11FREUNDE-Aktuell

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International | 22.07.2014

Schachtjor-Profi Costa zum verweigerten Rückflug: "Tödliches Risiko"

Der brasilianische Fußballprofi Douglas Costa vom ukrainischen Meister Schachtjor Donezk hat seine verweigerte Rückreise in die Ukraine begründet.

Köln - Der brasilianische Fußballprofi Douglas Costa vom ukrainischen Meister Schachtjor Donezk hat seine verweigerte Rückreise in die Ukraine begründet: "Ich möchte klarstellen, dass ich den Verein nicht im Stich lasse. Ich habe schlicht Angst. Wir alle gingen ein tödliches Risiko ein, wenn wir in der Region wären", schrieb der Offensivspieler in seinem Instagram-Account.

Costa hatte am Sonntag gemeinsam mit seinen Teamkollegen Alex Teixeira, Fred und Dentinho (alle Brasilien) sowie Facundo Ferreyra (Argentinien) nach einem Testspiel in Frankreich gegen Olympique Lyon den Rückflug in das umkämpfte Land verweigert. Auch ohne die Spieler gewann Schachtjor am Dienstag in Lwiw den Supercup durch ein 2:0 (0:0) gegen Pokalsieger Dynamo Kiew.

Costa erklärte weiter, das südamerikanische Quintett habe sich mit der Vereinsspitze geeinigt, "in der Schweiz zu bleiben und dort zu trainieren, bis die Situation geklärt ist." Der 23-Jährige führte stellvertretend aus: "Wir wollen im Klub bleiben, aber wir brauchen sichere Arbeitsbedingungen."

Spanien | 22.07.2014

Bojan Krkic wechselt zu Stoke City

Der spanische Fußball-Profi Bojan Krkic verlässt den FC Barcelona und schließt sich Stoke City aus der englischen Premier League an.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Barcelona - Der spanische Fußball-Profi Bojan Krkic verlässt den FC Barcelona und schließt sich Stoke City aus der englischen Premier League an. Das teilten beide Vereine am Dienstagabend mit. Bojan erhält beim Klub des ehemaligen deutschen Nationalspielers Robert Huth einen Vierjahresvertrag, über die Ablösesumme gab es keine Angaben. Der 23 Jahre alte Stürmer war in der vergangenen Saison auf Leihbasis bei Ajax Amsterdam aktiv.

"Er brennt darauf, sich in der Premier League zu beweisen und wir sind stolz darauf, ihm diese Plattform zu bieten", sagte Stokes Teamchef Mark Hughes: "Jeder, der sich mit europäischen Fußball auskennt, kennt Bojan. Die Tatsache, dass er seine Zukunft bei Stoke sieht, ist aufregend und eine Bestätigung für die Arbeit des Klubs."

Bojan war 1999 in die Jugendakademie des FC Barcelona aufgenommen worden, in der Saison 2007/08 feierte er schließlich sein Debüt bei den Profis. Insgesamt lief er in 163 Spielen für Barça auf, dabei gelangen ihm 41 Tore.

Bundesliga | 22.07.2014

Hannover gewinnt verspäteten Test in Frankfurt

Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat den Härtetest bei Zweitligist FSV Frankfurt bestanden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Frankfurt/Main - Fußball-Bundesligist Hannover 96 hat den Härtetest bei Zweitligist FSV Frankfurt bestanden. Beim souveränen 4:1 (3:1) am Bornheimer Hang trafen Christian Schulz (12.), Edgar Prib (26.), Lars Stindl (38.) und Jan Schlaudraff (89.) für die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut. Die Begegnung begann mit einer Verspätung von 70 Minuten, da Hannover deutlich später als geplant mit dem ICE in Frankfurt angekommen war.

Nach dem Ausfall von drei Schlussmännern stand der 17 Jahre alte U17-Nationalspieler Timo Königsmann im Tor der 96er, konnte das zwischenzeitliche 1:1 durch Manuel Konrad (16.) aber nicht verhindern. Hannovers Ex-Profi Sofian Chahed trug derweil des Trikot des FSV - der Defensivspieler absolviert seit einer Woche ein Probetraining bei den Hessen.

