minuten später einen Strafstoß, den Aalens Phil Ofosu-Ayeh verursacht hatte, zu seinem dritten Saisontreffer.

Beste Spieler der Gastgeber waren Torjäger Stroh-Engel und Jerome Gondorf, bei Aalen überzeugte einzig Arne Feick.

2.Bundesliga | 24.08.2014

Erste Niederlage: Braunschweig verliert Anschluss zur Spitze

Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig hat durch seine erste Saisonniederlage den Anschluss zur Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga verloren.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Kaiserslautern - Bundesliga-Absteiger Eintracht Braunschweig hat durch seine erste Saisonniederlage den Anschluss zur Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga verloren. Am dritten Spieltag unterlag die Mannschaft von Trainer Thorsten Lieberknecht beim 1. FC Kaiserslautern mit 1:2 (1:1). Während die Pfälzer mit Spitzenreiter RB Leipzig (sieben Punkte) gleichzogen, verweilt Braunschweig (4) vorerst im Mittelfeld.

Srdjan Lakic (53.) erzielte durch einen verwandelten Foulelfmeter den Siegtreffer. Zuvor hatte Braunschweig mit der schnellen Führung durch Kapitän Dennis Kruppke (3.) den erhofften Traumstart erwischt. 

Nur acht Minuten später glich Karim Matmour aus - und leitete damit eine lange Periode ohne Höhepunkte ein. Denn die Erwartungen an das vermeintliche Topspiel rechtfertigten die Teams nur in der rassigen Anfangsphase. 

In dieser wurde den 33.289 Zuschauern noch höchster Unterhaltungswert geboten, mit zunehmender Spieldauer jedoch verlor das Spiel an Attraktivität. Vor allem der Aufstiegsfavorit aus Braunschweig enttäuschte, wurde immer wieder in die Defensive gedrängt und hatte kurz vor der Halbzeitpause Glück, dass Kevin Stöger (43.) Lauterns verdiente Führung verpasste.

Die Gastgeber kamen auch besser aus der Kabine und erhielten nach einem Foul an Matmour zurecht den Strafstoß zugesprochen, den Laki? verwandelte. Kurze Zeit später vergab Dominique Heintz (61.) die große Chance zur Vorentscheidung, als er aus kurzer Distanz am Tor vorbeiköpfte.

Bundesliga | 24.08.2014

Meniskus-OP: Hannover mehrere Wochen ohne Prib

Bundesligist Hannover 96 muss mehrere Wochen auf Edgar Prib verzichten. Er zog sich im Heimspiel gegen Schalke 04 eine Verletzung im linken Knie zu.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Hannover - Fußball-Bundesligist Hannover 96 muss mehrere Wochen auf Edgar Prib verzichten. Der 24-Jährige zog sich im Heimspiel am Samstag gegen den Schalke 04 (2:1) eine Verletzung am Außenmeniskus im linken Knie zu. Die erste Diagnose fand ihre Bestätigung am Sonntag nach einer MRT-Untersuchung. Der Mittelfeldspieler muss sich einer Operation unterziehen. Der Eingriff soll in den nächsten Tagen erfolgen.

Prib hatte gegen Schalke das Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 erzielt und einen weiteren Treffer vorbereitet.

3. Liga | 24.08.2014

Polizei: 20 Verletzte bei Derby in Osnabrück

Beim Drittliga-Derby zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster haben sich nach Angaben der Polizei 20 Gästefans medizinisch behandeln lassen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Osnabrück - Beim brisanten Drittliga-Derby zwischen dem VfL Osnabrück und Preußen Münster (0:1) haben sich nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück 20 Gästefans medizinisch behandeln lassen müssen. Kurz vor Anpfiff waren im Gästeblock Pyrotechnik und eine Rauchbombe gezündet worden, eine "größere Anzahl" Zuschauer habe den Block hustend verlassen. 

Zudem gab es bei kleineren Auseinandersetzungen von Anhängern aus Münster und der Polizei nach der Partie zwei Festnahmen.

International | 24.08.2014

Dynamo Moskau auch ohne Torjäger Kuranyi erfolgreich

Dynamo Moskau hat in der russischen Fußball-Liga auch ohne Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi Anschluss zur Tabellenspitze gehalten.

Moskau - Dynamo Moskau hat in der russischen Fußball-Liga auch ohne Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi Anschluss zur Tabellenspitze gehalten. Der elfmalige Sowjet-Meister siegte 2:0 (2:0) gegen Ural Jekaterinenburg und liegt nach fünf Spieltagen als Tabellenzweiter drei Punkte hinter Spitzenreiter Zenit St. Petersburg.

Kuranyi, der in den ersten vier Liga-Spielen vier Tore erzielt hat, saß 90 Minuten auf der Bank, die beiden Treffer für den Hauptstadtklub erzielte Nationalspieler Alexej Jonow.

Bundesliga | 24.08.2014

Medien: Zoff beim Training des BVB - Großkreutz in die Kabine geschickt

Für Weltmeister Kevin Großkreutz war das Sonntags-Training des deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund vorzeitig beendet.

Dortmund - Für Weltmeister Kevin Großkreutz war das Sonntags-Training des deutschen Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund vorzeitig beendet. Nach einem Zweikampf beim Spiel Vier gegen Vier war der 26-Jährige mit dem Mannschaftskollegen Jonas Hofmann aneinandergeraten. 

Nach einem Bericht von bild.de habe Co-Trainer Zeljko Buvac den Mittelfeldspieler daraufhin vom Feld geschickt. Nach einem Wortwechsel mit Trainer Jürgen Klopp sei Großkreutz in der Kabine verschwunden.

Es bleibt Spekulation, ob Großkreutz seinem Frust über die Auftaktniederlage am Samstag gegen Bayer Leverkusen (0:2) oder die Nichtberücksichtigung für die Startelf Luft gemacht hat. Der Nationalspieler, der bei der WM nicht zum Einsatz kam, wurde erst in der 75. Minute eingewechselt.

 

Spanien | 24.08.2014

Ancelotti: Khedira weiter bei Real

Sami Khedira erfüllt entgegen bisheriger Spekulationen laut Trainer Carlo Ancelotti seinen noch bis 2015 laufenden Vertrag bei Real Madrid.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Madrid - Die Zukunft von Weltmeister Sami Khedira scheint geklärt. Der 27-Jährige erfüllt entgegen bisheriger Spekulationen laut Trainer Carlo Ancelotti seinen noch bis 2015 laufenden Vertrag beim spanischen Champions-League-Sieger Real Madrid.

"Das Thema Khedira ist gelöst: Er bleibt. Er will bleiben, und wir wollen auch, dass er bleibt. Wir sind glücklich zu wissen, dass er bleibt", sagte Ancelotti am Sonntagmittag auf Madrids Pressekonferenz vor dem ersten Punktspiel der Königlichen am Montag gegen Aufsteiger FC Cordoba.

Zuletzt schien Khedira in Ancelottis Planungen keine Rolle mehr zu spielen. Sowohl im europäischen Supercup gegen den FC Sevilla als auch in den spanischen Supercup-Endspielen gegen Meister Atletico Madrid hatte der Mittelfeldspieler nicht zum Kader der spanischen Rekordmeisters gehört. 

Nach dem WM-Triumph mit der deutschen Nationalmannschaft hat Khedira, der seit 2010 bei Real unter Vertrag steht, bislang nur in einem Test der Madrilenen gegen den AC Florenz gespielt.  

