11FREUNDE-Aktuell

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2.Bundesliga | 19.05.2013

Trotz Sieg: Dresden muss in die Relegation

Dynamo Dresden hat den sicheren Klassenerhalt in der 2. Bundesliga verpasst und muss in der Relegation den Abstieg fürchten. Die Sachsen siegten mit 3:1 gegen Jahn Regensburg.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Dresden - Dynamo Dresden hat den sicheren Klassenerhalt in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst und muss in der Relegation den Abstieg fürchten. Die Sachsen siegten im letzten Saisonspiel zwar mit 3:1 (0:0) gegen Absteiger Jahn Regensburg, durch den zeitgleichen Erfolg von Erzgebirge Aue beim SV Sandhausen war der Sprung auf den letzten Nichtabstiegsplatz jedoch nicht mehr möglich.

Für Regensburg traf Koke (47.) zunächst zur Führung, für Dynamo drehte Pavel Fort das Spiel mit einem Doppelpack (50./54.). Für den Endstand sorgte Cristian Fiél (83., Foulelfmeter). In der 88. Minute parierte Benjamin Kirsten einen Foulelfmeter von Francky Sembolo.

Um den Absturz in die 3. Liga noch zu verhindern, muss sich die Mannschaft von Trainer Peter Pacult, die den Ligaverbleib nur wegen der schlechteren Tordifferenz verpasste, in den Entscheidungsspielen gegen den VfL Osnabrück (24./28. Mai) durchsetzen. Das Duell mit dem Drittliga-Dritten hatte es bereits 2011 gegeben, damals war der achtmalige DDR-Meister aufgestiegen.

"Die Entscheidung lag nicht in unserer Hand, ist aber auch nicht erst im letzten Spiel gefallen. Trotzdem war das der beschissenste Sieg meiner Karriere", sagte Kirsten und trauerte dem direkten Klassenerhalt nach. Der Sohn von Ex-Nationalspieler und Dynamo-Ikone Ulf Kirsten richtete allerdings gleich den Blick auf die Duelle mit Osnabrück: "Wir dürfen jetzt nicht in der Vergangenheit leben und überlegen, wo wir Punkte liegen gelassen haben. Jetzt ist alles Vergangene egal, für die zwei Spiele steht alles auf null, es geht nicht um Punkte, sondern um Siege."

Auch Kirstens Teamkollege Sebastian Schuppan mahnte zu voller Konzentration: "Wir müssen versuchen, wenigstens einmal in dieser Saison auswärts gut zu spielen und in Osnabrück nicht zu verlieren. Wir dürfen uns nicht eingraben und ärgern, sondern den Schwung durch unseren Sieg mit nach Osnabrück nehmen."

Vor 29.703 Zuschauern nahm das Spiel im Dresdner Hexenkessel schnell Fahrt auf. Dynamos Fiél traf mit einem Freistoß aus 20 Metern nur die Latte (7.), nach einem Foul an Filip Trojan konnte Fort den fälligen Strafstoß nicht verwandeln (26.). Auch Anthony Losilla scheiterte acht Minuten später völlig frei aus nur sechs Metern. Gleich drei Großchancen reichten den drückend überlegenen Gastgebern nicht zur frühen Führung gegen die zögerlichen Regensburger.

Nach dem Seitenwechsel nutzte der Spanier Koke dann jedoch die erste Regensburger Chance und traf aus kurzer Distanz, fast im Gegenzug glich Fort per Kopfball aus - und köpfte anschließend sogar noch zur Führung ein. Weitere gute Möglichkeiten ließen die Gastgeber, bei denen Fort und Trojan überzeugten, zunächst ungenutzt. Die nervösen Regensburger hatten in Koke und phasenweise Francky Sembolo die auffälligsten Spieler.

Unter der Woche hatte es für Dynamo noch einen schweren Rückschlag erlitten, als das Ständige Schiedsgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) den Pokal-Ausschluss für die Saison 2013/14 bestätigte. Die Spieler ließen sich davon aber nicht beeinflussen. Ob die Sachsen weiter gegen das Urteil vorgehen werden und vor ein ordentliches Gericht ziehen, ist noch nicht geklärt.

Champions League | 19.05.2013

Heynckes: Mannschafts-Einladung mit Schäferhund

Die Rekord-Bayern haben sich auf dem Bauernhof ihres Trainers Jupp Heynckes auf das Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund eingestimmt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Schwalmtal - Die Rekord-Bayern haben sich auf dem Bauernhof ihres Trainers Jupp Heynckes auf das Champions-League-Finale gegen Borussia Dortmund eingestimmt. Der 68-Jährige lud die Mannschaft des deutschen Fußball-Meisters am Samstagabend nach dem 4:3-Erfolg in Mönchengladbach auf sein Anwesen in Schwalmtal ein.

Im Garten von Heynckes hatte Starkoch Alfons Schuhbeck in einem Zelt für Philipp Lahm, Franck Ribéry und Co. angerichtet: Es gab Scampi-Salat, Rheinischen Sauerbraten und Apfelstrudel mit Nuss-Eis. "Es war wunderschön", äußerte Nationalspieler Jerome Boateng über den Besuch bei Familie Heynckes - inklusive Schäferhund Cando.

Boateng hatte das Team des FC Bayern, das am kommenden Samstag in London auf den BVB trifft, diese Einladung zu verdanken. Der entschied im März beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf (3:2) ein Wette gegen seinen Coach für sich, als er sein erstes Bundesligator erzielt hatte. "Es gab bisher einfach keine Gelegenheit, irgendwo ins Restaurant zu gehen. Deshalb habe ich das mit dem letzten Bundesliga-Spiel verbunden", sagte Heynckes zur Einladung der Mannschaft in seine Heimat.

2-Bundesliga | 19.05.2013

Umstrittener Treffer rettet Aue vor Relegation

Erzgebirge Aue spielt eine weitere Saison in der 2. Fußball-Bundesliga. Durch ein 1:0 (0:0) bei Absteiger Sandhausen verhinderten die Sachsen am letzten Spieltag den Abstieg.

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Sandhausen - Erzgebirge Aue spielt eine weitere Saison in der 2. Fußball-Bundesliga. Durch ein 1:0 (0:0) bei Absteiger SV Sandhausen verhinderten die Sachsen wie bereits im vergangenen Jahr am letzten Spieltag auf direktem Wege den Abstieg. Im Fernduell um den Klassenverbleib profitierten die "Veilchen" von ihrer besseren Tordifferenz gegen den punktgleichen Konkurrenten Dynamo Dresden, der Absteiger Jahn Regensburg mit 3:1 besiegte.

Den entscheidenden Treffer im Hardtwaldstadion von Sandhausen erzielte der eingewechselte Jan Hochscheidt (79.) - allerdings war die Entstehung fragwürdig: Nach einer Flanke von Oliver Schröder köpfte Hochscheidt Sandhausens Torhüter Michael Langer den Ball aus den Händen und ins Netz, Schiedsrichter Peter Sippel (München) aber erkannte den Treffer an. Es war damit für Aue im dritten Spiel unter Trainer Falko Götz der erste Sieg - nach zuvor zwei Niederlagen.

Aue hatte sich vor dem Siegtreffer nach Kräften bemüht, seiner Negativ-Serie von zuletzt fünf Spielen ohne Sieg im entscheidenden Moment ein Ende zu setzen. Die Gäste, wirkten entschlossener und angriffslustiger und hatten die besseren Gelegenheiten. Die jedoch vergab zunächst der Slowake Jakub Sylvestr gegen Langer (25. und 38.).

Aue, nach der Führung von Dresden gegen Regensburg unter Druck geraten, verstärkte in der zweiten Halbzeit seine Bemühungen. Die beste Gelegenheit in der zweiten Halbzeit ergab sich zunächst in der 64. Minute, als Langer nach einer Flanke von Kevin Schlitte den Kopfball von Ronny König mit den Fingerspitzen noch an die Latte lenkte.

2.Bundesliga | 19.05.2013

Party in Berlin beim 1:1 gegen Cottbus

Hertha BSC hat beim Schaulaufen zum Abschluss der 2. Bundesliga beim 1:1 (0:1) gegen Energie Cottbus nur einen Punkt geholt, die Fans feierten ihre Helden dennoch frenetisch.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Berlin - Aufsteiger Hertha BSC hat beim Schaulaufen zum Abschluss der 2. Fußball-Bundesliga gegen Energie Cottbus nur einen Punkt geholt, die Fans feierten ihre Helden nach der längst feststehenden Rückkehr in die Bundesliga beim 1:1 (0:1) dennoch frenetisch.

Nach dem Spiel bekamen die Berliner unter dem Beifall von Bürgermeister Klaus Wowereit die "Meisterschale" für den ersten Platz in der 2. Liga überreicht. Die Hertha stellte einen Punkterekord im Unterhaus auf: Mit 76 Zählern sammelten die Hauptstädter einen Punkt mehr als Hannover 96 in der Saison 2001/2002.

63.267 Zuschauer sahen im Berlin-Brandenburg-Derby bei strahlendem Sonnenschein zunächst tempoarmen Sommerfußball. Nicolas Farina (28.) nutzte dann aber gleich die erste Möglichkeit und brachte Cottbus etwas überraschend in Führung - dem Treffer war allerdings ein Handspiel vorausgegangen.

Hertha war lange nur bei Standardsituationen gefährlich, doch Gäste-Keeper Thorsten Kirschbaum konnte die Freistoßkracher von Ronny (24. und 32.) gerade noch abwehren. Zudem sah Verteidiger Maik Franz nach einer Notbremse kurz vor der Pause die Rote Karte (45.). In Unterzahl fehlte den Berlinern lange die Spritzigkeit, um klug verteidigende Cottbuser unter Druck zu setzen, doch dann gelang John Brooks (87.) der Ausgleich.

"Hertha hat einen großen Schritt gemacht, aber wir wollen auch in den nächsten Jahren weitere Schritte gehen. Und ich muss spüren, dass hier etwas möglich ist", sagte Hertha-Trainer Jos Luhukay vor dem Spiel bei Sky. Der Niederländer zögert noch, seinen bis 2014 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern. Manager Michael Preetz will seinen Erfolgscoach bis 2016 an den Klub binden.

Berlin hatte seine Besten in Änis Ben-Hatira und Peer Kluge, bei Cottbus überzeugten Kirschabum und Ivica Banovic.

2.Bundesliga | 19.05.2013

Duisburger Sieg als Seelenbalsam

Geplagt von schwerwiegenden Existenzsorgen hat Fußball-Zweitligist MSV Duisburg die Saison zumindest auf dem Platz versöhnlich beendet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Duisburg - Geplagt von schwerwiegenden Existenzsorgen hat Fußball-Zweitligist MSV Duisburg die Saison zumindest auf dem Platz versöhnlich beendet. Im bedeutungslosen Duell mit dem SC Paderborn glichen die Meidricher am letzten Spieltag ihre Heimbilanz durch den sechsten Erfolg im eigenen Stadion mit einem 3:2 (1:1) zwar noch aus, müssen allerdings noch bis Donnerstag wegen Millionen-Auflagen weiter um die Lizenz für die neue Saison und sogar erneut vor der Insolvenz zittern. Für die ebenfalls schon länger aller Abstiegssorgen entledigten Gäste hingegen bedeutete vier Tage nach der Vorstellung ihres künftigen Cheftrainers André Breitenreiter die achte Auswärtsniederlage einen bezeichnenden Schlusspunkt hinter eine unbefriedigend verlaufene Saison.

Die Gastgeber, die bis Donnerstag eine Finanzlücke zwischen 2,5 und 3,0 Millionen Euro schließen und andernfalls laut Geschäftsführer Roland Kentsch sogar die Insolvenz fürchten müssen, kamen durch Sören Brandy (77.) in Unterzahl nach der Roten Karte für Branimir Brajic (71./Notbremse) zum Erfolg. Zuvor war der MSV vor 13.427 Zuschauern durch Timo Perthel (14.) sowie Bajic (60., Foulelfmeter) zweimal in Führung gegangen, hatte jedoch durch Elias Kachunga (20.) und Mario Vrancic (70.) jeweils den Ausgleich hinnehmen müssen.

Beste Duisburger waren Perthel und Sören Brandy. In der Mannschaft von Gäste-Trainer René Müller, der für den nach sechs Spielen ohne Sieg entlassenen Cheftrainer Stephan Schmidt auf Paderborns Bank saß, überzeugten Diego Demme und Vrancic.

2.Bundesliga | 19.05.2013

Bochum verliert, Neururer vor Vertragsverlängerung

Der VfL Bochum hat seine "Zittersaison" mit einer 1:2 (0:0)-Niederlage gegen Union Berlin abgeschlossen - nun warten alle auf die Vertragsverlängerung mit Retter Peter Neururer.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Bochum - Der VfL Bochum hat seine "Zittersaison" mit einer sportlich bedeutungslosen Niederlage abgeschlossen - nun warten alle auf die Vertragsverlängerung mit Retter Peter Neururer. Vor dem 1:2 (0:0) gegen Union Berlin am 34. und letzten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga bestätigte der Trainer bei Sky, dass die "sehr guten Gespräche" mit der Klub-Führung über sein weiteres Engagement weit fortgeschritten sind.