Bundesliga | 22.07.2014

1:1 gegen Osnabrück: BVB verpasst Sieg bei Immobile-Debüt

Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat beim Debüt von Star-Neuzugang Ciro Immobile einen Sieg gegen den VfL Osnabrück verpasst.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Osnabrück - Fußball-Vizemeister Borussia Dortmund hat beim Debüt von Star-Neuzugang Ciro Immobile einen Sieg gegen den VfL Osnabrück verpasst. Der BVB kam im Test beim Drittligisten nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus, den Treffer erzielte Henrich Mchitarjan nach einem schönem Solo (65.). Der italienische Stürmer Immobile, der für 19,4 Millionen Euro vom FC Turin gewechselt war, wurde zur Halbzeit eingewechselt, blieb aber blass.

Erfreulich war aus Sicht der Westfalen das Startelf-Comeback von Neven Subotic, der erstmals seit seinem Kreuz- und Innenbandriss im November wieder von Beginn an verteidigte. Für Osnabrück traf vor 13.000 Zuschauern Nicolas Feldhahn per Elfmeter (34.), der Mittelfeldspieler war von BVB-Neuzugang Dong-Won Ji gefoult worden.

Am Sonntag trifft das Team von Trainer Jürgen Klopp um 17 Uhr auf den Regionalligisten Rot-Weiss Essen.

2.Bundesliga | 22.07.2014

FSV Frankfurt holt Burdenski-Sohn

Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat Mittelfeldspieler Fabian Burdenski (22) verpflichtet.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Frankfurt/Main - Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt hat Mittelfeldspieler Fabian Burdenski (22) verpflichtet. Der Sohn des früheren Nationalkeepers Dieter Burdenski und Enkel des verstorbenen Ex-Nationalspielers Herbert Burdenski kommt vom polnischen Erstligisten Wisla Krakau und erhält bei den Hessen einen Vertrag bis 2015.

"Er hat in den letzten Wochen einen guten Eindruck hinterlassen und damit die Chance verdient, sich in der kommenden Saison in unseren Reihen zu beweisen", sagte FSV-Trainer Benno Möhlmann.

Vater Dieter Burdenski war langjähriger Schlussmann des Bundesligisten Werder Bremen (1972 bis 1988) und absolvierte zwölf Länderspiele. Großvater Herbert Burdenski war Spieler für Schalke 04 und Werder Bremen und erzielte am 22. November 1950 im ersten Länderspiel einer deutschen Fußballnationalmannschaft nach dem Zweiten Weltkrieg gegen die Schweiz per Elfmeter den Siegtreffer zum 1:0.

Junioren | 22.07.2014

U19-EM: DFB-Team rettet 2:2 gegen Titelverteidiger Serbien

Niklas Stark hat die deutschen U19-Junioren bei der EM in Ungarn in letzter Sekunde vor der ersten Niederlage bewahrt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Pápa - Niklas Stark hat die deutschen U19-Junioren bei der EM in Ungarn in letzter Sekunde vor der ersten Niederlage bewahrt. Gegen Titelverteidiger Serbien gelang dem Nürnberger in der Nachspielzeit der umjubelte Ausgleich zum 2:2 (1:2). Werder Bremens Stürmer Davie Selke (39.) hatte das zwischenzeitliche 1:1 erzielt. Bereits beim 3:0 zum Auftakt gegen Bulgarien am Samstag war Selke zweimal erfolgreich gewesen.

Für die Mannschaft von DFB-Trainer Marcus Sorg geht es am Freitag (20.15 Uhr/Eurosport) im letzten Spiel der Gruppe B gegen die Ukraine um den Einzug in das Halbfinale. Die Osteuropäer trafen am Abend auf Bulgarien.

Bundesliga | 22.07.2014

Hamburger SV bezwingt Fünftligisten souverän

Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat im sechsten Test der Saisonvorbereitung einen souveränen Sieg eingefahren.

Niendorf - Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat im sechsten Test der Saisonvorbereitung einen souveränen Sieg eingefahren. Gegen den Fünftligisten Niendorfer TSV gewannen die Hanseaten 6:0 (3:0), es war der fünfte Erfolg. Rafael van der Vaart (13.), Pierre-Michel Lasogga (23.), Tolgay Arslan (45.), Neuzugang Zoltan Stieber (55.) und Rückkehrer Artjoms Rudnevs (73. und 87.) erzielten die Tore.

Am Samstag trifft der HSV im Rahmen des Telekom-Cups auf den Ligakonkurrenten VfL Wolfsburg, am Sonntag auf Bayern München oder Borussia Mönchengladbach.