2.Bundesliga | 24.08.2014

1. FC Nürnberg holt zwei weitere Neue

Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat auf die jüngste Negativserie reagiert und erneut zwei Spieler verpflichtet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Nürnberg - Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg hat auf die jüngste Negativserie reagiert und erneut zwei Spieler verpflichtet. Der tschechische Defensivspezialist Ondrej Celustka (25) wechselt ablösefrei vom türkischen Erstligisten Trabzonspor nach Franken. Zudem leiht der Club den portugiesischen Offensivspieler Daniel Candeias (26) für ein Jahr von Benfica Lissabon aus. Das gab der Altmeister am Sonntag bekannt.

Der Bundesliga-Absteiger hat nach dem 1:0 zum Auftakt gegen Erzgebirge Aue zuletzt dreimal hintereinander verloren. Nach dem Erstrunden-Aus im DFB-Pokal unterlag Nürnberg in der Liga dem ungeliebten Nachbarn SpVgg Greuther Fürth (1:5) und am Samstag zu Hause dem FSV Frankfurt (0:1). Celustka und Candeias sind die Neuzugänge Nummer 15 und 16 am Valznerweiher.

Celustka war zuletzt von Trabzonspor, wo er sechsmal in der Champions League gespielt hatte, an den AFC Sunderland in England ausgeliehen. "Ondrej bringt Qualitäten mit, die uns weiterhelfen werden", sagte Sportvorstand Martin Bader über den Tschechen, der in der Viererkette auf jeder Position spielen kann. Über den Transfer des wendigen Außenangreifers Candeias sagte Bader: "Nach dem Wechsel von Toni Colak und der langfristigen Verletzung von Danny Blum war es notwendig, im Offensivbereich nochmal zu reagieren."

Bundesliga | 24.08.2014

Hertha BSC mehrere Wochen ohne Haraguchi

Fußball-Bundesligist Hertha BSC muss mehrere Wochen auf den japanischen Mittelfeldspieler Genki Haraguchi verzichten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Berlin - Fußball-Bundesligist Hertha BSC muss mehrere Wochen auf den japanischen Mittelfeldspieler Genki Haraguchi verzichten. Wie Trainer Jos Luhukay am Sonntag bestätigte, zog sich der 23-Jährige eine Schultereckgelenkverletzung zu. "Er fällt ein paar Wochen aus", sagte Luhukay am Tag nach dem 2:2 (1:0) zum Ligaauftakt gegen Werder Bremen.

Haraguchi gehörte bei seinem ersten Einsatz für den Hauptstadtklub zu den auffälligsten Spielern und bereitete einen Treffer von Julian Schieber vor. Haraguchi war im Sommer von den Urawa Red Diamonds aus seiner Heimat nach Berlin gewechselt.

Bundesliga | 24.08.2014

Kreuzbandriss: Schalkes Kolasinac droht halbes Jahr Pause

Der Schalker Sead Kolasinac hat bei der Auswärtspleite in Hannover am Samstag (1:2) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie erlitten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Gelsenkirchen - Neue Schocknachricht für den Fußball-Bundesligisten Schalke 04: Der bosnische WM-Teilnehmer Sead Kolasinac hat bei Schalkes Auswärtspleite bei Hannover 96 am Samstag (1:2) einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie erlitten und fällt damit mindestens für ein halbes Jahr aus. Dies teilte der Klub am Sonntag mit. Der 21 Jahre alte linke Verteidiger soll bereits am Dienstag beim Kniespezialisten Dr. Heinz Jürgen Eichhorn operiert werden.

Kolasinac ist nach Torhüter Fabian Giefer (Adduktorenverletzung) und Jefferson Farfan (Knie-OP) der dritte Spieler, der Trainer Jens Keller langfristig nicht zur Verfügung steht. Zudem sind Leon Goretzka und Leroy Sane angeschlagen. 

Schalke war am vergangenen Montag nach einer 1:2-Niederlage beim Drittligisten Dynamo Dresden aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. Es folgte die Pleite zum Bundesliga-Auftakt am Samstag in Hannover.

Über die schleichende Ticketpreiserhöhung der Bundesligisten

Die Eintrittspreise in der Bundesliga steigen rasant. Das hatte bereits den Protest der Initiative »Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein« geweckt. Ihr Mitinitiator Arne Steding erklärt, mit welchen Tricks die Klubs an der Preisschraube drehen.

International | 24.08.2014

Rassismus-Vorfall in Japans J-League

Rassistische Beleidigungen in Yokohama haben den 21. Spieltag der japanischen Fußball-Meisterschaft überschattet.

Tokio - Rassistische Beleidigungen in Yokohama haben den 21. Spieltag der japanischen Fußball-Meisterschaft überschattet. Beim 2:0-Sieg der einheimischen F-Marinos im Endspielstadion der WM 2002 gegen Kawasaki Frontale beleidigte eine kleine Gruppe von Anhängern der Hausherren den brasilianischen Gästespieler Renato mit geschwenkten Bananen. Videomitschnitte in sozialen Netzwerken belegen die fremdendfeindlichen Aktionen der Marinos-Fans. Der Verein reagierte wenig später und belegte einen Anhänger wegen eines "Akts der Provokation" mit einem lebenslangen Stadionverbot. 

Rassistische Auswüchse von Fans gehören in der J-League nicht zum Alltag. Für einen der seltenen Fälle jedoch waren im Frühjahr die Urawa Red Diamonds zu einem "Geisterspiel" unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt worden, nachdem Fans bei einem Punktspiel ausländische Spieler mit einem Banner "Japanese only (Nur für Japaner)" diskriminiert hatten.

 

International | 24.08.2014

Algerien: Fußball-Profi bei Fan-Ausschreitungen getötet

Der Tod von Albert Ebosse hat den algerischen Fußball überschattet. Der 24-Jährige wurde bei Fan-Ausschreitungen von einem Wurfgeschoss getroffen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Kabylei - Der Tod des kamerunischen Profis Albert Ebosse hat den algerischen Fußball überschattet. Nach der Niederlage seines Klubs JS Kabylie war es am Samstag zu Fan-Ausschreitungen gekommen. Dabei wurde der 24-Jährige von einem Wurfgeschoss getroffen. Wenig später erlag er seinen schweren Verletzungen in einem Krankenhaus. Dies berichtet die algerische Nachrichtenagentur APS am Sonntag. Das algerische Innenministerium ordnete eine umgehende Untersuchung des Falls an.

International | 24.08.2014

AFC sperrt Guangzhou-Trainer Lippi für ein Spiel

Der Erfolgstrainer Marcello Lippi ist vom asiatischen Fußball-Verband am Sonntag für ein Spiel in der asiatischen Champions League gesperrt worden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Kuala Lumpur - Der italienische Erfolgstrainer Marcello Lippi ist vom asiatischen Fußball-Verband AFC am Sonntag für ein Spiel in der asiatischen Champions League gesperrt worden. Der Coach des chinesischen Spitzenklubs Guangzhou Evergrande war im Viertelfinal-Hinspiel bei den Western Sydney Wanderers (Australien/0:1) am vergangenen Mittwoch nach dem zweiten Platzverweis gegen sein Team auf den Platz gestürmt und hatte lautstark gegen die Entscheidung des Unparteiischen Mohammed Abdulla Hassan protestiert.

Der 66-jährige Lippi, der mit der italienischen Nationalmannschaft bei der WM 2006 in Deutschland den Titel geholt hatte, darf damit beim Rückspiel am kommenden Mittwoch nicht auf der Trainerbank sitzen.