Die Niederlage tat dem VfL nicht weh. Beide Mannschaften investierten vor 24.244 Zuschauern nicht viel, Yusuke Tasaka (30.) vergab die beste Bochumer Chance der ersten Hälfte - er schoss den Ball aus vier Metern über das Tor. Baris Özbek (49.) traf per Kopf für Union und bereitete das 0:2 durch Steven Skrzybski (55.) vor, die "Eisernen" beendeten die Saison im Tabellenmittelfeld. Christoph Kramers Tor in der 80. Minute war für Bochum zu wenig.

Eine Vertragsverlängerung Neururers scheint Formsache zu sein. "Wir sind auf einem guten Weg. Es geht nur noch um Kleinigkeiten", hatte er bereits dem SID über die Gespräche mit dem Aufsichtsrat gesagt. Es läuft wohl auf einen Zweijahresvertrag hinaus. "Man redet natürlich über die Entwicklung bis zum Punkt X, und Punkt X ist die Bundesliga", sagte Neururer. Er hatte den VfL sechs Spieltage vor Saisonende übernommen und mit vier Siegen aus der Gefahrenzone geführt.

2.Bundesliga | 19.05.2013

Kaiserslautern verpatzt Generalprobe

Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat die Generalprobe für das erste Relegationsspiel gegen Bundesligist 1899 Hoffenheim mit 1:2 (0:2) gegen den FC St. Pauli verpatzt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Kaiserslautern - Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern hat die Generalprobe für das erste Relegationsspiel am kommenden Donnerstag gegen Bundesligist 1899 Hoffenheim verpatzt. Der Tabellendritte der 2. Liga unterlag im letzten Saisonspiel auf dem Betzenberg dem FC St. Pauli verdient mit 1:2 (0:2). Am Donnerstag (23. Mai) muss der FCK im ersten Duell in Sinsheim gegen Hoffenheim antreten.

Dennis Daube (15.) und Torjäger Daniel Ginczek (33.) erzielten vor 46.460 Zuschauern die Tore für die Hamburger. Ginczek, der voraussichtlich zum 1. FC Nürnberg wechseln wird, erhöhte sein Saisontrefferkonto auf 18. Der Österreicher Erwin "Jimmy" Hoffer (72.) erzielte den Treffer zum Endstand. Für die Pfälzer war es erst die zweite Saisonheimpleite.

Die Lauterer erwischten einen schwachen Tag, spielten sehr pomadig. Die Gäste wirkten spritziger und insgesamt motivierter, nach dem frühen Führungstor spielten sie clever auf Konter. Der FCK war zwar bemüht, konnte die gut gestaffelte Abwehr der Mannschaft vom Millerntor aber kaum in Verlegenheit bringen.

Die herausragenden Kräfte hatte St. Pauli in Daube und Florian Kringe. Aufseiten der Lauterer gefielen allenfalls Alexander Bugera und Florian Dick.

2.Bundesliga | 19.05.2013

1860 mit Erfolgserlebnis in die Sommerpause

Chaos-Klub 1860 München hat sich wenigstens sportlich mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison verabschiedet. Die Löwen gewannen gegen den VfR Aalen hochverdient mit 3:0 (1:0).

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München - Chaos-Klub 1860 München hat sich wenigstens sportlich mit einem Erfolgserlebnis aus der Saison verabschiedet. Die Löwen gewannen gegen den VfR Aalen hochverdient mit 3:0 (1:0) und landeten den erst zweiten Heimsieg des Jahres.

Dominik Stahl brachte die Sechziger vor 23.400 Zuschauern in der 35. Minute mit einem sehenswerten Freistoß aus 25 Metern in Führung. Bobby Wood erhöhte in der 60. Minute nach schöner Ablage von Rob Friend aus kurzer Distanz, ehe dem eingewechselten Benny Lauth sein zwölftes Saisontor gelang (75.). Der Aalener Michael Klauß sah in der 57. Minute nach einem groben Foul gegen Moritz Stoppelkamp die Rote Karte. Die Münchner hielten den Aufsteiger somit auf Distanz.

In den letzten Monaten hatte der TSV 1860 wegen der Querelen zwischen der Vereinsführung und Investor Hasan Ismaik für reichlich Aufregung gesorgt. Bis zum 23. Mai müssen die Münchner noch rund zwei Millionen Euro nachweisen, um die Lizenz für die kommende Saison zu erhalten. Dem Vernehmen nach soll der Klub in der Lage sein, dies auch ohne das Geld von Ismaik zu stemmen.

Bei den Löwen konnten Stahl und Stoppelkamp am besten gefallen. Das schwache Aalen hatte in Robert Lechleiter noch seinen auffälligsten Akteur.

2.Bundesliga | 19.05.2013

Köln verabschiedet Stanislawski mit klarem Sieg

Der 1. FC Köln hat Holger Stanislawski einen erfreulichen Abschied bereitet. Im letzten Spiel unter der Verantwortung des 43-Jährigen siegten die Kölner beim FC Ingolstadt mit 3:0.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Ingolstadt - Der 1. FC Köln hat Trainer Holger Stanislawski wenigstens einen erfreulichen Abschied bereitet. Im letzten Spiel unter der Verantwortung des 43-Jährigen, der am Samstag überraschend seinen Rücktritt zum Saisonende erklärt hatte und als neuer Coach bei Werder Bremen gehandelt wird, siegten die Kölner beim FC Ingolstadt verdient mit 3:0 (0:0).

Daniel Royer nach präziser Vorarbeit von Christian Clemens brachte den Geißbock-Klub vor 12.520 Zuschauern in der 48. Minute in Führung. Bruno gelang in der 76. Minute das 2:0, nachdem zuvor Clemens bereits Pfosten (57.) und Latte (65.) getroffen hatte. Anthony Ujah (78.) sorgte per Strafstoß - er war selbst gefoult worden - für den deutlichen Auswärtserfolg.

Stanislawski hatte vor dem Spiel erklärt, dass er die Konsequenzen aus dem verpassten Aufstieg ziehe. Köln müsse unbelastet in die kommende Saison gehen, um wieder aufzusteigen. Der FC holte aus den letzten fünf Spielen nur magere fünf Punkte und verspielte dadurch die Rückkehr ins Oberhaus.

Gegen den FC Ingolstadt, bei dem Kapitän Stefan Leitl (35) verabschiedet wurde, rissen sich die Kölner aber noch einmal zusammen. Der Sieg in einer ordentlichen Partie, in der die Gäste nach dem Wechsel zulegten, war verdient, aber letztendlich bedeutungslos. Auch für Ingolstadt hatte die siebte Heimniederlage keine größeren Konsequenzen.

Bei Ingolstadt verdienten sich am ehesten noch der Ex-Kölner Marvin Matip und Pascal Groß gute Noten. Bei den Gästen zählten die Torschützen Bruno und Royer zu den Stärksten.

2.Bundesliga | 19.05.2013

Nach Aufstieg: Braunschweig gewinnt nicht mehr

Eintracht Braunschweig hat das drittes Spiel in Folge nach der Rückkehr in die Bundesliga nicht gewonnen. Gegen den FSV Frankfurt kam die Niedersachsen nicht über ein 2:2 hinaus.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Köln - Aufsteiger Eintracht Braunschweig hat auch sein drittes Spiel in Folge nach der perfekt gemachten Rückkehr in die Bundesliga nicht gewonnen. Zum Abschluss der 2. Fußball-Bundesliga kamen die Niedersachsen gegen den FSV Frankfurt nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Die Mannschaft von Torsten Lieberknecht beendet eine insgesamt glänzende Saison allerdings mit 67 Punkten auf Platz zwei.

Nach 28 Jahren ohne Bundesliga-Fußball wollen die Braunschweiger am Montag mit ihren Fans auf dem Schlossplatz eine riesige Aufstiegsparty feiern. Die Frankfurter konnten sich als Vierter über die beste Saison der Vereinsgeschichte freuen - bisher erreichten die Hessen maximal Rang sieben.

Braunschweig erwischte in einer sportlich bedeutungslosen Partie - Frankfurt hatte keine Chance mehr auf den Aufstieg - den besseren Start. Kapitän Dennis Kruppke (2.) brachte seine Eintracht früh in Führung. Danach verloren die Löwen trotz optischer Überlegenheit etwas den Zugriff auf die Partie und Michael Görlitz (11.) markierte den Ausgleich.

Die zunehmende Unordnung bei der Eintracht bestrafte Edmond Kapllani (50.), der nach einem mustergültigen Angriff freistehend nur noch zum 2:1 für die Gäste einschieben musste. Kruppke zirkelte einen sehenswerten Freistoß zum 2:2 ins Tor (73.)

Braunschweigs Bester war Kruppke und Mirko Boland, bei den Frankfurtern überzeugte Yannick Stark und Marcel Gaus.

Champions League | 19.05.2013

Champions-League-Finale: Hummels glaubt an Einsatz

Fußball-Nationalspieler Mats Hummels von Borussia Dortmund kann im Champions-League-Finale gegen Bayern München am 25. Mai in London wahrscheinlich spielen.

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Dortmund - Fußball-Nationalspieler Mats Hummels von Borussia Dortmund kann im Champions-League-Finale gegen Bayern München am 25. Mai in London wahrscheinlich spielen. Der Verdacht auf einen Außenbandriss im Sprunggelenk bestätigte sich am Sonntag bei einer MRT-Untersuchung nicht, das Band ist nur überdehnt.

"Es ist nichts gerissen und nicht so schlimm wie anfangs befürchtet. Ich bin guter Dinge, dass es für das Finale reicht", sagte der Innenverteidiger Sport Bild online. Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun erklärte: "Der Einsatz des Spielers gegen den FC Bayern ist absolut realistisch."

Beim Bundesliga-Finale gegen 1899 Hoffenheim (1:2) war Hummels bei seinem Foulspiel an Kevin Volland, das zum 1:1 der Hoffenheimer durch einen Foulelfmeter von Sead Salihovic führte, umgeknickt. Er ließ sich in der 78. Minute auswechseln, BVB-Trainer Jürgen Klopp äußerte sich anschließend skeptisch.

International | 19.05.2013

ZSKA Moskau zum vierten Mal russischer Meister

ZSKA Moskau hat zum vierten Mal die russische Meisterschaft errungen. Ein torloses Unentschieden gegen Kuban Krasnodar reichte dem Hauptstadtklub zum vorzeitigen Titelgewinn.

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Moskau - ZSKA Moskau hat zum vierten Mal die russische Fußball-Meisterschaft errungen. Ein torloses Unentschieden am Samstag gegen Kuban Krasnodar reichte dem Hauptstadtklub zum vorzeitigen Titelgewinn. Zwar kann Titelverteidiger Zenit St. Petersburg ebenfalls noch auf 64 Punkte kommen, doch bei Zählergleichheit entscheidet die Anzahl der Saisonsiege. Diese spricht mit 20:17 klar für ZSKA.

Zuletzt war der Armeesportklub im Jahr 2003, 2005 und 2006 Titelträger in Russland. Zu Zeiten der Sowjetunion wurden die Moskowiter siebenmal Champion. Der Lokalrivale Dynamo Moskau, Klub von Ex-Nationalspieler Kevin Kuranyi, verlor am Sonntag bei Alania Wladikawkas mit 0:1 (0:0) und hat weiterhin 47 Punkte auf dem Programm. Tamas Priskin (71.) erzielte das Tor des Tages.

In der 87. Minute flogen gleich vier Spieler vom Platz: Balasz Dzsudzsak und Alexander Kokorin (beide Dynamo Moskau), Danilo Neco und Giorgi Chanturia (beide Alania Wladikawkas).

Nationalmannschaft | 19.05.2013

Wegen Relegation: Auch Beck fehlt auf USA-Reise

Die Relegation macht Bundestrainer Joachim Löw vor der bevorstehenden USA-Reise einen Strich durch die Personalplanungen: Hoffenheims Andreas Beck muss für den Trip passen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Frankfurt - Nach dem Champions-League-Finale macht nun auch die Bundesliga-Relegation Bundestrainer Joachim Löw vor der USA-Reise der Nationalmannschaft einen Strich durch die Personalplanungen. Rückkehrer Andreas Beck vom Bundesligisten 1899 Hoffenheim steht für die Länderspiele am 29. Mai in Boca Raton gegen Ecuador und am 2. Juni in Washington gegen Gastgeber USA nicht zur Verfügung.