Bundesliga | 22.07.2014

Freiburg gewinnt Test gegen St. Gallen

Fußball-Bundesligist SC Freiburg bleibt in der Saisonvorbereitung weiter unbesiegt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Henau - Fußball-Bundesligist SC Freiburg bleibt in der Saisonvorbereitung weiter unbesiegt. Der Franzose Charles-Elie Laprevotte traf am Dienstag beim 1:0 (1:0) gegen den Schweizer Erstligisten FC St. Gallen in Henau/Schweiz bereits in der 8. Minute. Für die Breisgauer war es im sechsten Test der fünfte Sieg.

Am Samstag steht im Rahmen des Trainingslagers in Schruns/Österreich eine weitere Partie an, Gegner ist der vom ehemaligen SC-Spieler Alexander Borodjuk trainierte russische Erstligist Torpedo Moskau.

Sportpolitik | 22.07.2014

Blatter besorgt über Gaza-Konflikt

FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat sich besorgt über die kritische Situation im Gazastreifen gezeigt.

Genf - FIFA-Präsident Joseph S. Blatter hat sich besorgt über die kritische Situation im Gazastreifen gezeigt. "Es zerbricht uns das Herz, dass Menschen unserer Fußball-Gemeinschaft ihr Leben verloren haben", sagte Blatter nach Gesprächen mit Jibril Rajub, dem Präsidenten des palästinensischen Fußball-Verbands PFA. Bei den Kämpfen waren in den vergangenen zwei Wochen mehr als 500 Menschen getötet und rund 3300 verletzt worden.

Blatter ergänzte, er und die FIFA seien "vereint in der Hoffnung auf Frieden in der Region und auf der ganzen Welt". Der Weltverband setzt sich seit Jahren als Vermittler ein, im vergangenen Jahr organisierte die FIFA ein Treffen zwischen Rajub und dem israelischen Verbands-Präsidenten Avi Luzon.

Spanien | 22.07.2014

Neymar-Transfer: Ex-Barca-Boss Rosell weist Schuld von sich

Der ehemalige Präsident des FC Barcelona, Sandro Rosell, hat Unregelmäßigkeiten bei der Verpflichtung von Neymar im vergangenen Jahr bestritten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Madrid - Der ehemalige Präsident des FC Barcelona, Sandro Rosell, hat am Dienstag vor einem Gericht in Madrid Unregelmäßigkeiten bei der Verpflichtung des brasilianischen Fußball-Superstars Neymar im vergangenen Jahr bestritten. Rosell wies den Verdacht der Steuerhinterziehung vor dem Nationalen Gerichtshof von sich, die Verträge seien "absolut perfekt und rechtmäßig".

Der spanische Topklub hatte zunächst angegeben, Neymar für 57,1 Millionen Euro vom FC Santos verpflichtet zu haben. Später stellte sich heraus, dass sich die tatsächlichen Kosten für den heute 22 Jahre alten Superstar auf insgesamt 86,2 Millionen Euro belaufen hatten. Rosell war im Januar aufgrund der Widersprüchlichkeiten von seinem Posten zurückgetreten.

Die spanische Justiz hatte im Februar ein formales Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung eingeleitet. Es geht angeblich um eine Steuerschuld der Katalanen in Höhe von 11,8 Millionen Euro. Barça hatte bereits vorsorglich eine Steuernachzahlung in Höhe von 13,6 Millionen Euro geleistet.

International | 22.07.2014

Kenias Nationaltrainer nach Spuck-Attacke für ein Jahr gesperrt

Kenias Nationaltrainer Adel Amrouche ist vom afrikanischen Fußball-Verband CAF für ein Jahr gesperrt worden.

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Nairobi - Kenias Nationaltrainer Adel Amrouche ist vom afrikanischen Fußball-Verband CAF für ein Jahr gesperrt worden. Der Algerier hatte in einem Qualifikationsspiel zum Afrika Cup 2015 gegen die Komoren einen Offiziellen bespuckt. Kenias Verband kündigte einen Einspruch an.

"Sollte unser Einspruch abgewiesen werden, müssen wir uns einen neuen Trainer suchen", sagte Verbandspräsident Sam Nyamweya. Kenia benötigt am 3. August gegen Lesotho einen Sieg mit zwei Toren Vorsprung, um im Rennen um die Teilnahme an der Afrikameisterschaft in Marokko im kommenden Januar zu bleiben.