Spanien | 23.08.2014

Valencia ohne Weltmeister Mustafi mit Remis zum Saisonauftakt

Der frühere Europapokalsieger FC Valencia hat ohne Neuzugang Shkodran Mustafi zum Auftakt der Primera División knapp eine Niederlage vermieden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Sevilla - Der frühere Europapokalsieger FC Valencia hat noch ohne seinen neu verpflichteten deutschen Fußball-Weltmeister Shkodran Mustafi zum Auftakt der Primera División knapp eine Niederlage vermieden. Valencia kam bei Europa-League-Champion FC Sevilla am Samstagabend zu einem hart erkämpften 1:1 (0:1). Der 22 Jahre alte Mustafi stand als Folge seines bei der WM erlittenen Muskelbündelrisses noch nicht im Kader.

Sevilla war durch einen Treffer von Aleix Vidal (44.) in Führung gegangen, ehe in der zweiten Halbzeit Valencias Rodrigo de Paul (67.) die Rote Karte sah. In Unterzahl kamen die Gäste aber durch Lucas Orbán (88.) noch zum Ausgleich.

Mustafi war Anfang August von Sampdoria Genua gekommen und hatte einen Vertrag bis 2019 unterschrieben. Bei Valencia soll der 22-Jährige, der überraschend in den WM-Kader gerückt war und in Brasilien dreimal zum Einsatz kam, den zum FC Barcelona abgewanderten Jérémy Mathieu ersetzen.

DFB-Pokal | 23.08.2014

HSV gegen Bayern Schlager in zweiter Pokalrunde

Das Bundesliga-Duell HSV gegen Meister und Cupverteidiger Bayern München ist in der zweiten Hauptrunde des Vereinspokals des DFB das Schlagerspiel.

Dortmund - Das Bundesliga-Duell Hamburger SV gegen Meister und Cupverteidiger Bayern München ist in der zweiten Hauptrunde des Vereinspokals des Deutschen Fußball-Bundes (28./29. Oktober) das Schlagerspiel. Das ergab am Samstagabend die Auslosung für die insgesamt 16 Begegnungen beim Pay-TV-Sender Sky.

Neben dem "ewigen" Nord-Süd-Hit ermittelte die mexikanische Fernsehmoderatorin Vanessa Huppenkothen als Losfee die Begegnung Eintracht Frankfurt gegen Borussia Mönchengladbach als zweiten Erstliga-Vergleich in der Runde der besten 32. Vorjahresfinalist Borussia Dortmund muss bei Zweitligist FC St. Pauli antreten.

Die Zweitrunden-Gewinner erreichen das Achtelfinale (3./4. März). Die Runde der besten Acht ist für den 7./8. April angesetzt. Die Teilnehmer für das Endspiel am 30. Mai in Berlin werden im Halbfinale am 28./29. April ermittelt.

Auslosung der zweiten Hauptrunde im Vereinspokal des Deutschen Fußball-Bundes (Spiele am 28./29. Oktober 2014):

1. FC Magdeburg - Bayer Leverkusen

Chemnitzer FC - Werder Bremen

Arminia Bielefeld - Hertha BSC 

Kickers Offenbach - Karlsruher SC

Dynamo Dresden - VfL Bochum

MSV Duisburg - 1. FC Köln

Würzburger Kickers - Eintracht Braunschweig

1860 München - SC Freiburg

Hamburger SV - Bayern München

1899 Hoffenheim - FSV Frankfurt

VfR Aalen - Hannover 96

1. FC Kaiserslautern - SpVgg Greuther Fürth

VfL Wolfsburg - 1. FC Heidenheim

RB Leipzig - Erzgebirge Aue

FC St. Pauli - Borussia Dortmund

Eintracht Frankfurt - Borussia Mönchengladbach

England | 23.08.2014

England: Schürrles Blues weiter mit weißer Weste

Weltmeister André Schürrle und der FC Chelsea haben im Fußball-Mutterland England zumindest vorläufig die Tabellenspitze der Premier League behauptet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

London - Weltmeister André Schürrle und der FC Chelsea haben im Fußball-Mutterland England zumindest vorläufig die Tabellenspitze der Premier League behauptet. Die Blues feierten durch ein 2:0 (0:0) gegen Leicester City im zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg. Schürrles Weltmeister-Kollegen Per Mertesacker und Mesut Özil verhinderten dagegen mit FA-Cupsieger FC Arsenal beim 2:2 (0:2) beim FC Everton durch einen Kraftakt in der Schlussphase die erste Saisonniederlage. 

Durch den Dämpfer für die Gunners, bei denen WM-Champion Lukas Podolski nicht zum Kader gehörte, konnte Gerhard Tremmels Klubs Swansea City nach einem 1:0 gegen Schlusslicht FC Burnley bis auf Weiteres auf den zweiten Rang klettern.

Die Konstellation an der Tabellenspitze ist allerdings möglicherweise nur ein Provisorium. Die übrigen Topteams mit Titelverteidiger Manchester City, Rekordchampion Manchester United und Mitfavorit FC Liverpool bestreiten ihre zweiten Saisonbegegnungen erst am Sonntag und Montag.

West Ham United fuhr mit 3:1 bei Crystal Palace den ersten Saisonsieg ein. Ex-Europapokalsieger Aston Villa hingegen büßte bei der Nullnummer gegen Newcastle United die ersten Zähler ein, während der FC Southampton und West Bromwich Albion nach ihrem torlosen Remis weiter ebenso wie Crystal und Newcastle weiter auf das erste Erfolgserlebnis der Saison warten müssen. 

Chelsea tat sich gegen Leicester zunächst schwer. Erst der spanische Neuzugang Diego Costa (62.) brach zwei Minuten vor Schürrles Auswechslung den Bann bei den Blues. Eden Hazard machte den Erfolg der Mannschaft von Teammanager José Mourinho 13 Minuten vor dem Abpfiff perfekt.

Arsenal-Kapitän Mertesacker in seinem ersten Punktspiel nach seinem Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft und Özil spielten bei den Gunners zwar durch, konnten die ersten Punktverluste des Pokalgewinners jedoch nicht verhindern. Aaron Ramsey sieben Minuten vor dem Abpfiff und Olivier Giroud kurz vor dem Spielende retteten der Mannschaft von Teammanager Arsène Wenger noch wenigstens einen Zähler. 

Dass Podolski vom französischen Coach nicht für den Kader nominiert worden war, schürte die Gerüchte über einen Abschied des Nationalspielers aus London weiter. Nach Galatasaray Istanbul soll inzwischen auch Juventus Turin Interesse an dem früheren Kölner und Münchner haben.

Unfreiwillig Abschied von London könnte in Englands zweiter Liga auch bald Felix Magath nehmen müssen. Der frühere Meister-Trainer von Bayern München und des VfL Wolfsburg kassierte mit Premier-League-Absteiger FC Fulham beim 1:5 (1:1)-Debakel bei Derby County die vierte Pleite im vierten Spiel. Die Westlondoner sind damit Schlusslicht der Championship-Klasse.

International | 23.08.2014

Skibbes Grasshoppers im Pokal mühelos in Runde zwei

Trainer Michael Skibbe hat mit dem Schweizer Fußball-Rekordmeister Grasshopper Zürich im nationalen Pokal mühelos die zweite Runde erreicht.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Bern - Trainer Michael Skibbe hat mit dem Schweizer Fußball-Rekordmeister Grasshopper Zürich im nationalen Pokal trotz des nur mäßigen Liga-Starts mühelos die zweite Runde erreicht. Beim Zweitligisten Vedeggio Calcio siegte die Mannschaft des früheren Bundesliga-Coaches von Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Hertha BSC durch einen Doppelpack des israelischen Stürmers Munas Dabbur (28. und 47.) ungefährdet 2:0 (1:0).

In der Schweizer Super League belegen die Grasshopper nach nur acht Punkten aus den ersten sechs Begegnungen sowie schon drei Niederlagen lediglich den achten Tabellenplatz.