Der Abwehrspieler hat mit den Kraichgauern durch das 2:1 bei Borussia Dortmund die Relegationsspiele am 23. und 27. Mai gegen den Zweitliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern erreicht. Beck, der zuletzt am 17. November 2010 beim 0:0 in Schweden in der DFB-Auswahl gespielt hat, wird im Gegensatz zu den Dortmundern Kevin Großkreutz und Sven Bender sowie Miroslav Klose (Lazio Rom) nicht für das zweite Spiel gegen die USA nachreisen.

Durch Becks Ausfall verringert sich Löws Aufgebot auf 22 Spieler. Beck war in den Kader gerutscht, da zahlreiche Stammspieler wegen des Champions-League-Finales am 26. Mai in London zwischen Bayern München und Borussia Dortmund sowie wegen des DFB-Pokalendspiels zwischen München und dem VfB Stuttgart nicht an der USA-Reise teilnehmen können.

Insgesamt fehlen bei dem Trip vom 22. Mai bis 4. Juni 15 Stars. Von den Bayern sind Kapitän Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Manuel Neuer, Jerome Boateng, Mario Gomez, Thomas Müller, Toni Kroos und Holger Badstuber nicht dabei. Zudem muss Löw auf die Dortmunder Mats Hummels, Mario Götze, Marco Reus, Ilkay Gündogan und Marcel Schmelzer sowie die beiden Spanien-Legionäre Mesut Özil und Sami Khedira verzichten. Beide müssen mit Real Madrid in der Primera Division noch bis 1. Juni ran.

Dass wegen der vielen Absagen über den Sinn der Reise diskutiert wird, "ärgert mich sehr", stellte Teammanager Oliver Bierhoff am Sonntag im Sport1-Doppelpass noch einmal klar. Man müsse auch "über die Alternativen nachdenken. Die Möglichkeit wäre gewesen, "zwei Wochen später beim offiziellen FIFA-Termin anzutreten". So aber könnten Spieler wie Julian Draxler oder André Schürrle in die "erste Reihe rücken", sagte Bierhoff. Wenn der Trip Bundestrainer Löw nur ein "kleines Stückchen" weiterbringe, "wäre uns mit Blick auf die WM in Brasilien schon viel geholfen", so der EM-Held von 1996.

Bundesliga | 19.05.2013

Gisdol bleibt auf dem Boden - Rauchbombe zur Feier

Trainer Markus Gisdol vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat einen Tag nach dem verhinderten direkten Abstieg der Kraichgauer vor verfrühter Euphorie gewarnt.

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Zuzenhausen - Trainer Markus Gisdol vom Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim hat einen Tag nach dem verhinderten direkten Abstieg der Kraichgauer vor verfrühter Euphorie gewarnt. "Es gibt nichts zu feiern. Wir freuen uns, dass wir es geschafft haben, noch zwei Spiele vor uns zu haben. Aber mehr auch nicht, wir dürfen das nicht überbewerten und müssen fokussiert bleiben", sagte Gisdol am Sonntag nach dem Auslaufen seiner Profis.

Rund 150 Fans hatten die Spieler mit Applaus auf dem Trainingsgelände in Zuzenhausen empfangen - und zur Feier des Tages sogar eine einzelne Rauchbombe gezündet. "Das hat es hier lange nicht gegeben", sagte Mittelfeldspieler Sejad Salihovic, der mit zwei verwandelten Foulelfmetern den 2:1-Sieg der Kraichgauer bei Ex-Meister Borussia Dortmund am Samstag möglich gemacht hatte.

Bereits am Donnerstag empfängt Hoffenheim im Relegations-Hinspiel den Zweitliga-Dritten 1. FC Kaiserslautern (20.30 Uhr). Am 27. Mai steht das Rückspiel an. Gisdol versuchte bereits, ein wenig Brisanz aus der Partie zu nehmen. "Die Rivalität ist da, aber das wollen wir ausblenden. Egal, ob du Favorit bist, man muss das sachlich angehen", sagte der 43-Jährige.

Unabhängig vom Ausgang der Relegation warnte Gisdol allzu optimistische Fans. "Wir stehen hier immer noch am Anfang. Es ist noch ein langer und steiniger Weg, den wir hier zusammen gehen. Wir wollen viel auf den Weg bringen, da wird es auch Rückschläge geben", erklärte der 1899-Coach, der das Amt im April von Marco Kurz übernommen hatte.

International | 19.05.2013

Serbien: 104 Festnahmen bei Krawallen in Belgrad

Die serbische Polizei hat 104 Fußball-Hooligans nach Krawallen im Zusammenhang mit dem Belgrad-Derby zwischen Roter Stern und Partizan vorläufig festgenommen.

Belgrad (Serbien) - Die serbische Polizei hat 104 Fußball-Hooligans nach Krawallen im Zusammenhang mit dem Belgrad-Derby zwischen Roter Stern und Partizan vorläufig festgenommen. Unter den in Gewahrsam genommenen Rowdys befanden sich auch 20 bosnische Nationalisten, vier Russen und ein Grieche. An verschiedenen Orten der serbischen Hauptstadt war es zu Auseinandersetzungen gekommen.

Der Partizan-Belgrad-Mannschaftsbus wurde mit Steinen beworfen, nach Polizeiangaben wurden dabei allerdings kein Profi verletzt. Beim 1:0-Erfolg von Partizan gab es im Stadion selbst keine Ausschreitungen. Partizan hat zwei Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Vorsprung vor Roter Stern und steht vor dem Titelgewinn.

2.Bundesliga | 19.05.2013

FC bestätigt Interesse an Büskens

Fußball-Zweitligist 1. FC Köln hat nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Holger Stanislawski Interesse an Mike Büskens bekundet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Köln - Fußball-Zweitligist 1. FC Köln hat nach dem überraschenden Rücktritt von Trainer Holger Stanislawski Interesse an Mike Büskens bekundet. Das bestätigte Geschäftsführer Alexander Wehrle dem Kölner Express. "Büskens ist ein interessanter Trainer, aber nicht nur für uns", sagte Wehrle.

Der 45 Jahre alte Büskens soll auch bei der am Samstag aus der Bundesliga abgestiegenen Fortuna aus seiner Heimatstadt Düsseldorf im Gespräch sein. Er war im Februar bei der SpVgg Greuther Fürth entlassen worden, die er zuvor erstmals in die Bundesliga geführt hatte.

Champions League | 19.05.2013

Niersbach: Champions-League-Finale "grandios"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sieht den Stellenwert des deutschen Fußballs durch das Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund enorm gesteigert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Köln - DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sieht den Stellenwert des deutschen Fußballs durch das Champions-League-Finale zwischen Bayern München und Borussia Dortmund enorm gesteigert. "Das ist grandios, da gerät man ins Schwärmen", sagte Niersbach (62) im Interview mit dem Deutschlandfunk: "Ich habe viele internationale Kontakte, da wird mir auf die Schulter geklopft - obwohl ich streng genommen ja gar nichts persönlich dafür kann."

Das deutsche Endspiel am 25. Mai im Londoner Wembley-Stadion sei eine tolle Konstellation, das "Resultat einer positiven Entwicklung über die Jahre hinweg. Da sind 14 deutsche Nationalspieler in beiden Vereinen vertreten, und wir können deren Weg nachzeichnen ab dem zehnten Lebensjahr. Es ist einfach Begeisterung pur."

Bei der Frage nach dem Sieger äußerte sich Niersbach, ein Sympathisant des Bundesliga-Absteigers Fortuna Düsseldorf, wie erwartet diplomatisch: "Es wird ein sehr enges Spiel. Und das Handicap, was ich für mich sehe, ist: Ich kann bei keinem deutschen Tor aufspringen."

Die Dominanz des FC Bayern in der Bundesliga sieht der Boss des Deutschen Fußball-Bundes hingegen kritisch. "Bei allem Respekt vor der großartigen Leistung gehöre auch ich zu denen, die mit Blick auf die Zukunft sagen: Ein bisschen enger, spannender sollte es in Zukunft schon zugehen", sagte er.

Bundesliga | 19.05.2013

Bremen: Eichin hatte kein Kontakt zu Stanislawski

Sportdirektor Thomas Eichin von Werder Bremen hat Gerüchte um eine bevorstehende Verpflichtung von Holger Stanislawski als Nachfolger für Thomas Schaaf zurückgewiesen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Bremen - Sportdirektor Thomas Eichin von Werder Bremen hat Gerüchte um eine bevorstehende Verpflichtung von Holger Stanislawski als Nachfolger für Thomas Schaaf als Trainer des Fußball-Bundesligisten zurückgewiesen. "Ich habe nicht mit ihm gesprochen", sagte Eichin im Aktuellen Sportstudio des ZDF, ohnehin hätte er "doch schon abgesagt".

Stanislawski hatte am Samstag überraschend seinen Rücktritt zum Saisonende beim Fußball-Zweitligisten 1. FC Köln bekannt gegeben. Danach kamen sofort Gerüchte auf, er könnte damit seinen Wechsel zu Werder vorbereiten. Allerdings hatte Stanislawski bereits vergangene Woche direkt nach dem Abschied von Schaaf gesagt, er werde "definitiv" nicht in Bremen Trainer werden.

Eichin betonte, er wolle nicht ständig "Wasserstandsmeldungen" zur Trainersuche abgeben: "Es gibt nicht nur einen Wunschkandidaten. Es gibt ein paar Kandidaten, die zu Werder passen." Heiko Vogel (zuletzt FC Basel) gilt als heißester Kandidat für das Erbe von Schaaf, der nach 14 Jahren an der Weser unter der Woche seinen Hut nehmen musste. Auch Ralph Hasenhüttl (VfR Aalen), Mike Büskens (ehemals SpVgg Greuther Fürth) und Peter Stöger (Austria Wien) werden gehandelt.

"Wir werden keinen Trainer holen, der sagt: 'Ich brauch den und den Spieler'", meinte Eichin, "er muss ein bodenständiger Mensch sein und nach Bremen passen. Wir werden uns nicht unter Druck setzen lassen." Die Suche könne "auch ein paar Tage dauern".

Bundesliga | 19.05.2013

Fortuna-Fans randalieren in Hannover

Nach dem Abstieg von Fortuna Düsseldorf aus der Fußball-Bundesliga haben Fans des Klubs in Hannover randaliert und Polizisten angegriffen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Hannover - Nach dem Abstieg von Fortuna Düsseldorf aus der Fußball-Bundesliga haben Fans des Klubs in Hannover randaliert und Polizisten angegriffen. Die Beamtem seien nach dem 0:3 (0:1) gegen Hannover 96 mit Flaschen und Fahnenstangen attackiert worden, teilte die Polizei mit. Zehn Polizisten sind bei den Ausschreitungen verletzt worden - zwei Beamte haben ihren Dienst nicht fortsetzen können.

Über Verletzungen von Fortuna-Fans liegen noch keine Erkenntnisse vor. Insgesamt wurden 19 Anhänger der Düsseldorfer, die nach der Niederlage gegen 96 den Gang in die 2. Liga antreten müssen, festgenommen. Gegen zwei Randalierer wurde Anzeige wegen Landfriedensbruchs erstattet.

DFB | 19.05.2013

Niersbach unterstützt Bach "ohne Wenn und Aber"

DOSB-Präsident Thomas Bach kann bei seiner Kandidatur für das Amt des IOC-Chefs auf Rückenwind aus dem Fußball setzen.

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Köln - DOSB-Präsident Thomas Bach kann bei seiner Kandidatur für das Amt des IOC-Chefs auf Rückenwind aus dem Fußball setzen. Wolfgang Niersbach, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), sagte im Interview mit dem Deutschlandfunk, er unterstütze Bachs Bewerbung um das Spitzenamt beim Internationalen Olympischen Komitee "ohne Wenn und Aber".

"Ich beglückwünsche ihn zu diesem Schritt, der auch etwas mit Mut zu tun hat. Das ist eine gewaltige Aufgabe. Wenn ein Vertreter des deutschen Sports an der Spitze des IOC stände, wäre das nicht nur eine Wertschätzung für ihn persönlich, sondern für uns alle", sagte Niersbach. "Er hat, das weiß er aber auch, jede Unterstützung des DFB. Wir werden auch nicht vergessen, dass er uns geholfen hat."

Thomas Bach wird sich am 10. September in Buenos Aires als IOC-Präsident und Nachfolger des Belgiers Jacques Rogge zur Wahl stellen. Bisherige Gegenkandidaten sind Wu Ching-Kuo aus Taiwan, Präsident des Amateurbox-Weltverbandes AIBA, und Ng Ser Niang aus Singapur. Weitere Interessenten können ihre Kandidatur bis zum 6. Juni beim IOC einreichen.

Bundesliga | 19.05.2013

Bayern knacken nicht alle Rekorde

Es ist noch Luft nach oben: Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hat in seiner beeindruckenden Bundesliga-Saison nicht alle Rekorde geknackt.