Bundesliga | 22.07.2014

Bayer verbucht lockeren Testspiel-Sieg

Beim Debüt des Neuzugangs Josip Drmic hat Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen einen weiteren Test für die kommende Spielzeit mühelos gewonnen.

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Zell am See - Beim Debüt des Neuzugangs Josip Drmic hat Fußball-Bundesligist Bayer Leverkusen einen weiteren Test für die kommende Spielzeit mühelos gewonnen. Gegen den russischen Europa-League-Teilnehmer Lokomotive Moskau siegte die Mannschaft des neuen Trainers Roger Schmidt im Trainingslager in Zell am See/Österreich mit 3:1 (2:0).

Neuzugang Hakan Calhanoglu (2.), Stefan Kießling (6., Foulelfmeter) und Vladlen  Yurchenko (65.) erzielten die Tore für Leverkusen, der ehemalige Nürnberger Drmic wurde in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

Für die Werkself, die die vergangene Saison als Vierter beendet hatte, geht es am Mittwoch zurück nach Leverkusen. Am Sonntag (18.00 Uhr) steht ein weiterer Test gegen den Regionalligisten Alemannia Aachen auf dem Programm.

3. Liga | 22.07.2014

Arminia beim Saisonstart ohne Schütz

Arminia Bielefeld muss am Samstag beim Saisonstart der 3. Liga auf Mittelfeldspieler Tom Schütz verzichten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Bielefeld - Arminia Bielefeld muss am Samstag beim Saisonstart der 3. Liga auf Mittelfeldspieler Tom Schütz verzichten. Der 26-Jährige fällt mit einer Meniskusverletzung mehrere Wochen aus. Schütz hatte in der vergangenen Zweitliga-Saison in 27 Spielen ein Tor für den Absteiger erzielt.

Bielefeld startet am Samstag (14 Uhr) mit einem Auswärtsspiel gegen die Reserve des 1. FSV Mainz 05 in die neue Saison.

Bundesliga | 22.07.2014

Schalkes Kirchhoff erleidet Innenbanddehnung

Abwehrspieler Jan Kirchhoff von Fußball-Bundesligist Schalke 04 hat sich im Trainingslager eine Innenbanddehnung im rechten Knie zugezogen.

Bundesliga | 22.07.2014

"Das, was wir wollen?": Mainz-Manager Heidel kritisiert RB Leipzig

Christian Heidel hat deutliche Kritik an von Großkonzernen abhängigen Fußball-Vereinen wie RB Leipzig, dem VfL Wolfsburg oder 1899 Hoffenheim geübt.

Mainz - Christian Heidel hat deutliche Kritik an von Großkonzernen abhängigen Fußball-Vereinen wie RB Leipzig, dem VfL Wolfsburg oder 1899 Hoffenheim geübt. Der Manager des Bundesligisten Mainz 05 sagte der Allgemeinen Zeitung, der Fußball verändere sich in seinen Augen "immer mehr in Richtung Geschäft": "Ich finde es schade, dass der Erfolg im Fußball nicht mehr ausschließlich vom Fußball abhängig ist."

Während Mainz Spieler und Tickets verkaufen müsse, um investieren zu können, wären es bei anderen Vereinen "Autos und Brause": "Das hat mit dem Fußball nicht mehr so viel zu tun." Der von einem großen Getränkehersteller unterstützte Zweitliga-Aufsteiger aus Leipzig ist für ihn ein gutes Beispiel. "Ist es das, was wir wollen? Dass andere Vereine das nicht so gut finden, was da passiert, muss auch erlaubt sein", sagte Heidel.

In ein paar Jahren gebe es neben den Bayern, Dortmund und Schalke "vielleicht nur noch solche Vereine wie Wolfsburg, Hoffenheim oder Leipzig". Für Heidel persönlich wäre das "extrem schade".

2.Bundesliga | 22.07.2014

RB Leipzig mindestens zwei Monate ohne Torhüter Coltorti

Torhüter Fabio Coltorti vom Fußball-Zweitligisten RB Leipzig hat sich erneut schwer verletzt und fällt mindestens zwei Monate aus.