Bundesliga | 23.08.2014

Bellarabi trifft nach 9 Sekunden: Bayer schockt BVB mit Rekordtor

Mit dem schnellsten Tor der Bundesliga-Geschichte nach neun Sekunden durch Karim Bellarabi legt Bayer Leverkusen den Grundstein zum ersten Saisonsieg.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Dortmund - Mit dem schnellsten Tor der Bundesliga-Geschichte nach neun Sekunden durch Karim Bellarabi legte Bayer Leverkusen den Grundstein zum ersten Saisonsieg und gelungenen Liga-Debüt von Trainer Roger Schmidt. Beim 2:0 (0:0) wurde Vizemeister Borussia Dortmund gleich zum Auftakt im eigenen Stadion kalt erwischt, während die Rheinländer ihre Ambitionen auf einen der Spitzenplätze am Ende der 52. Spielzeit eindrucksvoll unterstrichen.

In einem temporeichen Schlagabtausch auf hohem Bundesliga-Niveau erwischte die Werkself einen Traumstart. Die letzten der 80.667 Zuschauer in der ausverkauften Arena hatten ihre Plätze noch nicht eingenommen, als der BVB das vorentscheidende 0:1 durch Bellarabi kassierte. Stefan Kießling (90.+5) sorgte für den Schlusspunkt. 

Die Reaktion der Borussen nach dem Blitz-Tor folgte prompt, Weltmeister Matthias Ginter vergab per Kopfball (5.) die Chance zum frühen Ausgleich. Die neue Bayer-Philosophie mit frühem Ballgewinn und schnellem Angriffsspiel stellte Dortmund vor einige Probleme, zumal sich die Gastgeber bis zum Wechsel im Spielaufbau allzu viele Fehlpässe leisteten.

Vier Tage vor dem Qualifikations-Rückspiel zur Champions League am Mittwoch (20.45 Uhr/ZDF und Sky) gegen den FC Kopenhagen zeigten sich die Gäste im Vergleich zum Hinspiel (3:2) auch in der Abwehr verbessert. Der BVB agierte in der Offensive zumeist zu ungenau, weitere hochkarätige Chancen blieben bis zur Pause aus.

Nach dem Wechsel erspielten sich hatten die Westfalen die klareren Situationen und agierten wesentlich druckvoller. Vor allem Marco Reus und der italienische Neuzugang Ciro Immobile konnten sich besser in Szene setzen. Mit viel Glück überstand Bayer einige prekäre Strafraumszenen ohne Gegentreffer. 

Leverkusen bot Paroli und blieb mit Kontern gegen die sich gegen die drohende Heimniederlage stemmenden Borussen gefährlich. In der Schlussphase setzte Dortmund alles auf eine Karte und suchte nach der Lücke im Bayer-Abwehrbollwerk.

Bei den Dortmundern vermochten besonders Sokratis und Immobile zu gefallen. Aufseiten der Leverkusener gefielen Stefan Kießling und Torschütze Bellarabi.

     

Bundesliga | 23.08.2014

Nach neun Sekunden: Leverkusens Bellarabi mit Bundesliga-Rekordtor

Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen hat am ersten Spieltag der neuen Saison das schnellste Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga erzielt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Dortmund - Karim Bellarabi von Bayer Leverkusen hat am ersten Spieltag der neuen Saison das schnellste Tor in der Geschichte der Fußball-Bundesliga erzielt. Der 24-Jährige traf am Samstag im Westschlager bei Vizemeister Borussia Dortmund nach neun Sekunden. 

Die bisherige Bestmarke hatten der Münchner Giovane Elber, der Leverkusener Ulf Kirsten und der Bochumer Paul Freier inne; das Trio hatte nach elf Sekunden getroffen. - Die schnellsten Tore der Bundesliga-Geschichte im Überblick:

1. Karim Bellarabi/Bayer Leverkusen 9 Sekunden (23.08.2014 bei Borussia Dortmund)

2. Giovane Elber/Bayern München 11 Sekunden (31.01.1998 gegen den Hamburger SV)

2. Ulf Kirsten/Bayer Leverkusen 11 Sekunden (30.03.2002 gegen den 1. FC Kaiserslautern)

2. Paul Freier/VfL Bochum 11 Sekunden (24.05.2003 gegen 1860 München)

5. Dirk Zander/FC St. Pauli 12 Sekunden (12.04.1991 gegen den Karlsruher SC)

6. Adam Szalai/FSV Mainz 05 12,5 Sekunden (30.03.2013 gegen Werder Bremen)

7. Lothar Matthäus/Bayern München 13 Sekunden (26.04.1986 gegen Borussia Mönchengladbach)

8. Mohamed Zidan/FSV Mainz 05 14 Sekunden (04.02.2006 gegen Werder Bremen)

8. Ronald Worm/MSV Duisburg 14 Sekunden (12.10.1974 gegen den Hamburger SV)

10. Alexander Zickler/Bayern München 16 Sekunden (29.03.1997 gegen Werder Bremen)

10. Martin Dahlin/Bor. Mönchengladbach 16 Sekunden (22.03.1997 gegen Borussia Dortmund)

10. Henryk Baluszynski/VfL Bochum 16 Sekunden (03.03.1995 gegen Werder Bremen)

10. Uwe Wegmann/VfL Bochum 16 Sekunden (05.12.1992 gegen Bayern München)

England | 23.08.2014

Luft für Fulham-Coach Magath nach 1:5-Debakel immer dünner

Für Teammanager Felix Magath wird die Luft in Englands zweiter Fußball-Liga beim FC Fulham immer dünner.

London - Für Teammanager Felix Magath wird die Luft in Englands zweiter Fußball-Liga beim FC Fulham immer dünner. Die 1:5 (0:1)-Klatsche bei Derby County bedeutete schon die vierte Pleite des Premier-League-Absteigers im vierten Saisonspiel.

Da Fulhams Fehlstart in das "Unternehmen Wiederaufstieg" durch das Debakel immer deprimierendere Formen annimmt, muss Magath mehr denn je um seinen Posten bei den Cottagers bangen. Schon am vergangenen Mittwoch hatten die Fans der Westlondoner nach der 0:1-Heimpleite gegen Aufsteiger Wolverhampton Wanderers die Entlassung von Magath gefordert. 

Obwohl der frühere Meister-Trainer von Bayern München und des VfL Wolfsburg in der vergangenen Saison mit Fulham den Klassenerhalt in der Premier League verpasst hatte, konnte der 60-Jährige vor der angebrochenen Saison die Mannschaft ganz nach seinem Vorstellungen umbauen. 

Dabei holte Magath für die englische Zweitliga-Rekordablöse von 14 Millionen Euro auch den schottischen Nationalstürmer Ross McCormack nach Fulham. Bislang jedoch scheinen Magaths Planungen in keinster Weise aufzugehen.

Bundesliga | 23.08.2014

Eintracht: Neuzugang Seferovic beschert Schaaf Traumeinstand

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat seinem neuen Coach Thomas Schaaf einen optimalen Einstand in die neue Saison beschert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat seinem neuen Coach Thomas Schaaf einen optimalen Einstand in die Punktspiel-Saison beschert. Die Hessen gewannen mit 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg und konnten ungeachtet des personellen Umbruchs phasenweise überzeugen. Vor 46.200  Zuschauern besiegelte ausgerechnet Neuzugang Haris Seferovic (15.) den Auftakt-Erfolg der Gastgeber, die ihren ersten Heimsieg seit dem 5. April (2:0 gegen den FSV Mainz 05) feierten. Freiburg indes wartet seit dem Wiederaufstieg in die Bundesliga 2009 auf einen Dreier in Saisonauftaktspielen.  