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München - Es ist noch Luft nach oben: Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hat in seiner beeindruckenden Bundesliga-Saison nicht alle Rekorde geknackt. Die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes erzielte 98 Tore und verfehlte damit die eigene Bestmarke (101) aus der Saison 1971/72. Bei den meisten Auswärtstoren in einer Spielzeit liegt zudem nach wie vor Werder Bremen (43 Treffer 2006/2007) knapp vor den Bayern (42), genauso bei den Auswärts-Gegentoren. Während Werder 1992/93 nur fünf Tore auf fremden Plätzen hinnehmen musste, waren es bei den Münchner sieben - auch bedingt durch das 4:3 am letzten Spieltag in Gladbach.

Bundesliga | 19.05.2013

Relegationsentscheidungen rückgängig gemacht

Sämtliche Relegationsentscheidungen von 2012 in der Fußball-Bundesliga sind nach nur einem Jahr "rückgängig gemacht".

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Köln - Sämtliche Relegationsentscheidungen von 2012 in der Fußball-Bundesliga sind nach nur einem Jahr "rückgängig gemacht". Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf ist der letzte der vier Vereine, die im vergangenen Jahr durch die Relegation die Ligen gewechselt hatten, der nun wieder zurückgerutscht ist.

Die Fortuna hatte sich im Mai 2012 in der Relegation um den Bundesliga-Platz gegen Hertha BSC durchgesetzt. Hertha stieg ab - und nun als Zweitliga-Meister wieder auf. Der Karlsruher SC, im Vorjahr Absteiger in die 3. Liga nach der Relegation gegen Jahn Regensburg, meldete sich als Drittliga-Meister zurück. Regensburg stieg wieder in die Drittklassigkeit ab.

WM | 19.05.2013

Romário-Sohn trifft bei Einweihung von WM-Stadion

Der Vater machte Brasilien 1994 mit seinen Toren zum Fußball-Weltmeister, der Sohn war immerhin bei der Eröffnung einer WM-Arena treffsicher.

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Brasília - Der Vater machte Brasilien 1994 mit seinen Toren zum Fußball-Weltmeister, der Sohn war immerhin bei der Eröffnung einer WM-Arena treffsicher. Der 19 Jahre alte Spross von Romário traf am Samstag beim 3:0 von Brasiliense gegen Lokalrivalen Brasília im neuen Nationalstadion. "Das ist wie ein Titelgewinn für mich. Wie der WM-Triumph", sagte der heutige Parlamentsabgeordnete Romário unter Tränen, der zum ersten Mal seinem gleichnamigen Sohn bei einem Tor als Profispieler zuschaute.

Für die erste Partie in der nach dem Ex-Idol Mané Garrincha benannten Arena, in der am 15. Juni das Eröffnungsspiel des Confed Cups zwischen Brasilien und Japan stattfindet, waren nur 22.000 Zuschauer zugelassen. Am kommenden Sonntag erfolgt der zweite Testlauf mit dem Auftaktduell der brasilianischen Meisterschaft zwischen dem FC Santos und CR Flamengo aus Rio de Janeiro.

Zu den Ehrengästen in der mit knapp 400 Millionen Euro runderneuerten Spielstätte für 72.000 Zuschauer gehörte auch die Ex-Lebensgefährtin Garrinchas. Mit ihren 75 Jahren interpretierte Sängerin Elza Soares die Nationalhymne vor dem Spiel. Wegen Problemen beim Einlass der Fans verzögerte sich der Anpfiff um 20 Minuten.

International | 18.05.2013

Beckham verabschiedet sich als Kapitän aus Paris

Superstar David Beckham hat sich als Ehrenkapitän des neuen französischen Meisters Paris St. Germain und mit Tränen in den Augen vom Publikum in der Seine-Metropole verabschiedet.

Paris - Superstar David Beckham hat sich als Ehrenkapitän des neuen französischen Fußballmeisters Paris St. Germain und mit Tränen in den Augen vom Publikum in der Seine-Metropole verabschiedet. Im letzten Heimspiel der Pariser führte Beckham, der am Donnerstag seinen Rücktritt als Profi zum Saisonende verkündet hatte, St. Germain mit der Spielführerbinde am Arm gegen Schlusslicht Stade Brest zu einem 3:1 (3:0)-Erfolg.

Der schwedische Starstürmer Zlatan Ibrahimovic (5./36.) per Doppelpack und Blaise Matuidi (31.) trafen für die Gastgeber, die sich in der Vorwoche ihren dritten Meistertitel nach 1986 und 1994 gesichert hatten. Für Brest schaffte Charlison Benschop (81.) den Anschluss.

Beckham wurde unter tosendem Applaus in der 82. Minute ausgewechselt und verließ unter Tränen die Arena. Sein letztes Spiel als Profi bestreitet der 115-malige englische Nationalspieler am 26. Mai am letzten Spieltag beim FC Lorient.

Beckham war Ende Januar 2013 von Los Angeles Galaxy in die französische Hauptstadt gewechselt. Mit sechs Meisterschaften, dem Champions-League-Triumph 1999 und dem Weltpokalsieg im selben Jahr verbrachte der Mittelfeldspieler beim englischen Rekordmeister Manchester United seine erfolgreichsten Jahre. Vor seinem Engagement in Los Angeles trug "Becks" außerdem das Trikot des spanischen Renommierklubs Real Madrid.

2. Bundesliga | 18.05.2013

Stanislawski verlässt 1. FC Köln zum Saisonende

Trainer Holger Stanislawski verlässt den Zweitligisten 1. FC Köln zum Saisonende. Nach Vereinsangaben bat der 43-Jährige den Klub um die Auflösung seines Vertrages zum 30. Juni.

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Köln - Fußball-Zweitligist 1. FC Köln muss sich nach einem neuen Cheftrainer umsehen. Völlig unerwartet teilte Chefcoach Holger Stanislawski der Mannschaft vor dem letzten Saisonspiel am Sonntag beim FC Ingolstadt seinen vorzeitigen Abschied mit, nachdem die Rheinländer unter seiner Regie den direkten Wiederaufstieg in die Bundesliga schon in der Vorwoche verpasst hatten. Der Klub entsprach nach eigenem Angaben dem Wunsch des 43-Jährigen nach einer vorzeitigen Auflösung des Vertrages zum 30. Juni. Stanislawskis Zukunft erschien am Samstag ebenso offen wie seine Nachfolge bei den Geißböcken, allerdings erscheint ein Wechsel des Coaches auf den vakanten Cheftrainer-Posten bei Bundesligist Werder Bremen als Nachfolger von Thomas Schaaf vorstellbar.

"In den entscheidenden Spielen der Saison konnte ich nicht das Maximum aus der Mannschaft herausholen. Mit meiner Bitte um Vertragsauflösung stelle ich mich meiner Verantwortung und ziehe die Konsequenz daraus", begründete Stanislawski seinen Entschluss.

Kölns Führung traf die Entscheidung des früheren Trainers des FC St. Pauli und von 1899 Hoffenheim, der nach dem Bundesliga-Abstieg der Domstädter an den Rhein gekommen war und mit einem erheblich umgebauten Team letztlich vergeblich die direkte Rückkehr ins Oberhaus versuchte, offenbar unvorbereitet. "Wir bedauern die persönliche Entscheidung, zumal wir nach wie vor davon überzeugt sind, dass er hervorragend zu Köln, dem 1. FC und unserem Weg passt. Wir werden unseren eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen. Wir sind von diesem Weg überzeugt, es ist der richtige Weg für den Verein. Wir werden nun die Nachbesetzung der Trainer-Position angehen", erklärte FC-Präsident Werner Spinner.

Schon mehrere Stunden vor der offiziellen Bestätigung für Stanislawskis Abschied hatte der Express den Abgang vermeldet. Den Angaben des Blattes zufolge sollen auch die finanziellen Rahmenbedingungen sowie der sich abzeichnende Verlust von Leistungsträgern zu Stanislawskis Entscheidung beigetragen haben.

2. Bundesliga | 18.05.2013

Express: Stanislawski wirft beim 1. FC Köln hin

Zweitligist 1. FC Köln muss sich möglicherweise nach einem neuen Cheftrainer umsehen. Nach Informationen des Kölner Express wird Holger Stanislawski seinen Rücktritt erklären.

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Köln - Fußball-Zweitligist 1. FC Köln muss sich möglicherweise nach einem neuen Cheftrainer umsehen. Nach Informationen des Kölner Express wird Chefcoach Holger Stanislawski (43) am Montag seinen Rücktritt erklären. Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky und Liga total!) bestreitet der Geißbockklub, der die Bundesliga-Rückkehr verpasst hat, das letzte Saisonspiel beim FC Ingolstadt. Eine Bestätigung des Berichts vonseiten des Vereins lag am Samstag nicht vor.

Angeblich kapituliert der ehemalige Hoffenheim- und St.Pauli-Coach aufgrund der wirtschaftlichen Probleme und des Verlustes von weiteren Leistungsträgern. Über die mögliche Nachfolge wurde nichts bekannt, allerdings seien - so der Express - bereits erste Gespräche geführt worden.

Bundesliga | 18.05.2013

Fink hofft auf Verbleib von "Goldstück" Son

Trainer Thorsten Fink (45) vom Hamburger SV hofft weiter auf einen Verbleib seines Sturmjuwels Heung-Min Son.

Hamburg - Trainer Thorsten Fink (45) vom Hamburger SV hofft weiter auf einen Verbleib seines Sturmjuwels Heung-Min Son. "Noch ist kein Fax bei uns angekommen. Son ist schon ein Goldstück, den will ich nicht abgeben", sagte Fink nach dem 0:1 gegen Bayer Leverkusen am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga: "Ich gehe davon aus, dass er bleibt. Er hat mir nicht signalisiert, dass er weg will."

Der erst 20 Jahre alte Südkoreaner hat mit seinen zwölf Saisontoren das Interesse von englischen Klubs wie dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur sowie Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen geweckt. "Es ist alles offen", sagt Son seit Wochen zu einem möglichen Wechsel.

In den nächsten Tagen soll eine Entscheidung getroffen werden. Sein Vertrag in Hamburg läuft 2014 aus, die klammen Hanseaten können nur noch in diesem Sommer eine Ablöse für den Jungstar erwirtschaften. Sons Marktwert wird auf 13 Millionen Euro geschätzt.

Italien | 18.05.2013

Serie A: Sassuolo und Hellas Verona steigen auf

Sassuolo Calcio ist erstmals in die erste italienische Fußballliga aufgestiegen. Dahinter belegte Ex-Meister Hellas Verona den zweiten direkten Aufstiegsrang.

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Rom - Sassuolo Calcio aus der Emilia Romagna ist nach einem verrückten Saisonfinale erstmals in die erste italienische Fußballliga aufgestiegen. Hinter dem Meister der Serie B belegte Ex-Meister Hellas Verona als Tabellenzweiter den zweiten direkten Aufstiegsrang.

Mit am Ende lediglich neun Mann setzte sich Sassuolo am 42. und letzten Spieltag durch einen Treffer von Simone Missiroli in der 6. Minute der Nachspielzeit gegen den ebenfalls dezimierten AS Livorno mit 1:0 (0:0) durch und sicherte sich vor Verona Rang eins. Der 41.000-Einwohnerstadt Sassuolo hätte allerdings bereits ein Remis zum Aufstieg genügt.

Hellas, das 1985 mit Hans-Peter Briegel den Meistertitel gewonnen hatte, reichte gegen den FC Empoli ein 0:0, um den zweiten Platz zu behaupten. Letztmals war Verona in der Saison 2001/02 in der Serie A vertreten.

Bundesliga | 18.05.2013

Wolfsburg: Hecking glaubt an Diego-Verbleib

Trainer Dieter Hecking vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg geht von einem Verbleib seines Mittelfeldstars Diego aus.

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Frankfurt/Main - Trainer Dieter Hecking vom Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg geht von einem Verbleib seines Mittelfeldstars Diego aus. "Ich glaube, dass wir Diego nicht abgeben werden", sagte Hecking nach dem 2:2 (2:1) im abschließenden Punktspiel der "Wölfe" bei Eintracht Frankfurt. Diegos Ex-Klub, der spanische Pokalsieger Atlético Madrid, buhlt um den 28-jährigen Brasilianer, der auch zum Rundenende ein starkes Spiel machte und seinen zehnten Saisontreffer (19.) erzielte.

Vor ein paar Tagen hatte Atléticos Präsident Enrique Cerezo dem spanischen TV-Sender Canal+ gesagt, dass man derzeit in Verhandlungen mit Diego sei, "allerdings gibt es noch keine finanzielle Einigung".

Zuletzt hatte der torgefährliche Spielmacher angedeutet, dass er in der kommenden Saison für Wolfsburg spielen werde. Sollte Diego allerdings auch in der kommenden Saison bei den Niedersachsen bleiben, geht der Klub das Risiko ein, seinen Starspieler 2014 bei Vertragsende ohne Ablösesumme ziehen lassen zu müssen. Diego war 2010 für eine Ablösesumme von rund 15 Millionen Euro von Juventus Turin zum VfL gewechselt. Von 2006 bis 2009 spielte er bei Werder Bremen.