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Leipzig - Torhüter Fabio Coltorti vom Fußball-Zweitligisten RB Leipzig hat sich erneut schwer verletzt und fällt mindestens zwei Monate aus. Der 33-Jährige zog sich am Montag einen Innenbandanriss im bereits operierten rechten Knie zu. Das verletzte Knie werde nicht operiert, sondern von der medizinischen Abteilung konservativ behandelt, teilte der Aufsteiger aus Sachsen mit

Bereits im November 2013 hatte sich der ehemalige Schweizer Nationalkeeper einen Innenbandriss zugezogen und musste fünf Monate pausieren. Wie der erneute Ausfall von Coltorti von den Leipzigern knapp zwei Wochen vor Saisonstart kompensiert werden soll, entscheidet die sportliche Leitung des Vereins in den kommenden Tagen, hieß es in einer Mitteilung.

Außerdem fällt Mittelfeldspieler Diego Demme (22) bei RasenBallsport bis auf Weiteres mit einer Virusinfektion aus. Fabian Franke (Achillessehnenverletzung) und Mikko Sumusalo (Oberschenkelverhärtung) befinden sich hingegen im Aufbautraining und machen gute Fortschritte.

Den Verein nach dreieinhalb Jahren verlassen wird derweil der zuletzt an die Regionalligamannschaft von Hertha BSC ausgeliehene Mittelfeldspieler Thiago Rockenbach. Der 29-Jährige und RB einigten sich nach Klubangaben in beiderseitigem Einvernehmen auf eine sofortige Vertragsauflösung.

Zum Rücktritt von Steven Gerrard in der englischen Nationalelf

14 Jahre lang spielte Steven Gerrard für England. Häufig wurden Wunderdinge von ihm erwartet, häufig scheiterte er. Nach 114 Spielen geht der Kapitän von Bord – auch für seine große Liebe, den FC Liverpool.

DFL | 22.07.2014

Nach Bremer Gesetzes-Offensive: Rauball beantragt Länderspielentzug

Nach der Gesetzes-Offensive der Bremer Landesregierung droht Liga-Präsident Reinhard Rauball mit Konsequenzen.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Bremen - Nach der Gesetzes-Offensive der Bremer Landesregierung für eine Kostenbeteiligung der Bundesligavereine an Polizeieinsätzen droht der Hansestadt der Entzug der Fußball-Weltmeister. "Ich werde in der Präsidiumssitzung des Deutschen Fußball-Bundes am kommenden Freitag den Antrag stellen, einstweilen kein Länderspiel mehr nach Bremen zu vergeben", sagte Ligapräsident Reinhard Rauball am Dienstag: "Es kann nicht sein, dass wir Bremen etwas Gutes tun und im Umkehrschluss fürchten müssen, dass wir für bestimmte Kosten von dort aus in Anspruch genommen werden."

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sicherte Rauball seine Unterstützung zu. "Ich kann den Standpunkt der Liga absolut nachvollziehen und liege auch voll auf einer Linie mit Reinhard Rauball, was den Antrag betrifft, kein Länderspiel mehr nach Bremen zu vergeben", sagte der DFB-Chef.

Damit steht auch das EM-Qualifikationsspiel am 14. November im Weserstadion gegen Gibraltar (20.45 Uhr/RTL) auf der Kippe. "Soweit da noch keine rechtskräftige Zusage da ist, werde ich auch beantragen, die vorgesehen Zusage für das Länderspiel gegen Gibraltar im November rückgängig zu machen", sagte Rauball.

Die Bremer Landesregierung will die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen im Weserstadion trotz massiver Kritik aus Politik und Sport beteiligen.

"Unser primäres Ziel ist ganz klar, Gewalt bei großen Fußballereignissen zu verhindern", sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD): "Angesichts unserer Haushaltslage müssen aber Veranstalter, die durch eine staatliche Leistung einen wirtschaftlichen Vorteil erlangen, im Interesse aller Steuerzahler dafür eine angemessene Gebühr entrichten."

Auf geht's, Dynamo!

Gute alte Fan-Tradition! Dynamo-Vorsänger Lehmann richtet sich per Videobotschaft an alle Dresdener im Stimmungsblock K. Gewohnt leidenschaftlich schaut er auf die vergangene Saison und richtete den Blick auf die kommende Spielzeit. Das dritte Dynamo-Saisonvideo könnt ihr ab sofort in der Flimmerkiste sehen.