Wie erwartet hatte Schaaf, der zuvor 14 Jahre lang Werder Bremen trainiert hatte, auf Publikumsliebling Alexander Meier in der Startelf verzichtet. Anstelle des besten Eintracht-Torjägers der vergangenen drei Spielzeiten (insgesamt 41 Tore) zog der formstarke Takashi Inui wie bereits in den meisten Vorbereitungsspielen die Fäden im Mittelfeld. Der Japaner hatte auch die erste Chance (8.) der auf mäßigem Niveau stehenden Partie, scheiterte aber. 

Beide Mannschaften taten sich in ihrem zweiten Pflichtspiel zunächst schwer, steigerten sich jedoch. Die Freiburger, in deren erster Elf drei Neuzugänge standen, waren zunächst das aktivere Team. Offensivkraft Admir Mehmedi prüfte mit einem Schuss Eintracht-Keeper Kevin Trapp (13.). Den 24-Jährigen hatte Schaaf jüngst zum neuen Kapitän bestimmt. 

Einen Einstand nach Maß in Frankfurts Team feierte der für 3,2 Millionen Euro von Real Sociedad San Sebastian verpflichtete Seferovic. Der Schweizer Nationalstürmer und WM-Teilnehmer nutzte nach einer Viertelstunde eine Verwirrung im Freiburger Strafraum und schlenzte den Ball aus halbrechter Position mit dem linken Fuß ins lange Eck. 

An dem etwas schmeichelhaften Führungstreffer waren zudem Lucas Piazon und Nelson Valdez beteiligt, die wie weitere drei Neulinge in der Startelf der Platzherren standen. Vier Leistungsträger hatten den Klub nach der vergangenen Saison verlassen - darunter der ehemalige Spielführer Pirmin Schwegler (1899 Hoffenheim) und Sebastian Jung (VfL Wolfsburg).

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte erhöhten die Gastgeber im zweiten Durchgang den Druck. Die besseren Chancen hatten allerdings die Breisgauer. Doch binnen sechs Minuten fanden Jonathan Schmid (56./59.) und Mehmedi (61.) ihren Meister jeweils im starken Trapp. Sein Gegenüber Roman Bürki, der sich im Kampf um den Stammplatz im Freiburger Kasten gegen Sebastian Mielitz durchgesetzt hatte, stand indes nicht so oft im Mittelpunkt.

Nach einer guten Stunde erhielt Meier dann doch seine Chance, als ihn Schaaf einwechselte. Die Fans feierten den 31-Jährigen, der seit 2004 bei der Eintracht unter Vertrag steht, mit "Fußballgott-"Sprechchören. Meier vergab wenig später per Kopf das 2:0 (72.). Die Gäste blieben danach in der Schlussphase immer gefährlich, kamen aber nicht mehr zum Ausgleich.

Bei den Hessen überzeugten Trapp und Seferovic. Schmid sowie Mehmedi verdienten sich beim Sportclub die besten Noten.

 

Bundesliga | 23.08.2014

Augsburg setzt Saisonstart komplett in den Sand

Der FC Augsburg hat seinen Saisonstart komplett in den Sand gesetzt. Die bayerischen Schwaben unterlagen 0:2 (0:2) bei 1899 Hoffenheim.

Sinsheim - Der FC Augsburg hat seinen Saisonstart komplett in den Sand gesetzt. Nach der Pleite in der 1. Runde des DFB-Pokals beim Viertligisten 1. FC Magdeburg (0:1) unterlagen die bayerischen Schwaben auch beim Auftakt in die neue Spielzeit der Fußball-Bundesliga 0:2 (0:2) bei 1899 Hoffenheim. 

Für den Tabellenachten der Vorsaison, der im bezahlten Fußball noch nie bei den Kraichgauern gewinnen konnte, war es die dritte Bundesliga-Auftaktpleite in Folge. Neuzugang Ádám Szalai (33.) und Tarik Elyounoussi (35.) trafen für die Hoffenheimer, die nach dem 9:0 im Pokal beim Oberligisten USC Paloma aus Hamburg perfekt aus den Startlöchern gekommen sind. Die Kraichgauer, die seit über fünf Monaten zu Hause nicht mehr verloren haben, gelten auch aufgrund ihrer acht Neuzugänge für insgesamt 18 Millionen Euro als Anwärter auf einen Platz im internationalen Wettbewerb.

Die 23.792 Zuschauer in der Rhein-Neckar-Arena bekamen in der Anfangsphase fußballerische Magerkost geboten. Beide Teams, die jeweils mit vier Neuzugängen in der Startelf aufgelaufen waren, hatten nicht viel mehr als Kampf zu bieten. Vor allem in der Offensive war auf beiden Seiten noch viel Sand im Getriebe. Bis Mitte der ersten Hälfte verzeichnete weder die eine noch die andere Mannschaft eine nennenswerte Torchance.

Die Gäste, bei denen Raul Bobadilla (Muskelfaserriss), Jan Moravek (Kreuzbandriss) und Alexander Esswein (Kniescheibenbruch) fehlten, kamen als erste gefährlich vor das Tor des Gegners. Die Direktabnahme des slowenischen Neuzugangs Tim Matavz ging knapp am Pfosten vorbei (24.).

Die Gastgeber, deren Kader den sechsten Platz in der Marktwert-Tabelle belegt, konnten zunächst in keiner Weise an ihren spektakulären Offensivfußball der vergangenen Saison anknüpfen.

Erst in der 30. Minute vergab der Brasilianer Roberto Firmino die erste Möglichkeit der Hoffenheimer, die ohne Pirmin Schwegler (Adduktorenprobleme), Koen Casteels und Sejad Salihovic (beide im Aufbautraining und beide angeblich mit Wechselabsichten) auskommen mussten.

Die Augsburger, die nach den Abgängen zahlreicher Leistungsträger (unter anderem Nationalspieler André Hahn) den Klassenerhalt als einziges Ziel ausgerufen haben, luden die Gastgeber dann aber zum Toreschießen ein.

Erst nutzte der sechs Millionen Euro teure Szalai die Fehlerkette in der Augsburger Abwehr inklusive des Patzers von Torwart Marwin Hitz zu seinem ersten Bundesligator im Trikot der Hoffenheimer. Der frühere Schalker und Mainzer Stürmer staubte aus dem Gewühl heraus ab. Dann ließen sich die Augsburger auskontern. Nach Vorarbeit Firminos erzielte der Norweger Elyounoussi sein erstes Bundesligator.

Nach dem Seitenwechsel ließen die Hoffenheimer kaum Zweifel daran, dass sie die drei Punkte holen werden. Augsburg hatte zwar mehr Spielanteile als im ersten Durchgang, die Klasse der Mannschaft von Trainer Markus Gisdol blitzte aber immer wieder auf.

Beste Spieler aufseiten der Hoffenheimer, die kurz vor Anpfiff die Vertragsverlängerung mit dem polnischen Nationalspieler Eugen Polanski bis 2017 bekannt gegeben hatten, waren Firmino und Sebastian Rudy. Bei den Augsburgern konnten Tobias Werner und Abdul Rahman Baba überzeugen.

Bundesliga | 23.08.2014

1:2 in Hannover: Schalke-Debakel schockt Keller

Der FC Schalke hat einen kompletten Fehlstart in die Saison hingelegt. Zum Liga-Auftakt verlor "Königsblau" 1:2 bei Hannover 96.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Hannover - Ideenlos, mutlos, harmlos: Der FC Schalke hat einen kompletten Fehlstart in die neue Saison hingelegt und steckt schon nach dem ersten Spieltag in der Krise. Eine Woche nach dem peinlichen Pokal-Aus bei Drittligist Dynamo Dresden (1:2) verlor "Königsblau" nach einer erneut schwachen Vorstellung zum Bundesliga-Start bei Hannover 96 trotz einer 1:0-Führung mit 1:2 (0:0).