Bundesliga | 18.05.2013

Düsseldorf: Zukunft von Coach Meier vorerst offen

Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf will die Entscheidung über die Zukunft seines Trainers Norbert Meier nicht überstürzt treffen.

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Hannover - Bundesliga-Absteiger Fortuna Düsseldorf will die Entscheidung über die Zukunft seines Trainers Norbert Meier nicht überstürzt treffen. "Bei mir schließe ich grundsätzlich Kurzschluss-Entscheidungen aus", sagte Vereinspräsident Peter Frymuth nach dem 0:3 (0:1) bei Hannover 96, das am letzten Spieltag der Saison den Abstieg besiegelt hatte. Jeder brauche jetzt erst mal "zwei, drei Tage, um die Enttäuschung sacken zu lassen".

Meier (54) ist seit dem 1. Januar 2008 im Amt. Er galt in Düsseldorf lange als unantastbar, weil er den zwischenzeitlich in der Versenkung verschwundenen Traditionsverein aus der 3. Liga in die Bundesliga geführt hat. Dort holte er aus einer umgekrempelten Mannschaft viel heraus, noch nach dem 22. Spieltag hatte die Fortuna elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Doch dann begann der Absturz. In den letzten zwölf Saisonspielen gab es keinen Sieg, und die Rheinländer stiegen noch direkt ab. Zuletzt hatte es schon Gerüchte gegeben, Meier könnte von Mike Büskens ersetzt werden.

Bundesliga | 18.05.2013

Draxler wird operiert - USA-Reise nicht gefährdet

Nationalspieler Julian Draxler wird sich am Sonntagmorgen einer Operation am Arm unterziehen, seine Teilnahme an der USA-Reise der Nationalmannschaft ist aber nicht gefährdet.

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Freiburg - Fußball-Nationalspieler Julian Draxler wird sich am Sonntagmorgen einer kleinen Operation am Arm unterziehen, seine Teilnahme an der USA-Reise der Nationalmannschaft ist aber nicht gefährdet. "Mir wird meine Metallplatte entfernt, die ich nach meinem Unterarmbruch eingesetzt bekommen habe", sagte der Jungstar von Schalke 04 nach dem 2:1-Sieg beim SC Freiburg: "Die Operation wird ambulant durchgeführt. Ich muss einige Tage mit dem Training aussetzen, aber dann stehe ich wieder zur Verfügung."

Bei der Schalker Feier zum Einzug in die Champions League muss sich der 19-Jährige aber bremsen, da die Operation schon um 7.00 Uhr morgens stattfindet: "Ab 2.00 Uhr darf ich nichts mehr zu mir nehmen." Den Armbruch hatte sich Draxler beim 2:2 in der Champions League gegen HSC Montpellier Anfang Oktober zugezogen.

Bundesliga | 18.05.2013

Wechsel zu Chelsea: Schürrle macht Bayer Druck

Angreifer André Schürrle (22) von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen macht im Poker um einen Wechsel zum FC Chelsea Druck.

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Hamburg - Angreifer André Schürrle (22) von Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen macht im Poker um einen Wechsel zum FC Chelsea Druck. "Leverkusen bekommt alles, was sie wollen. Eigentlich ist alles geklärt", sagte der Nationalspieler nach dem 1:0 (0:0) am letzten Spieltag beim Hamburger SV: "Die vergangenen Wochen waren hart für mich, und ich hoffe, dass die Hängepartie schnell vorbei ist."

Der neue Europa-League-Sieger aus London will Schürrle zur kommenden Saison unbedingt verpflichten und bietet rund 20 Millionen Euro für den schnellen Offensivallrounder (11 Saisontore).

Bayer-Sportchef Rudi Völler knüpfte den Transfer allerdings an eine Bedingung. "Wenn wir eine Alternative für ihn finden und diese auch bezahlen können, machen wir das." Schürrle hat in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2016.

Bundesliga | 18.05.2013

Erneuter Kreuzbandriss bei Holger Badstuber

Riesenpech für Holger Badstuber: Dem deutschen Fußball-Nationalspieler von Bayern München ist erneut das Kreuzband gerissen.

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Köln - Riesenpech für Holger Badstuber: Dem deutschen Fußball-Nationalspieler von Bayern München ist erneut das vordere Kreuzband im rechten Knie gerissen. Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick bestätigte am Samstag auf SID-Anfrage eine entsprechende Meldung von Sky Sport News HD. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger Badstuber wird in der kommenden Woche in der Klinik von Dr. Richard Steadman in Vail/US-Bundesstaat Colorado operiert, ihm droht erneut mindestens ein halbes Jahr Pause. Laut Vereinsgaben ist die Fortsetzung seiner Karriere aber nicht in Gefahr.

"Natürlich geben wir ihm alle Zeit der Welt, gesund zu werden. Wir sind optimistisch. Ich bin mir sicher: Er kommt zurück, stärker denn je!", sagte Sportvorstand Matthias Sammer. Bayern-Trainer Jupp Heynckes erklärte, Badstuber habe "sich nicht direkt verletzt", er habe zuletzt immer wieder über Beschwerden geklagt. "Er hatte auch Flüssigkeit im Knie. Unsere Ärzte beraten, was zu tun ist, aber da muss man abwarten." Hörwick sprach von einer "nicht ungewöhnlichen Re-Ruptur".

Badstuber hatte erst Ende April das Lauftraining wieder aufgenommen. Am 1. Dezember 2012 erlitt er im Heimspiel gegen Borussia Dortmund (1:1) erstmals eine folgenschwere Verletzung im rechten Knie. Anfang März unterzog er sich einer zweiten Operation, er ließ Narbengewebe entfernen, das einen Reizzustand verursacht hatte.

In einem tz-Interview äußerte sich Badstuber zuletzt zuversichtlich, zur ersten Trainingseinheit unter dem künftigen Bayern-Trainer Pep Guardiola am 26. Juni wieder fit zu sein. Es gehe "Stück für Stück. Es braucht seine Zeit, um wieder aufzubauen. Ich arbeite hart und schaue jetzt einfach, wie es vorangeht."

Bundesliga | 18.05.2013

Champions-League-Finale: Dortmund bangt um Hummels

Borussia Dortmund bangt vor dem Champions-League-Finale gegen Bayern München am kommenden Samstag in London um einen Einsatz von Nationalspieler Mats Hummels.

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Dortmund - Borussia Dortmund bangt vor dem Champions-League-Finale gegen Bayern München am kommenden Samstag in London um einen Einsatz von Nationalspieler Mats Hummels. Der Abwehrchef der Schwarz-Gelben verletzte sich im letzten Liga-Spiel gegen 1899 Hoffenheim (1:2) bei seinem Foulspiel an Kevin Volland, das zum 1:1 der Hoffenheimer durch den Foulelfmeter von Sead Salihovic führte. "Wir müssen uns wegen des Champions-League-Finals Sorgen um Hummels machen", sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp bei Sky nach dem Spiel. Hummels war in der 78. Minute gegen Felipe Santana ausgewechselt worden.

Bundesliga | 18.05.2013

BVB ermöglicht Hoffenheim den Klassenerhalt

1899 Hoffenheim darf auf den Klassenerhalt hoffen. Dank zweier verwandelter Foulelfmeter von Sejad Salihovic schafften die Kraichgauer einen 2:1-Sieg bei Borussia Dortmund.

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Dortmund - 1899 Hoffenheim darf auf den Klassenerhalt hoffen. Dank zweier verwandelter Foulelfmeter von Sejad Salihovic (77. und 87.) verwandelten die Kraichgauer einen 0:1-Rückstand in einen 2:1 (0:1)-Sieg beim Champions-League-Finalisten Borussia Dortmund und haben nun die Möglichkeit, in den Relegationsspielen gegen 1. FC Kaiserslautern die Klasse zu halten.

Der BVB geht nunmehr mit einem Negativerlebnis nach einer Begegnung mit einem Ergebnis, das den Spielverlauf auf den Kopf stellte, in den Kampf um die wertvollste Trophäe im Klubfußball am nächsten Samstag in London gegen Bayern München ein. Robert Lewandowski sorgte mit seinem 24. Saisontor (6.) für den hochverdienten Führungstreffer gegen die Kraichgauer, die lange Zeit leidenschaftslos agierten. Erst am Ende bäumten sie sich auf und sorgten für die Wende.

Beim Auftritt vor 80.645 Zuschauern in der ausverkauften Arena sah zu allem Überfluss BVB-Torhüter Roman Weidenfeller wegen einer Notbremse die Rote Karte (81.). Beim 2:1-Siegtor stand Mittelfeldspieler Kevin Großkreutz im BVB-Tor. In der dritten Minute der Nachspielzeit wurde das 2:2 durch Marcel Schmelzer wegen einer Abseitsstellung zu Recht nicht gegeben.

Bis zur Schlussphase hatte die Borussia, bei der zuvor allenfalls die mangelnde Ausbeute zu kritisieren ist, keine Probleme mit dem Gegner. Trainer Jürgen Klopp hatte eine Formation aufgeboten, die der voraussichtlichen Startelf am nächsten Samstag in Wembley entsprechen könnte. Lediglich Mario Götze, der nach einem Muskelfaseriss an seinem Comeback arbeitet, würde vermutlich für Großkreutz ins Team rücken. Hoffenheims Coach Markus Gisdol hatte seine derzeit wohl stärkste Mannschaft aufgeboten.

Gisdol sah die erste große Chance des BVB und den Führungstreffer, als 1899-Torhüter Koen Casteels einen Kopfball von Jakub Blaszczykowski zu kurz abwehrte und Lewandowski keine Mühe hatte, den Ball über die Torlinie zu schieben. Während die Borussen das Spiel fast nach Belieben kontrollierten, blieben Angriffe der Gäste Mangelware.

Die Offensiv-Aktionen der Kraichgauer, die im Stadion mit einem gellenden Pfeifkonzert und Transparenten wie "Projekt gescheitert" begrüßt wurden, endeten zumeist schon wenige Meter hinter der Mittellinie. Der BVB hatte hingegen das 2:0 auf dem Fuß, doch Blaszczykowski (19.) scheiterte nach sehenswertem Solo an Hoffenheims Keeper Casteels, der anschließend auch gegen Lewandowski klärte.

Die größte Chance für Hoffenheim, das erstmals in der 35. Minute auf das BVB-Tor schoss, vergab Salihovic (39.). Auf der Gegenseite hatte Ilkay Gündogan Pech, als er aus 22 Metern nur die Latte traf. Der eingewechselte Sebastian Kehl setzte die Serie der vergebenen Möglichkeiten fort. Am Ende jubelten jedoch die Hoffenheimer, die ein unglaublich dramatisches Spiel für sich entschieden hatten.

Die Nationalspieler Gündogan und Marco Reus waren die besten Dortmunder, während aufseiten der Hoffenheimer Torhüter Casteels überragte.

Bundesliga | 18.05.2013

Fortuna steigt ab - Kloster-Gang wirkungslos

Fortuna Düsseldorf ist am Ende einer Horror-Rückrunde zurück in die 2. Liga abgestürzt. Der Aufsteiger verlor am letzten Bundesliga-Spieltag bei Hannover 96 0:3 (0:1).

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Hannover - Fortuna Düsseldorf ist am Ende einer Horror-Rückrunde zurück in die 2. Liga abgestürzt. Der Aufsteiger verlor am letzten Bundesliga-Spieltag bei Hannover 96 0:3 (0:1) und musste in der Tabelle den FC Augsburg und 1899 Hoffenheim passieren lassen. Der Hoffenheimer Sensationssieg bei Borussia Dortmund (2:1) war für die Fortuna, die aus den letzten zwölf Saisonspielen nur drei Punkte holte, am Ende der entscheidende Nackenschlag. Noch am 17. Februar hatten die Rheinländer elf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz gehabt.

Für 96 traf zunächst Mame Diouf in der 36. Minute, sein Sturmkollege Didier Ya Konan machte in der zweiten Hälfte mit einem Doppelschlag alles klar (61. und 76.).

Zwar agierte die Düsseldorfer Elf, die sich mit einem Kurz-Trainingslager im Hotel Klosterpforte im ostwestfälischen Harsewinkel auf das so wichtige Spiel vorbereitet hatte, an der Leine mit viel Leidenschaft und Kampf, doch echte Torgefahr strahlte sie nur selten aus. Hannover spielte deutlich abgezockter und fuhr nach zuletzt vier Heimspielen ohne dreifachen Punktgewinn wieder einen Sieg ein.

Dabei hätte Düsseldorf in der ersten Halbzeit durchaus in Führung gehen können. Ein Kopfball des vorbildlich kämpfenden Kapitäns Andreas Lambertz nach einer Flanke von Bundesliga-Debütant Christian Weber flog aber am langen Pfosten vorbei. In der Folgezeit standen sich die Gäste mehrfach selbst im Weg.