Mehr „Choreos und Fans“

Nationalmannschaft | 22.07.2014

Dunga neuer Nationaltrainer Brasiliens

Neuanfang mit altem Bekannten: Der brasilianische Fußballverband CBF hat am Dienstag Ex-Weltmeister Dunga als neuen Nationaltrainer vorgestellt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Rio de Janeiro - Neuanfang mit altem Bekannten: Der brasilianische Fußballverband CBF hat am Dienstag Ex-Weltmeister Dunga als neuen Nationaltrainer und Nachfolger von Luiz Felipe Scolari vorgestellt. Der 50 Jahre alte ehemalige Bundesligaspieler hatte bereits von 2006 bis 2010 die Seleção geführt und nach soll nach der enttäuschenden Heim-Weltmeisterschaft für neuen Schwung sorgen.

In seiner ersten Amtszeit als Seleção-Coach punktete Dunga als Erster der südamerikanischen WM-Qualifikation sowie mit den Triumphen bei der Copa América 2007 und dem Confed Cup 2009. Doch die als Dritter einmal mehr verpasste Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2008 sowie das Viertelfinal-Aus bei der WM 2010 wogen schwerer.

Der neue Zyklus für den Weltmeister-Kapitän von 1994, der zwischen 1993 und 1995 insgesamt 53 Bundesligaspiele für den VfB Stuttgart absolviert hatte, beginnt am 5. September mit der Neuauflage des WM-Viertelfinals gegen Kolumbien in Miami. Die erste große Bewährungsprobe ist der Klassiker am 11. Oktober gegen Vize-Weltmeister Argentinien in der chinesischen Hauptstadt Peking.

Die Copa América 2015 in Chile, die "Eliminatorias" für die WM 2018 sowie die Jagd nach dem lang ersehnten Olympiagold bei den Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro sind weitere Meilensteine auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2018 in Russland.

Todkranker 18-Jähriger zum Profi gemacht

Xander Bailey ist 18 Jahre alt und Fan der Seattle Sounders. Xander Bailey leidet an Mukoviszidose. Sein Klub erfüllte ihm jetzt einen Lebenstraum – und machte ihn zum Profi.

International | 22.07.2014

Advocaat vor Unterschrift als serbischer Nationaltrainer

Der Niederländer Dick Advocaat soll neuer Trainer der serbischen Fußball-Nationalmannschaft werden.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Belgrad - Der Niederländer Dick Advocaat soll neuer Trainer der serbischen Fußball-Nationalmannschaft werden. "Wir haben eine Vereinbarung mit Advocaat nach langen Verhandlungen erreicht. Es ist noch kein Vertrag unterschrieben, aber ich erwarte, dass dies in den nächsten Tagen passiert", sagte der serbische Verbandspräsident Tomislav Karadzic.

Laut Medienberichten in Serbien und den Niederlanden erhält der 66-Jährige einen Zweijahresvertrag bis zur EM 2016 in Frankreich. Der ehemalige Coach von Bundesligist Borussia Mönchengladbach soll den Posten am 1. August antreten.

Advocaat trainierte zuletzt den niederländischen Erstligisten AZ Alkmaar. Als Nationaltrainer war er schon in seiner Heimat, den Vereinten Arabischen Emiraten, Südkorea, Belgien und Russland tätig. Bei den Serben, die sich nicht für die WM in Brasilien qualifiziert hatten, hatte zuletzt Ljubinko Drulovic das Traineramt inne.

UEFA | 22.07.2014

UEFA bestraft Paris mit Teilausschluss der Zuschauer

Paris Saint-Germain muss in seinem ersten Champions-League-Spiel der kommenden Saison auf einen Teil der Zuschauer verzichten.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Köln - Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain muss in seinem ersten Champions-League-Spiel der kommenden Saison auf einen Teil der Zuschauer verzichten. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) sperrte die Blöcke 104 und 105 des Pariser Prinzenparks, weil es in der vergangenen Spielzeit in der Viertelfinale-Partie gegen den FC Chelsea (3:1) zu diskriminierenden Anfeindungen gegen behinderte Fans der Londoner gekommen war.

Bundesliga | 22.07.2014

Wolfsburgs Test gegen Altach verschoben

Das Testspiel des Bundesligsten VfL Wolfsburg gegen den österreichischen Erstligisten SRC Altach ist von Dienstag auf Mittwoch verschoben worden.