Schalke-Trainer Jens Keller gerät bei dem Traditionsklub mit den hohen Ansprüchen nach zwei Pleiten bereits enorm unter Druck. Und nun empfängt der Champions-League-Teilnehmer nächste Woche auch noch Meister Bayern München.

Wie gegen Dresden präsentierte sich Schalke über weite Strecken erneut ideen- und kraftlos. Dabei hatte Superstar Klaas-Jan Huntelaar die Knappen kurz nach der Pause (47.) noch in Führung gebracht.

Danach bestimmte Schalke eigentlich das Geschehen, bis die Abwehr um Weltmeister Benedikt Höwedes einen totalen Blackout hatte. Edgar Prib und 5-Millionen-Neuzugang Joselu (67. und 70.) machten mit einem Doppelschlag den am Ende verdienten Sieg für Hannover perfekt.

Vor 49.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena in Hannover wechselte Keller nach der Schlappe gegen Dresden sein Team auf drei Positionen durch. In der Abwehr ersetzten Kaan Ayhan und Höwedes die zuletzt enttäuschenden Marco Höger und Felipe Santana. Zudem begann Weltmeister Julian Draxler für Max Meyer. 96-Trainer Korkut gab in Miiko Albornoz und Joselu zwei Neuzugängen das Vertrauen. Kapitän Lars Stindl musste wegen einer Zerrung des Außenbandes im rechten Knie passen.

"Siegermentalität" hatte Keller vor der Partie von seinen Spielern gefordert und die Gelsenkirchener waren auch um Wiedergutmachung bemüht. Schalke versuchte von Beginn an die Kontrolle zu übernehmen und spielte zunächst auch flüssiger nach vorne, ohne sich aber über weite Strecken wirklich zwingende Chancen zu erarbeiten.

"Königsblau" fehlte das nötige Tempo und Esprit, um Hannovers Abwehr zu knacken. Draxler war dabei die kurze Vorbereitung nach der WM in Brasilien anzumerken, von Kevin-Prince Boateng gingen auf der ungeliebten Sechser-Position kaum Impulse aus. Weil beide Mannschaften zum Saisonstart noch lange nicht richtig eingespielt wirkten, sahen die Fans sehr viel Stückwerk und jede Menge Fehlpässe.

Die beste Chance in der ersten Hälfte vergab Hannovers Joselu. Der Neuzugang von 1899 Hoffenheim schoss nach einer schnellen Kombination über Prib aus rund 20 Metern knapp links vorbei (37.). Für Schalke prüfte Huntelaar 96-Keeper Ron-Robert Zieler aus der zweiten Reihe (44.).

Erst in der zweiten Hälfte deutete Schalke sein großes Potenzial immer öfter an. Mit dem Führungstreffer im Rücken war plötzlich mehr Zug im Spiel nach vorne, die entscheidenden Pässe wurden mit mehr Konsequenz gespielt und Draxler fand besser in die Partie. Doch in der Rückwärtsbewegung zeigte das Team von Keller weiter einige Schwächen, weshalb Hannover über schnelle Konter stets gefährlich blieb und einige Chancen hatte. Prib und Joselu nutzten die Lücken dann konsequent aus.

Bei Hannover überzeugten Zieler und Joselu, Schalke hatte in Huntelaar und Choupo-Moting seine Besten.

Bundesliga | 23.08.2014

Hamburg beendet den Auswärtsfluch mit Remis in Köln

Der Hamburger SV hat bei der Rückkehr des 1. FC Köln in die Fußball-Bundesliga seine schwarze Auswärts-Serie stoppen können.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Der Hamburger SV hat bei der Rückkehr des 1. FC Köln in die Fußball-Bundesliga seine schwarze Auswärts-Serie stoppen können. Die Hanseaten kamen beim Aufsteiger zu einem 0:0 und sorgten damit nach neun Niederlagen in Folge für den ersten Auswärtspunkt seit Ende Oktober 2013. Für den FC, der nach 840 Tagen wieder eine Spiel im Oberhaus bestritt, war es ein erster Schritt auf dem Weg zum angestrebten Klassenerhalt.

Beide Teams bemühten sich um Struktur im Aufbau, zahllose Fehlpässe und viele kleine Fouls verhinderten allerdings jeden Spielfluss, deshalb blieben Weitschüsse ein bevorzugtes, aber erfolgloses Mittel. Kölns Adam Matuschyk scheiterte mit seinem guten Versuch an Ex-Nationalkeeper René Adler (17.). Zuvor war der vor der Saison von Hertha BSC verpflichtete Pierre-Michel Lasogga aufseiten der Gäste einen Schritt zu spät gekommen (11.). 

Der Mitte der ersten Halbzeit einsetzende Regen sorgte auf schwerem Boden nun für noch weniger Kombinationsfußball, beide Mannschaften rieben sich in Zweikämpfen auf, verhaspelten sich bei Kontern und probierten es weiter mit Distanzschüssen. Die Gäste erarbeiteten sich dabei nach und nach zumindest ein kleines Übergewicht, ohne die mit nur 20 Gegentoren beste Zweitligadefensive der abgelaufenen Saison in Verlegenheit zu bringen.

Bei den Hanseaten, die sich vor fünf Tagen erst im Elfmeterschießen bei Energie Cottbus in die zweite Pokalrunde gezittert hatten, tauschte Trainer Mirko Slomka Petr Jiracek gegen den etatmäßigen Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier, im Sturmzentrum begann Lasogga anstatt Artjoms Rudnevs. Der vor der Saison fest von Hertha BSC verpflichtete Lasogga vergab kurz vor der Pause aus sechs Metern (45.). 

Nach dem Wechsel kamen die von Slomka erhofften die Impulse aus der Hamburger Kreativzentrale. Kapitän Rafael van der Vaart bediente Ivo Ilicevic, doch der Kroate köpfte aus sieben Metern direkt in die Arme von FC-Keeper Timo Horn (48.). Auf der anderen Seite scheiterte Kölns Anthony Ujah ebenfalls per Kopf (51.). 

Bei den Rheinländern vertraute FC-Trainer Peter Stöger bis auf zwei Ausnahmen der Mannschaft, die im Pokal vor einer Woche bei den Freien Turnern Braunschweig 4:0 gewonnen hatte. Für Neuzugang Mergim Mavraj rückte Kevin Wimmer in die Innenverteidigung, und Marcel Risse ersetzte Pawel Olkowski auf der rechten Offensivseite.

Mit der Einwechselung von Neuzugang Kevin Vogt kam eine halbe Stunde vor Schluss zwar mehr Zug ins Offensivspiel der Gastgeber, die keinerlei Anpassungsschwierigkeiten erkennen ließen.

Bei Köln verdienten sich Marcel Risse und Matthias Lehmann gute Noten. Aufseiten der Gäste gefielen der engagierte van der Vaart und der Schweizer WM-Teilnehmer Valon Behrami.

Bundesliga | 23.08.2014

Hertha nach 2:0 nur Remis gegen Bremen

Hertha BSC hat zum Start der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga einen perfekten Einstand trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung verpasst.