Nach dem Rückstand durch Diouf, der einen langen Pass von Steven Cherundolo eiskalt verwandelte, vergab zunächst Mathis Bolly, als er in der 40. Minute Hannovers Nationaltorwart Ron-Robert Zieler schon umkurvt hatte und dann 96-Verteidiger Johan Djourou auf der Linie anschoss. Nach der Pause machte es auch der eingewechselte Stefan Reisinger nicht besser. Zwei Mal vertändelte er völlig freistehend (56., 67.).

Ansonsten hatten die Gastgeber aber die klareren und vor allem gefährlicheren Aktionen. Konstantin Rausch traf in seinem letzten Spiel für 96 bei einem Konter nur das Außennetz (9.), dann zielte der offensive Mittelfeldspieler aus spitzem Winkel drüber (21.).

In der zweiten Halbzeit übernahmen die Hausherren dann endgültig das Kommando. Zunächst sorgte ein nicht gegebenes Tor von Mario Eggimann noch für Aufregung bei 96. Doch spätestens nach dem Doppelschlag von Ya Konan war die Partie entschieden.

Nach den Treffern von Ya Konan hätte die Elf von Trainer Mirko Slomka sogar noch nachlegen können. Doch da Silva Pinto, der wie Rausch, Mario Eggimann und Sofian Chahed vor dem Spiel von Klubpräsident Martin Kind verabschiedet worden war, hob den Ball zwar über Fortuna-Torhüter Fabian Giefer. Doch die Kugel landete knapp neben dem Tor.

Bei den Hausherren überzeugten vor allem die Torschützen Ya Konan und Diouf. Aufseiten der Düsseldorfer verdiente sich einzig Lambertz eine gute Note.

Bundesliga | 18.05.2013

Nur Kampf reicht nicht - HSV verpasst Europa

Tristesse statt Jubel: Der Hamburger SV hat auch seine letzte Chance im Kampf um die Qualifikation für die Europa League verspielt.

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Hamburg - Tristesse statt Jubel: Der Hamburger SV hat auch seine letzte Chance im Kampf um die Qualifikation für die Europa League verspielt. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Fink verlor am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen Angstgegner Bayer Leverkusen nach einer nur kämpferisch überzeugenden Vorstellung 0:1 (0:0). Die Hanseaten fighteten, blieben Glanzlichter aber schuldig und gewannen auch die achte Partie in Folge gegen die Werkself nicht. Den Siegtreffer für Leverkusen erzielte Stefan Kießling (90.), der mit 25 Saisontoren auch Torschützenkönig ist.

Nur mit einem Sieg hätten die Hanseaten Aufsteiger Eintracht Frankfurt im Endspurt um Europa noch einmal unter Druck setzen können. Doch stattdessen verpasste der klamme Bundesliga-Dino zum vierten Mal in Folge die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb. Leverkusen hatte sich den dritten Platz und damit die Qualifikation für die lukrative Champions League bereits vorzeitig gesichert.

Vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Arena im Volkspark warf der HSV von Beginn an alles nach vorne. Doch dem Sturm und Drang der Rothosen fehlte trotz des Bemühens um ein gepflegtes Aufbauspiel zunächst in den entscheidenden Aktionen die Präzision, weshalb zwingende Torchancen trotz optischer Überlegenheit Mangelware blieben. Die besten Möglichkeiten vergab Dennis Aogo (19. und 38.) aus aussichtsreicher Position.

Leverkusen konzentrierte sich zunächst darauf, sicher zu stehen und über die schnellen Außen André Schürrle und Jens Hegeler Nadelstiche zu setzen. Hegeler hatte dann auch die erste gute Möglichkeit, scheiterte aber am stark parierenden Ex-Leverkusener René Adler (9.). Auch Top-Torjäger Stefan Kießling fand im glänzend aufgelegten Adler seinen Meister (39.).

Leverkusen blieb auch nach dem Seitenwechsel das technisch gefälligere Team und versuchte zunehmend, Zugriff auf das Geschehen auf dem glitschigen Rasen zu bekommen. Ihre Klasse deuteten die Kicker vom Rhein aber oft nur an. Hegeler hatte erneut eine richtig dicke Möglichkeit, verzog aber freistehend aus 16 Metern (47.). Auch Schürrle konnte Adler aus kurzer Distanz nicht überwinden (57.).

In einer immer hektischer werdenden Partie biss und kämpfte der HSV um jeden Ball, blieb in seinen Bemühungen aber recht uninspiriert und ideenlos. Zudem stellten sich die Hamburger in ihrem Anrennen immer wieder selbst ein Bein, weil der letzte Pass oft nicht ankam. Dennis Diekmeier (67.) versuchte es aus der Distanz, zog aber knapp links am Tor vorbei.

Beim HSV überzeugten Adler und Aogo, Bayer hatte in Lars Bender und Hegeler seine Besten.

Bundesliga | 18.05.2013

Eintracht nach Europa - 2:2 gegen Wolfsburg

Aufsteiger Eintracht Frankfurt hat eine Traumsaison mit dem Einzug in die Europa League gekrönt. Die Hessen holten durch das 2:2 gegen den VfL Wolfsburg den ersehnten Zähler.

Frankfurt - Dank des ersehnten Punktgewinns hat Aufsteiger Eintracht Frankfurt eine Traumsaison mit dem Einzug in die Europa League gekrönt. Die Hessen holten durch das 2:2 (1:2) gegen den VfL Wolfsburg am letzten Bundesliga-Spieltag den ersehnten Zähler und dürfen erstmals seit 2006 wieder auf der europäischen Bühne spielen. Vor sieben Jahren war die Eintracht als DFB-Pokalfinalist ins internationale Geschäft eingezogen. Vor 51.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena glichen Alexander Meier mit seinem 16. Saisontreffer (36., Foulelfmeter) und Rodriguez (90., Eigentor) einen 0:2-Rückstand noch aus.

Jan Polak (8.) und Diego (19.) hatten die Gäste in Führung gebracht, doch die Wolfsburger mussten nach der Roten Karte gegen Makoto Hasebe (Notbremse) ab der 35. Minute in Unterzahl spielen. Die Frankfurter standen damit an allen 34 Spieltagen in den Top Sechs der Tabelle. Die zuletzt in zehn Partien unbezwungenen Wolfsburger beendeten die Runde im Mittelfeld des Klassements.

Damit dürfen die Frankfurter, die nach der Roten Karte gegen Makoto Hasebe (35., Notbremse) die Überzahl nicht ausnutzen konnten, erstmals seit 2006 wieder auf der europäischen Bühne spielen. Vor sieben Jahren waren sie als DFB-Pokalfinalist ins internationale Geschäft eingezogen.

Die Eintracht musste schon früh einen ersten Schock verdauen. Nach einer Ecke von Verteidiger Ricardo Rodriguez stand Polak goldrichtig und köpfte aus rund neun Metern unhaltbar für Eintracht-Keeper Oka Nikolov ein, dessen Vertragsverlängerung (bis 2014) vor dem Anpfiff bekannt gegeben worden war und der in der 66. Minute wegen einer Verletzung ausgewechselt werden musste.

In der Folge war den Gastgebern die Verunsicherung deutlich anzumerken. Es war kaum etwas davon zu spüren, dass Toptorjäger Meier (15 Treffer) nach auskurierter Sprunggelenkverletzung wieder in die Startelf zurückgekehrt war.

Die Wolfsburger hätten fünf Minuten nach der Führung sogar noch erhöhen können, doch der Portugiese Vierinha traf aus halbrechter Position nur das Lattenkreuz (13.).

Auch danach bekam das Team von Coach Armin Veh nicht die nötige Ruhe in sein Aufbauspiel. Takashi Inui vergab zudem gleich zweimal aus aussichtsreicher Position. Zunächst verzog der Japaner (16.), danach scheiterte er am glänzend reagierenden VfL-Torhüter Diego Benaglio (19.). Quasi im Gegenzug zeigten die selbstbewusst auftretenden und konterstarken "Wölfe" einen perfekten Spielzug, den Diego nach Vorarbeit von Ivica Olic mit seinem zehnten Saisontreffer krönte.

Die Eintracht konnte vor dem Wechsel noch verkürzen, nachdem erneut der quirlige Inui im Strafraum von Hasebe gefoult wurde und Meier den Elfmeter verwandelte. Unmittelbar nach der Pause wurde ein Treffer des Frankfurters Marco Russ (49.), der von Wolfsburg an die Hessen ausgeliehen ist, wegen Abseits nicht anerkannt. Danach drängte der deutsche Meister von 1959 auf den Ausgleich. Allerdings war Wolfsburg immer wieder über Konter gefährlich. Chancen blieben im zweiten Abschnitt aber Mangelware.

Bei Frankfurt überzeugten Antreiber Sebastian Rode sowie Inui. Diego und Naldo verdienten sich bei der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking gute Noten.

Bundesliga | 18.05.2013

Schalke zittert sich in die Champions-League-Quali

Schalke 04 ist dem totalen Desaster gerade so entgangen und hat am letzten Bundesliga-Spieltag den Einzug in die Champions-League-Qualifikation perfekt gemacht.

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Freiburg - Schalke 04 ist dem totalen Desaster gerade so entgangen und hat am letzten Bundesliga-Spieltag den Einzug in die Champions-League-Qualifikation perfekt gemacht. Das Team von Trainer Jens Keller hielt den Verfolger SC Freiburg durch ein 2:1 (1:0) im "Endspiel" auf Distanz und behauptete den vierten Tabellenplatz.

Wirklich reif für die Elite Europas präsentierten sich die Gäste aber nicht. Der Führungstreffer durch Nationalspieler Julian Draxler (20.) war der erste Torschuss der Königsblauen, der Siegtreffer ein Eigentor von Julian Schuster (57.). Jonathan Schmid hatte für den zwischenzeitlichen Ausgleich gesorgt (54.).

Den finanziell angeschlagenen Gelsenkirchenern, die in der laufenden Champions-League-Saison im Achtelfinale an Galatasaray Istanbul gescheitert waren, winken nun beim Überstehen der Play-offs weitere Millionen aus der Königsklasse. Der Sportclub hingegen muss sich mit dem "Trostpreis" Europa League zufrieden geben. Trainer Christian Streich hatte jedoch ohnehin bei Sky die überragende Saison seiner Mannschaft als "Ausreißer" bezeichnet. "Das wird sich nächstes Jahr wieder relativieren", sagte er.

Vor 24.000 Zuschauern, darunter auch Bundestrainer Joachim Löw, begannen die Gastgeber deutlich engagierter und erspielten sich die erste Gelegenheit der Partie. Immanuel Höhn zielte aber nach der Hereingabe von Mensur Mujdza über das Tor (6.). Dennoch blieb Freiburg, im Übrigen mit Beistand "von oben" durch Stadiongast Erzbischof Robert Zollitsch, die spielbestimmende Mannschaft. Nach zehn Minuten klärte Joel Matip in höchster Not vor dem einschussbereiten Neu-Nationalspieler Max Kruse.

Schalke, das exakt vor 55 Jahren zum siebten und bislang letzten Mal Meister geworden war, beschränkte sich in dieser Phase auf die eigene Hälfte und lauerte auf Konter, die sich gegen die gute Freiburger Abwehr aber kaum ergaben. Wie aus dem Nichts tauchte Draxler an der Freiburger Strafraumgrenze auf und vollendete mit einem Aufsetzer ins lange Eck. Auf der Gegenseite vergab Jan Rosenthal die große Chance zum Ausgleich (29.).

Der ehemalige Jugendtrainer Streich hatte einmal mehr mit seiner Aufstellung überrascht und dem 19-jährige Sebastian Kerk zu seinem Bundesligadebüt verholfen - ein Bild, was sich in der kommenden Saison jedoch wiederholen wird. Vor dem Anpiff wurden an der Dreisam sechs Spieler verabschiedet, darunter vier von Streichs Stammpersonal.

Die Gäste, die nach der Führung besser in die Partie kamen und durch Klaas-Jan Huntelaar (34.) und Jones (38.) weitere gute Gelegenheiten hatten, spielten nach dem Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Felix Brych (München) zwar etwas abgeklärter - kamen mit den aggressiven Freiburgern aber nicht vollends zurecht. Schmid machte die Partie per Abstauber nach einem Freiburger Konter kurzzeitig wieder spannend, ehe Schuster einen Schuss von Jones ins eigene Tor lenkte.

Bei den Hausherren überzeugten Kruse und Schuster, im Schalke-Trikot lieferten Draxler und Jones die beste Leistung ab.

Bundesliga | 18.05.2013

Spiel eins nach Schaaf: Werder weiter sieglos

Werder Bremen hat seine Negativ-Serie auch im ersten Spiel nach der Ära von Trainer Thomas Schaaf nicht beenden können. Die Norddeutschen verloren beim 1. FC Nürnberg 2:3.