Berlin - Hertha BSC hat zum Start der neuen Saison in der Fußball-Bundesliga einen perfekten Einstand trotz einer zwischenzeitlichen 2:0-Führung verpasst. Die Berliner von Trainer Jos Luhukay kamen am 1. Spieltag im Olympia-Stadion gegen Werder Bremen trotz langer Überlegenheit nicht über ein 2:2 (1:0) hinaus.

Neuzugang Julian Schieber hatte den Hauptstadtklub mit zwei Treffern (16./47.) scheinbar auf die Siegerstraße gebracht, doch Bremen kämpfte sich nach der Halbzeit zurück ins Spiel und wurde nach Toren von Assani Lukimya (52.) und Franco di Santo (55.) nicht unverdient noch mit einem Punkt belohnt.

Vor 59.672 Zuschauern im Berliner Olympiastadion fackelten die neuformierten Gastgeber nicht lange und übten früh Druck aus. Nach einer perfekten Flanke von Neuzugang Roy Beerens köpfte der von Vizemeister Borussia Dortmund nach Berlin gewechselte Schieber den Ball clever ins Tor (16.). Insgesamt vertraute Luhukay von Beginn an auf gleich vier neue Profis. 

Und mit der neuen Formation drängte die alte Dame gegen die in der ersten Hälfte völlig überforderte Verteidigung der Gäste schnell auf einen weiteren Treffer. Ronny hätte schon nach 20 Minuten das 2:0 erzielen können, auch der agile Schieber hatte weitere Möglichkeiten. Werder, das mit den Neuzugängen Santiago Garcia und Izet Hajrovic begann, enttäuschte zunächst auf ganzer Linie. Im Spiel nach vorne hatte der Zwölfte der abgelaufenen Spielzeit gegen den Elften zu Beginn überhaupt keine zündenden Ideen.

Ein Freistoß von Zlatko Junuzovic (31.) stellte die einzige Bremer Chance bis zur Pause dar. Werder knüpfte damit nahtlos an die schwache Vorstellung in der ersten DFB-Pokalrunde an. Gegen den Viertligisten SV Illertissen hatte es in der Vorwoche erst nach Verlängerung zum 3:2 gereicht. Allerdings hatte auch Hertha große Mühe und zog erst nach einer Zitterpartie beim Viertligist Viktoria Köln (4:2) in die zweite Runde ein.

Nach dem Seitenwechsel drängte Hertha auf die frühe Entscheidung - und wurde erneut durch Schieber belohnt. Der 25-Jährige stand goldrichtig und musste eine Flanke von Haraguchi nur noch im Tor unterbringen. Fast im Gegenzug sorgte erst Lukimya für den Anschluss, wie aus dem Nichts traf dann auch noch di Santo zum Ausgleich. Hertha wirkte anschließend geschockt und tat sich im Spiel nach vorne deutlich schwerer.

Beste Spieler der Berliner waren Schieber und Ronny, bei den Gästen konnte Junuzovic und di Santo überzeugen.

International | 23.08.2014

Afrika-Cup 2017: Libyen gibt Gastgeber-Recht zurück

Libyen hat aufgrund der immer noch kritischen Sicherheitslage im Land die Ausrichtung des Afrika-Cups 2017 zurückgegeben.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Kairo - Libyen hat aufgrund der immer noch kritischen Sicherheitslage im Land die Ausrichtung des Afrika-Cups 2017 zurückgegeben. Dies gab der afrikanischen Fußball-Verband CAF am Samstag bekannt. Eine Delegation des vom Bürgerkrieg gebeutelten Landes teilte die Entscheidung CAF-Präsident Issa Hayatou mit. 

CAF-Generalsekretär Hicham El Amrani hat bereits ein Schreiben an die 54 Mitgliedsverbände verschickt und darin das Turnier neu ausgeschrieben. Der Gastgeber der Afrikameisterschaft soll im kommenden Jahr bekannt gegeben werden.

Der nächste Afrika-Cup findet im Januar 2015 in Marokko statt, zuletzt war 2013 Südafrika Gastgeber.

3. Liga | 23.08.2014

Erste Saisonpleite für Schalke-Schreck Dresden

Pokalschreck Dynamo Dresden ist im Alltag der 3. Fußball-Liga unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.

Text: SID Bild: /DFB/

Köln - Pokalschreck Dynamo Dresden ist im Alltag der 3. Fußball-Liga unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Fünf Tage nach dem 2:1-Erstrunden-Coup gegen Champions-League-Starter Schalke 04 kassierte der Zweitliga-Absteiger im Ostduell des fünften Spieltages bei Rot-Weiß Erfurt mit 0:2 (0:1) ihre erste Saisonpleite und verpassten damit zugleich den zumindest vorübergehenden Sprung an die Tabellenspitze.

Hinter dem SV Wehen Wiesbaden, der bereits am Freitag Platz eins durch ein 4:1 gegen den VfB Stuttgart II übernommen hatte, schob sich der ebenfalls noch ungeschlagene Ex-Bundesligist SpVgg Unterhaching nach seinem 5:1 (2:0) beim noch sieglosen Schlusslicht FSV Mainz 05 II vorläufig auf den zweiten Rang vor. Die Stuttgarter Kickers verbesserten sich durch einen 2:1 (1:1)-Sieg beim Halleschen FC zunächst auf Position vier.

Allerdings kann der vorläufig von der Spitze auf den dritten Rang zurückgefallene Chemnitzer FC am Sonntag zum Rundenabschluss im Duell der Pokal-Überrasschungssieger mit dem MSV Duisburg durch einen Sieg die Tabellenführung von Wiesbaden zurückerobern.

Anders als Dresden konnten Dynamos Mitabsteiger Energie Cottbus und Arminia Bielefeld Dreier einfahren. Cottbus feierte mit 1:0 (1:0) bei Holstein Kiel ebenso den zweiten Saisonsieg wie die Arminia mit 2:0 (2:0) gegen Rückkehrer Fortuna Köln. 

Im turbulentesten Spiel des Tages teilten sich Jahn Regensburg und Hansa Rostock die Punkte. Zwar kehrten die Gastgeber einen 0:1- und späteren 1:2-Rückstand binnen 15 Minuten bis zur 81. Minute in eine 4:2-Führung um, mussten danach allerdings noch einen Doppelpack der Rostocker zum 4:4-Endstand hinnehmen. Durch das Remis konnten sich beide Mannschaften jedoch nicht entscheidend aus den unteren Tabellenregionen entfernen.

Sogar weiter in die Gefahrenzone rutschte der ambitionierte Ex-Zweitligist VfL Osnabrück durch seine 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen Preußen Münster ab. Die Westfalen hingegen kletterten durch ihren zweiten Saisonerfolg in die obere Tabellenhälfte, in der auch Borussia Dortmund II nach der Nullnummer am Freitagabend bei Neuling SV Sonnenhof Großaspach steht.

DFB | 23.08.2014

Beckenbauer für Schweinsteiger als DFB-Kapitän

Franz Beckenbauer sieht in Bastian Schweinsteiger von Bayern München den "logischen" neuen Kapitän der DFB-Auswahl und Nachfolger von Philipp Lahm.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Franz Beckenbauer sieht in Bastian Schweinsteiger (30) von Fußball-Meister Bayern München den "logischen" neuen Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und Nachfolger von Philipp Lahm. "In der Nationalmannschaft ist es logisch, wenn Bastian Schweinsteiger der Nachfolger von Philipp Lahm als Kapitän wird. Er war jetzt schon sein Stellvertreter", sagte der Teamchef der deutschen Weltmeistermannschaft von 1990 in Rom bei Sky.