Nürnberg - Werder Bremen hat seine Negativ-Serie auch im ersten Spiel nach der Ära von Trainer Thomas Schaaf nicht beenden können. Die Norddeutschen verloren eine sportlich nahezu bedeutungslose Begegnung beim 1. FC Nürnberg 2:3 (1:0). Mit dem 13. Spiel ohne Sieg in Serie verabschiedete sich Werder mit einem Klub-Negativrekord aus der Saison.

Der starke Kevin de Bruyne hatte Bremen mit seinem Tor (37.) auf den ersten Dreier seit dem 9. Februar hoffen lassen. Doch Nürnbergs Verteidiger Per Nilsson glückte mit seinem sechsten Saisontor (61.) noch der Ausgleich für den lange schwachen Club, Sebastian Polter (81.) und Tomas Pekhart (88.) legte nach. Für Werder traf noch Kevin de Bruyne (90.).

Schaaf fehlte nach seiner "einvernehmlichen" Trennung vom SVW am vergangenen Mittwoch zwar erstmals seit 15. Mai 1999 auf der Bremer Bank, sein Name war dennoch in aller Munde. Die Werder-Profis hatten ihr Aufwärmprogramm mit grünen T-Shirts begonnen, auf die der Spruch "Danke Thomas! Niemals geht man so ganz" aufgedruckt war.

Nach einigen Minuten liefen die Spieler zu den 4000 Werder-Fans in die Gäste-Kurve und warfen diesen die Shirts zu. Die Anhänger hatten zahlreiche Plakate zu Ehren von Schaaf, den sie ausdauernd besangen, mitgebracht - darunter das der Ultras mit der Aufschrift: "Thomas Schaaf - einer von uns".

Schaafs bisherige Assistenten Wolfgang Rolff ("Wir wollen für Thomas gewinnen") und Matthias Hönerbach, die für dieses eine Spiel die Verantwortung trugen, setzten auf ein 4-4-2-System mit Raute im Mittelfeld und rückten damit vom zuletzt gespielten 4-2-3-1 ab.

Neben Nils Petersen stand im Angriff Joseph Akpala erstmals seit dem 7. Spieltag in der Startformation. Werders letztes Aufgebot, dem kurzfristig auch Abwehrspieler Sokratis (Adduktoren) fehlte, war in der ersten Hälfte die klar bessere und gefährlichere Mannschaft.

Das lag allerdings fast ausschließlich an de Bruyne, der 46.157 Zuschauern immer wieder zeigte, warum ihn Borussia Dortmund holen möchte. Seine Flanke auf Petersen köpfte dieser übers Tor (25.), seinen ersten Schuss parierte Torhüter Raphael Schäfer (27.). Dann köpfte Petersen erneut über das Tor, diesmal hatte Zlatko Junuzovic vorbereitet (32.). Der tauschte darauf mit de Bruyne die Position, rückte auf die "Zehn" und bereitete das 0:1 vor. De Bruyne schloss mit einem schönen Heber über Schäfer ab. Unmittelbar vor der Pause musste Schäfer erneut gegen den starken Belgier retten.

Insgesamt war beim Duell des Tabellen-13. mit den 14. aber zu spüren, dass es für beide Mannschaften um nicht mehr viel ging. Der letzte Wille, der letzte Biss in den Zweikämpfen sowie die letzte Genauigkeit fehlten häufig.

In der zweiten Halbzeit war beim Club zumindest das Bemühen zu erkennen, die Saison mit einem Erfolgserlebnis zu beenden. Trainer Michael Wiesinger brachte mit Sebastian Polter, der vor dem Spiel verabschiedet wurde (zurück zum VfL Wolfsburg), eine zweite Spitze (59.). Doch es war der beste Club-Torschütze der Saison, Nilsson, der das 1:1 besorgte. Nach einer Ecke köpfte der Schwede den Ball an den rechten Pfosten, verwertete aber den Abpraller gedankenschnell.

Bremen war weiter nur sporadisch gefährlich. De Bruyne traf bei einem Gegenstoß das Außennetz (64.). Auf der anderen Seite verpasste Polter aus kurzer Distanz das mögliche 2:1 (75.).

Bundesliga | 18.05.2013

Comeback-Bayern schießen sich warm für Wembley

Bayern München hat Jupp Heynckes mit einem Sieg aus der Bundesliga verabschiedet, die Generalprobe für das Champions-League-Finale aber zumindest in der Defensive nicht bestanden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Firo/

Mönchengladbach - Bayern München hat Jupp Heynckes nach turbulentem Spielverlauf mit einem Sieg aus der Fußball-Bundesliga verabschiedet, die Generalprobe für das Champions-League-Finale aber zumindest in der Defensive nicht bestanden. Das 4:3 (2:3) bei Borussia Mönchengladach bedeutete den 29. Sieg im 34. Spiel der Rekord-Bayern, die eine Woche vor dem Finale in Wembley trotz Bestbesetzung erst nach einer verschlafenen Anfangsphase überzeugten. Gladbach verspielte gegen den meister seine ohnehin nur noch theoretischen Chancen auf die Europa League und beendet die Saison auf Rang acht.

Javi Martinez (7.), der überragende Franck Ribéry (18./53.) und Arjen Robben (59.) trafen für die am Ende starken Gäste und machten Trainer Heynckes das erhoffte Abschiedsgeschenk: Nach 48 Jahren und 1011 Begegnungen als Spieler und Trainer war der Auftritt in seiner Heimatstadt die letzte Bundesliga-Partie für den 68-Jährigen. Martin Stranzl (4.), Mike Hanke (5.) und Havard Nordtveit (10.) hatten den Bayern zuvor erstmals in ihrer 48-jährigen Bundesliga-Geschichte drei Gegentore in den ersten zehn Minuten einer Partie zugefügt.

München beendete die wohl denkwürdigste Saison der Vereinsgeschichte dennoch mit zahlreichen Rekorden: Insgesamt 91 Punkte bedeuten ebenso eine einsame Bestmarke wie die 29 Siege, die überragende Tordifferenz von +80, die 15 Auswärtssiege und die nur 18 Gegentore. Erst zum zweiten Mal ging eine Mannschaft ohne Auswärtsniederlage durch die komplette Saison, das hatte es zuvor nur 1986/87 gegeben - durch die Bayern.

Dabei sah es danach zunächst nicht aus. Die 54.010 Zuschauer im ausverkauften Borussia-Park hatten sich kaum gesetzt, da führten die Hausherren nach zwei Bayern-Patzern auch schon 2:0. Zunächst durfte der sträflich allein gelassene Stranzl nach einer scharfen Hereingabe von Juan Arango ungehindert einköpfen, dann nutzte die Borussia einen kapitalen Fehler des Ex-Gladbachers Dante - ausgerechnet durch Hanke, der bei der Borussia keinen Vertrag für die kommende Saison erhalten hat.

Auch in der Folge blieb es rasant: Die nur in der Anfangsphase schwachen Bayern antworteten prompt und kamen nach Pass von Ribéry durch Martinez heran, ehe Nordtveit wenig später in einer turbulenten Anfangsphase den alten Abstand herstellte. Doch auch dieses Ergebnis hielt nicht lange: Der starke Ribéry brachte den FCB schon in der 18. Minute wieder auf 2:3 heran.

Anschließend beruhigte sich das Spiel ein wenig. Bayern war nun endlich um Kontrolle bemüht, störte früh und drängte die Borussia in die Defensive. Mehr als gefährliche Versuche aus der Distanz durch Philipp Lahm (27.) und Bastian Schweinsteiger (29.) und ein Vorstoß von Thomas Müller (32.) sprangen aber zunächst nicht heraus.

Der Lohn folgte erst nach der Pause: Ribéry nahm eine Flanke von Philipp Lahm an der Strafraumgrenze mit seinem linken Fuß direkt und hämmerte den Ball unhaltbar unter die Latte. Anschließend drehte Robben die Begegnung gegen die nun aufsteckenden Gladbacher endgültig, als er mit links ins kurze Eck traf.

An seiner alten Wirkungsstätte wurde Heynckes auch von der Borussia herzlich verabschiedet: Von der Vereinsführung erhielt der gebürtige Gladbacher Blumen und eine Foto-Collage, vor der Fankurve hing ein Spruchband mit der Aufschrift "Ein echtes Fohlen dreht seine letzte Runde - Mach's gut, Jupp!". Auch bei der Borussia gab es Blumen, neben Hanke wurden Niklas Dams und Alexander Ring offiziell verabschiedet.

In Gladbachs Team verdienten sich Hanke und Patrick Herrmann gute Noten, bei Bayern überzeugten Ribéry und Javi Martinez.

Bundesliga | 18.05.2013

VfB Stuttgart misslingt Generalprobe

Dem VfB Stuttgart ist seine Generalprobe für das DFB-Pokal-Finale gegen Bayern München missglückt.

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Stuttgart - Dem VfB Stuttgart ist seine Generalprobe für das DFB-Pokal-Finale gegen Bayern München missglückt. Zwei Wochen vor dem Endspiel am 1. Juni in Berlin kamen die Schwaben am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga gegen Mainz 05 nur zu einem 2:2 (2:2). Stuttgart offenbarte dabei vor allem im Abwehrverhalten große Schwächen, die Tore wiederum wurden vor allem durch krasse Fehler der Gäste begünstigt. Der VfB schloss die Saison mit nur 37 Treffern ab - und stellte damit seinen Minusrekord ein.

Die munteren Mainzer deckten ein ums andere Mal die Schwächen in der Abwehr der Stuttgarter auf. Durch den starken Chinedu Ede gingen sie früh in Führung (16.), gerieten durch ein Eigentor von Torhüter Christian Wetklo (22.) und einen leicht gemachten Treffer von Arthur Boka (33.) jedoch selbstverschuldet in Rückstand, ehe der quirlige Nicolai Müller ausglich (42.). In der zweiten Halbzeit trat der VfB entschlossener auf, ging auch energischer in die Zweikämpfe, bot vor 51.020 Zuschauern aber in erster Linie Stückwerk.

Insgesamt präsentierte sich Stuttgart in einer Verfassung, die für das DFB-Pokalfinale nur wenig Gutes erwarten lässt. Die Mainzer waren erkennbar nicht gewillt, aus acht Spielen ohne Sieg in Serie auch noch neun werden zu lassen und sorgten mit schnellen Angriffen regelmäßig für Aufregung im Stuttgarter Strafraum. Bereits in der 9. Minute traf Andreas Ivanschitz nur die Latte, später musste Georg Niedermeier bei einem Heber des Österreichers knapp vor der Linie für den bereits geschlagenen Torhüter Sven Ulreich klären.

Stuttgart wirkte im Defensivverhalten bisweilen unsortiert, unkonzentriert und pomadig und machte den Mainzern das Toreschießen leicht. Beim ersten Gegentreffer von Ede hatte Müller alle Zeit der Welt, für den Torschützen aufzulegen. Beim Ausgleich der Gäste kurz vor der Pause grätschte Niedermeier so inkonsequent, dass er Müller anschoss, von dessen Körper trudelte der Ball ins Netz. Müller, von Bundestrainer Joachim Löw in den Kader der Nationalmannschaft für die USA-Reise berufen, wirkte dafür phasenweise wie aufgedreht.

Auch in der Offensive gelang Stuttgart wenig bis nichts, hatte allerdings Glück, dass sich Mainz selbst ein Bein stellte. Zunächst lenkte Torhüter Christian Wetklo, der den Vorzug vor Heinz Müller erhalten hatte, eine flache Hereingabe von Martin Harnik ins eigene Tor. Beim Führungstreffer des VfB durften Boka und Vedad Ibisevic zunächst völlig ungehindert im Strafraum Doppelpass spielen. Und fast hätte Radoslav Zabavnik mit einem Schuss an den Pfosten des eigenen Tores ein weiteres Eigentor erzielt (50.).

Am Ende beklagte Stuttgart auch noch eine Entscheidung des Schiedsrichters: Michael Weiner (Giesen) erkannte einen Treffer von Ibisevic wegen einer angeblichen Abseitsstellung nicht an (59.).

Bundesliga | 18.05.2013

Happy End: Augsburg schafft den Klassenerhalt

Der Keller-Krimi der Fußball-Bundesliga ist für den FC Augsburg durch ein 3:1 über die SpVgg Greuther Fürth mit dem ersehnten Happy End ausgegangen.

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Augsburg - Der Keller-Krimi der Fußball-Bundesliga ist für den FC Augsburg mit dem ersehnten Happy End ausgegangen. Die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl besiegte die schon geraume Zeit als Absteiger feststehende SpVgg Greuther Fürth hochverdient mit 3:1 (1:0) und schaffte aufgrund der parallelen Niederlage von Fortuna Düsseldorf in letzter Sekunde den direkten Klassenerhalt. Damit spielen die Schwaben auch in der kommenden Saison in der Bundesliga.