Torwart Manuel Neuer von Bayern München sieht er nur bedingt als geeignet an. "Von einem Torhüter bin ich nicht sehr begeistert, auch wenn er so ein Superstar ist wie Manuel Neuer. Er hat kaum Einfluss auf das Spiel und den Schiedsrichter. Da hat ein Zentrumsspieler im Feld mehr Einfluss", betonte der Ehrenspielführer, der 1974 in München als Kapitän der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ebenfalls den WM-Pokal in Empfang genommen hatte.

Lahm (30) war nach dem WM-Triumph von Brasilien aus der deutschen Nationalmannschaft zurückgetreten, um sich auf seine Aufgabe bei den Bayern zu konzentrieren. Schweinsteiger hatte zuletzt betont, dass er auf jeden Fall im DFB-Team weitermachen wolle.

Zurzeit steht er allerdings verletzungsbedingt Bundestrainer Joachim Löw für die ersten Länderspiele nach der WM gegen Argentinien am 3. September in Düsseldorf und am 7. September in Dortmund gegen Schottland nicht zur Verfügung.

Bundesliga | 23.08.2014

Beckenbauer: "Im Herbst wieder den wahren FC Bayern sehen"

Fußball-Lichtgestalt Franz Beckenbauer sieht bei Titelverteidiger Bayern München noch deutliches Steigerungspotenzial.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Köln - Fußball-Lichtgestalt Franz Beckenbauer sieht bei Titelverteidiger Bayern München noch deutliches Steigerungspotenzial und erwartet erst in einigen Wochen den "wahren FC Bayern". "In den nächsten Monaten wird man noch mehr Arbeitssiege wie gegen Wolfsburg sehen. Im Herbst wird man wieder den wahren FC Bayern sehen. Bis dahin wird man hin und wieder so ein Gewürge sehen, wie es gestern teilweise der Fall war", sagte der 68-Jährige am Samstag bei Sky.

Am Freitag hatte der Rekordchampion zur Saisoneröffnung 2:1 gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Von flüssigen Kombinationen sei die Mannschaft noch weit entfernt. Die Bayern dürften "sich zwangsläufig in der Anfangsphase schwer tun", so der Kaiser.

Zu den verbalen Auseinandersetzungen zwischen dem FC Bayern und Vizemeister Borussia Dortmund sagte Beckenbauer: "Man zwickt sich momentan ein bisschen. Schade ist, dass der Gegenüber dementsprechend reagiert und sich gleich hinschmeißt und jammert. Aber die Verantwortlichen sind alt genug, sie werden irgendwann wieder den Weg zusammen finden."

Bundesliga | 23.08.2014

Polanski verlängert in Hoffenheim bis 2017

Der polnische Nationalspieler Eugen Polanski hat seinen Vertrag beim Bundesligisten 1899 Hoffenheim vorzeitig um zwei Jahre bis 2017 verlängert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Hoffenheim - Der polnische Nationalspieler Eugen Polanski hat seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim vorzeitig um zwei Jahre bis 2017 verlängert. Dies gaben die Kraichgauer unmittelbar vor dem Start in die neue Saison bekannt. Bislang war der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler bis 2015 an den Klub gebunden.

"Ich fühle mich hier wohl, wir haben starke Typen und ein tolles Team ? die idealen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft", sagte der frühere deutsche U21-Nationalspieler. Polanski war im Januar 2013 vom Liga-Konkurrenten FSV Mainz 05 nach Hoffenheim gewechselt.

Italien | 23.08.2014

Medien: Juventus an Weltmeister Podolski interessiert

Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin ist offenbar an Weltmeister Lukas Podolski vom FC Arsenal interessiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Turin - Der italienische Fußball-Rekordmeister Juventus Turin ist offenbar an Weltmeister Lukas Podolski vom FC Arsenal interessiert. Dies berichten italienische und englische Medien. Der 29-Jährige scheint bei den Gunners keine guten Karten mehr zu besitzen, denn nach Angaben von Sport Bild online verzichtete Teammanager Arsène Wenger auch am Samstagabend im Auswärtsspiel beim FC Everton ganz auf den ehemaligen Kölner und Münchner.

Dagegen sollten seine Nationalmannschaftskollegen Mesut Özil und Per Mertesacker dem Aufgebot der Kanoniere in Liverpool angehören. Zuletzt war Podolski schon mit dem türkischen Renommierklub Galatasaray Istanbul in Verbindung gebracht haben. Der Offensivspieler war 2012 vom 1. FC Köln an die Themse gewechselt.

2.Bundesliga | 23.08.2014

RB Leipzig: Hoheneder auf dem Weg der Besserung

Abwehrspieler Niklas Hoheneder vom Zweitligisten RB Leipzig befindet sich nach seinem schweren Sturz auf dem Weg der Besserung.

Leipzig - Abwehrspieler Niklas Hoheneder vom Fußball-Zweitligisten RB Leipzig befindet sich nach seinem schweren Sturz im Spiel gegen Erzgebirge Aue (1:0) auf dem Weg der Besserung. "Wir können ein Stück weit Entwarnung geben. Die Untersuchungen im Krankenhaus haben keine Brüche ergeben, auch die Bandscheiben wurden nicht beschädigt. Er kann auch seinen linken Arm wieder bewegen, ihn heben und greifen", sagte RB-Sprecher Sharif Shoukry am Samstagmorgen auf SID-Anfrage.

Der Österreicher Hoheneder (28) war kurz vor dem Ende der ersten Hälfte nach einem Zweikampf mit Aues Torhüter Martin Männel unglücklich auf den Kopf gestürzt. Die erste Diagnose einer schweren Stauchung der Wirbelsäule bestätigten Untersuchungen im Krankenhaus. Dort war Hoheneder in der Nacht zum Samstag geblieben, vor allem wegen der Kraftdefizite im linken Arm.

Am Samstag durfte Hoheneder wieder nach Hause. In den kommenden Tagen soll der Profi intensiv von den Physiotherapeuten des Klubs betreut werden. Am Mittwoch stehen weitere Untersuchungen an.

 

Spanien | 23.08.2014

Simeone droht Sperre wegen Backpfeifen

Wegen zwei Backpfeifen für den vierten Offiziellen im Finale um den spanischen Fußball-Supercup muss Trainer Diego Simeone eine lange Sperre fürchten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Madrid - Wegen zwei Backpfeifen für den vierten Offiziellen im Finalrückspiel um den spanischen Fußball-Supercup muss Trainer Diego Simeone von Meister Atletico Madrid eine lange Sperre fürchten. Dem Argentinier droht wegen seiner Tätlichkeit beim 1:0-Sieg seines Teams gegen Pokalsieger Real Madrid (Hinspiel: 1:1) und Fortsetzung seiner Coaching-Tätigkeit trotz des Platzverweises eine drei- bis siebenwöchige Verbannung von der Bank.

Simeone hatte in der Neuauflage des Champions-League-Finales nach 25 Minuten aus Verärgerung über Schiedsrichter David Fernandez Borbalan die Beherrschung verloren. Weil der Referee Atletico-Spieler Juanfran nach einer Behandlung am Spielfeldrand nicht wieder auf den Rasen ließ, attackierte Simeone den vierten Offiziellen mit zwei "Wischern" an den Wangen. 

Nach seiner Roten Karte jedoch gab Atleticos Trainer auch noch aus der ersten Reihe der Tribüne Anweisungen für sein Team, was die Strafe gegen den Ex-Profi noch erhöhen dürfte.

Die Saisonvorschau 2014/15: Borussia Dortmund

Kann Borussia Dortmund den Abgang von Robert Lewandowski kompensieren? Woher kommt das neue Geld? Und kann der BVB dem FC Bayern tatsächlich gefährlich werden? Die Saisonvorschau für Borussia Dortmund.

Wen soll der FC Bayern noch holen?

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