Zu den Helden im Abstiegskampf wurden Mittelfeldspieler Tobias Werner (30.), der mit einem direkten Freistoß traf, Jan-Ingwer Callsen-Bracker (55.), der eine Ecke von Werner ins Tor köpfte und der Südkoreaner Ji Dong-Won (75.), der auch die letzten Zweifel beseitigte. Der Flachschuss von Florian Trinks (62.) zum zwischenzeitlichen 1:2 war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Der zur Schau getragene Optimismus von Weinzierl ("Wir werden am Samstag da sein") hatte sich als berechtigt erwiesen, denn die Augsburger kamen mit der mentalen Anspannung insgesamt gut zurecht. Noch an Weihnachten war die Lage des FCA mit nur neun Punkten praktisch aussichtslos gewesen, doch eine mit 24 Zählern überragende Rückrunde führte letztlich zum erhofften Ziel.

Die Nerven der Augsburger wurden aber gleich zu Beginn gehörig strapaziert. Der Fürther Edgar Prib verwandelte in der 4. Minute zunächst einen Foulelfmeter, den Ragnar Klavan im Duell mit Felix Klaus verursacht hatte. Weil aber der Fürther Park Jung-Bin zu früh in den Strafraum gelaufen war, ließ Schiedsrichter Tobias Welz die Ausführung wiederholen, FCA-Torwart Alexander Manninger parierte Pribs zweiten Versuch.

Augsburg agierte anfangs nicht mit der Dynamik der beiden letzten gewonnenen Heimspiele, sondern wirkte phasenweise etwas zu vorsichtig. Erst bei einer Eingabe von Matthias Ostrzolek (12.) kam so etwas wie Gefahr auf, doch Torjäger Sascha Mölders wurde am Abschluss gehindert. Einem Kopfball Werners (16.) fehlte dann der nötige Druck. Die bis dahin größte Chance hatte André Hahn (25.), doch sein Flugkopfball strich deutlich über das Tor.

Fürth beschäftigte die Schwaben in einer sehr emotionalen Begegnung mehr, als ihnen lieb sein konnte. Die Elf von Frank Kramer unterstrich auch im vorerst letzten Bundesliga-Spiel des Kleeblatts durchaus die zuletzt guten Auswärtsauftritte. Mit manch ansehnlicher und zügig vorgetragener Kombination brachten die Franken Unordnung in die FCA-Defensive. Auch der sechste Saisontreffer von Werner, der einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld an Freund und Feind vorbei ins Tor schoss, schockierte die Fürther nicht.

Nach dem Wechsel setzte Augsburg allerdings entschlossen nach. Zunächst lenkte Fürth Torhüter Wolfgang Hesl noch einen Kopfball von Mölders (55.) glänzend um den Pfosten. Doch bereits bei der anschließenden Ecke stieg Callsen-Bracker am höchsten und versetzte den FCA-Anhang unter den 30.112 Zuschauern in Freudentaumel.

Der Anschlusstreffer von Trinks für die bis zum Schluss kämpfenden Fürther sorgte dennoch noch für einige bange Momente, auch weil Werner (70./72.) gleich zwei Mal freistehend vergab. Doch Ji (75.) erhöhte mit seinem fünften Saisontor auf 3:1.

Bei Augsburg ragten Ji und Werner heraus. Auch Daniel Baier überzeugte als Lenker im zentralen Mittelfeld. Fürth hatte in Abdul Rahman Baba und Prib seine besten Akteure.

Bundesliga | 18.05.2013

Bayern kassiert drei Tore in ersten zehn Minuten

Bayern München hat in seiner Rekordsaison in der Fußball-Bundesliga zumindest auch eine Negativmarke verbuchen müssen.

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Mönchengladbach - Bayern München hat in seiner Rekordsaison in der Fußball-Bundesliga zumindest auch eine Negativmarke verbuchen müssen. Am letzten Spieltag bei Borussia Mönchengladbach kassierte der deutsche Rekordmeister erstmals in seiner 48-jährigen Bundesliga-Geschichte drei Tore in den ersten zehn Minuten einer Begegnung. Martin Stranzl (4.), Mike Hanke (5.) und Havard Nordtveit (10.) trafen am Samstag für die Borussia in nur sieben Minuten.

Drei Gegentreffer in sieben Minuten dagegen hatten die Bayern schon einmal hinnehmen müssen: Am 10. November 1990 brauchte Borussia Dortmund beim 3:2 in München auch nur sieben Minuten (79. bis 85.) für drei Tore.

International | 18.05.2013

Rutten verlässt Vitesse Arnheim

Der ehemalige Schalker Trainer Fred Rutten hat das Angebot einer Vertragsverlängerung beim niederländischen Ehrendivisionär Vitesse Arnheim abgelehnt und verlässt den Klub.

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Arnheim - Der ehemalige Schalker Bundesliga-Trainer Fred Rutten hat das Angebot einer Vertragsverlängerung beim niederländischen Ehrendivisionär Vitesse Arnheim abgelehnt und verlässt den Klub. Der 50 Jahre alte Rutten stand bei Vitesse seit dem 1. Juli 2012 unter Vertrag.

Unter seiner Leitung belegte die Mannschaft Rang vier in der niederländischen Meisterschaft und qualifizierte sich erstmals seit Jahren wieder für die Europa League. "Es gibt keinen Konflikt zwischen mir und Klubbesitzer Merab Jordania. Wir haben Grundsatzgespräche geführt. Es scheint, dass unsere Visionen zu sehr auseinanderklaffen", sagte Rutten.

Rutten betreute als Trainer zuvor die PSV Eindhoven, Schalke und Twente Enschede.

Bundesliga | 18.05.2013

In Nürnberg: Werder-Profis mit Schaaf-Shirts

Die Profis des Bundesligisten Werder Bremen haben ihrem Ex-Trainer Thomas Schaaf am Samstag eine ganz besondere Ehre erwiesen.

Nürnberg - Die Profis des Fußball-Bundesligisten Werder Bremen haben ihrem Ex-Trainer Thomas Schaaf am Samstag eine ganz besondere Ehre erwiesen. Die Spieler begannen ihr Aufwärmprogramm für das letzte Saisonspiel beim 1. FC Nürnberg mit grünen T-Shirts, auf die der Spruch "Danke Thomas! Niemals geht man so ganz" aufgedruckt war. Nach einigen Minuten in den Hemden liefen die Spieler zu den 4000 Werder-Fans in die Gäste-Kurve und warfen die Shirts den Anhängern zu. Schaaf hatte Werder nach 14 Jahren als Coach am Mittwoch "einvernehmlich" mit dem SVW verlassen. Die Fans hatten zudem zahlreiche Plakate zu Ehren von Schaaf mitgebracht.

3. Liga | 18.05.2013

Osnabrück schafft Sprung in die Relegation

Der VfL Osnabrück bekommt in der Relegation die Chance auf den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Die Niedersachsen gewannen am letzten Spiel 4:0 gegen Absteiger Alemannia Aachen.

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Köln - Der Trainer weg, aber der Aufstieg zum Greifen nahe: Der VfL Osnabrück hat vier Tage nach der Entlassung seines Coaches Claus-Dieter Wollitz die Relegationsspiele um einen Platz in der 2. Fußball-Bundesliga erreicht. Osnabrück besiegte den Absteiger Alemannia Aachen am letzten Spieltag der 3. Liga 4:0 (2:0) und schob sich am 1. FC Heidenheim vorbei auf den dritten Platz. Am 24. Mai hat der VfL damit im Hinspiel Heimrecht gegen Erzgebirge Aue oder Dynamo Dresden, am 28. Mai fällt auswärts die Entscheidung.

Preußen Münster (4:1 gegen den Absteiger SV Babelsberg) und Heidenheim, das mit einem 0:0 gegen Kickers Offenbach den dritten Tabellenplatz verspielte, hatten das Nachsehen. Neben Babelsberg, das noch Resthoffnung auf den Klassenerhalt gehabt hatte, und Aachen steigt auch Darmstadt 98 (1:1 gegen die Stuttgarter Kickers) in die Regionalliga ab. Stuttgart und die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund (1:0 beim VfB Stuttgart II) vermieden den Absturz in letzter Minute.

Interimstrainer Alexander Ukrow nahm in Osnabrück auf der Bank Platz, und er sah einen überzeugenden Auftritt. Marcus Piossek (10. und 38.), Claus Costa (18.) und Timo Staffeldt (86.) schossen einen nie gefährdeten Sieg heraus. Wollitz, am Dienstag entlassen, hatte diese Entscheidung der Vereinsführung mit einer Wutrede provoziert.

Aachen, das stand schon vorher fest, wird erstmals in der 113-jährigen Klubhistorie in der 4. Liga spielen - zudem ist die finanzielle Not des DFB-Pokal-Finalisten von 2004 nach wie vor existenzgefährdend.

Die Aufsteiger Arminia Bielefeld und Karlsruher SC verabschiedeten sich am Samstag aus der Drittklassigkeit, zumindest der KSC tat dies mit einem 4:2 beim SV Wehen Wiesbaden standesgemäß. Die Badener sind damit Drittliga-Meister. Die Arminia verlor 0:1 bei Wacker Burghausen.

Münster dagegen musste den Traum vom Aufstieg begraben. Die Treffer von Matthew Taylor (12.), Stefan Kühne (21.), Amaury Bischoff (82.) und Addy-Waku Menga (90.+2, Foulelfmeter) waren für die Liga wertlos, weil Osnabrück seine Hausaufgaben machte. Immerhin sicherte sich Preußen einen Startplatz im DFB-Pokal. Babelsberg, für das Daniel Reiche (5.) die Führung erzielt hatte, muss zurück in die Viertklassigkeit.

Der Chemnitzer FC bezwang zudem die SpVgg Unterhaching zum Saisonabschluss 5:0, er liegt damit im vorderen Tabellenmittelfeld. Der Hallesche FC besiegte den Tabellennachbarn 1. FC Saarbrücken mit 2:1, Hansa Rostock und Rot-Weiß Erfurt trennten sich 0:0.

Bundesliga | 18.05.2013

Keeper Nikolov verlängert Vertrag bis 2014

Oka Nikolov bleibt Eintracht Frankfurt weiter treu. Eine Woche vor seinem 39. Geburtstag verlängerte er seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2014.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/Pixathlon/

Frankfurt/Main - Torhüter Oka Nikolov bleibt Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt weiter treu. Eine Woche vor seinem 39. Geburtstag verlängerte er seinen auslaufenden Vertrag um ein weiteres Jahr bis 30. Juni 2014. Der "ewige Oka" Nikolov spielt bereits seit 1991 für die Hessen. In dieser Saison hat der frühere mazedonische Nationalspieler sieben Ligapartien für die Eintracht bestritten und den verletzten Stammtorhüter Kevin Trapp (Mittelhandbruch) gut vertreten. Auch am Samstag steht Nikolov im letzten Punktspiel der Runde gegen den VfL Wolfsburg im Tor der Frankfurter.

Spanien | 18.05.2013

Vilanova zur Krebsbehandlung erneut nach New York

Trainer Tito Vilanova vom spanischen Fußball-Meister FC Barcelona wird sich von Pfingstmontag bis kommenden Freitag erneut zur Krebsbehandlung in New York aufhalten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/JOSEP LAGO

Barcelona - Trainer Tito Vilanova vom spanischen Fußball-Meister FC Barcelona wird sich von Pfingstmontag bis kommenden Freitag erneut zur Krebsbehandlung in New York aufhalten. Dies gab Barca am Samstag bekannt. Der 44-Jährige war schon wiederholt nach New York zur Behandlung seines Ohrspeicheldrüsenkrebses geflogen.

Der Coach hatte das Team um Weltfußballer Lionel Messi zum 22. spanischen Meistertitel geführt. Allerdings war Barca im Champions-League-Halbfinale sang- und klanglos an Bayern München (0:4, 0:3) gescheitert. Während seiner Abwesenheit war Vilanova von seinem Co-Trainer Jordi Roura vertreten worden.

Spanien | 18.05.2013

18 Verletzte bei Randale nach Pokal-Finale

Bei Ausschreitungen nach dem spanischen Pokalfinale zwischen Real Madrid und dem Stadtrivalen Atlético (1:2 n.V.) sind in der Nacht zum Samstag 18 Personen verletzt worden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/AFP/DANI POZO

Madrid - Bei schweren Ausschreitungen nach dem spanischen Fußball-Pokalfinale zwischen Real Madrid und dem Stadtrivalen Atlético (1:2 n.V.) sind in der Nacht zum Samstag 18 Personen verletzt worden. Eine Gruppe junger Fans habe am Neptuns-Brunnen, wo Atlético-Anhänger traditionell Titel feiern, Polizisten mit Steinen und Flaschen attackiert. Das teilte die Polizei von Madrid mit. Elf Personen seien festgenommen worden. Tausende Atlético-Fans hatten sich nach dem Finale im Estadio Bernabéu im Stadtzentrum versammelt, um den Sieg über Real zu feiern.

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