Wolfsburg - Das Testspiel des Fußball-Bundesligsten VfL Wolfsburg gegen den österreichischen Erstligisten SRC Altach ist kurzfristig von Dienstag auf Mittwoch (19.00 Uhr) verschoben worden. Wegen starker Regenfälle in den Alpen ist der Platz aktuell nicht bespielbar. Die Begegnung gegen Altach ist das einzige Testspiel der Niedersachsen während des Trainingslagers in der Schweiz.

Bundesliga | 22.07.2014

FC Bayern: Ribéry und Martínez zurück im Training

Franck Ribéry und Javi Martínez haben am Dienstag beim FC Bayern das Training mit der Mannschaft wieder aufgenommen.

München - Rund eineinhalb Wochen nach dem Ende der WM füllt sich bei Fußball-Rekordmeister Bayern München langsam wieder der Trainingsplatz. Neben Europas Fußballer des Jahres Franck Ribéry hat am Dienstag der spanische Nationalspieler Javi Martínez als erster WM-Teilnehmer des Double-Siegers wieder das Training mit der Mannschaft aufgenommen. Ribéry übte nach überstandenen Rückenproblemen erstmals wieder mit dem Team, und auch Martínez war nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub gleich voll im Einsatz.

"Ich fühle mich immer besser", berichtete Ribéry auf der Internetseite der Bayern (fcb.de), "mit der Mannschaft zu trainieren ist einfach das Beste, was es gibt." Martínez, der in Brasilien als einziger der elf WM-Spieler aus dem aktuellen Münchner Kader schon in der Vorrunde gescheitert war, hat "wieder richtig Lust auf Fußball", wie er betonte. Er habe die freien Tage genossen, jetzt sei "die Power zurück", versicherte der Defensivspieler.

Mit Ribéry und Martínez hat Trainer Pep Guardiola jetzt zwölf Profis im Training. Neben zehn weiteren WM-Teilnehmern, darunter sechs deutsche Weltmeister, fehlen aus dem 24er-Kader derzeit zwei Spieler (Thiago und Mitchell Weiser) wegen Verletzungen. Claudio Pizarro hat seine Wadenprobleme überwunden und war wieder im Training dabei.

SID mm om

Spanien | 22.07.2014

Medien: Xavi vor Wechsel nach New York

Der spanische Fußball-Star Xavi steht offenbar vor einem Wechsel zum neugegründeten FC New York City aus der nordamerikanischen Profiliga MLS.

Barcelona - Der spanische Fußball-Star Xavi steht offenbar vor einem Wechsel zum neugegründeten FC New York City aus der nordamerikanischen Profiliga MLS. Spanischen Medienberichten zufolge soll der 34-Jährige, der noch bis 2016 an den FC Barcelona gebunden ist, im Big Apple einen Zweijahresvertrag mit einer Option auf eine weitere Saison erhalten.

Der Welt- und Europameister würde in New York auf seinen früheren Kollegen David Villa (32) treffen. Außerdem gilt der Transfer des englischen Nationalspielers Frank Lampard (36) nach New York als ausgemacht. Der Klub wurde im vergangenen Jahr gegründet und nimmt erst Anfang 2015 den Spielbetrieb in der MLS auf. Villa spielt deshalb bis dahin noch für den FC Melbourne City in Australien.

Xavis Abschied nach 23 Jahren bei Barça gilt bereits seit Wochen als ausgemacht. Zunächst hieß es jedoch, der Mittelfeldspieler werde nach Katar wechseln. Angeblich hatte er bereits einen Vorvertrag beim dortigen Erstligisten Al Arabi unterschrieben. Das zumindest behauptete Al Arabis Trainer Dan Petrescu während der WM, bei der Xavi mit Titelverteidiger Spanien überraschend bereits in der Vorrunde scheiterte.

Spanien | 22.07.2014

Rodriguez-Transfer zu Real Madrid perfekt

Der Transfer des WM-Torschützenkönigs James Rodriguez (23) zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist perfekt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Madrid - Der Transfer des WM-Torschützenkönigs James Rodriguez (23) zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist perfekt. Der Kolumbianer wechselt für angeblich 80 Millionen Euro vom französischen Erstligisten AS Monaco nach Spanien und soll beim Champions-League-Sieger ein Jahresgehalt in Höhe von sieben Millionen Euro netto erhalten. Der Vertrag läuft bis Juni 2020.

Rodriguez, der in Brasilien sechs Tore erzielte, ist der zweite spektakuläre Einkauf der Königlichen nach der Verpflichtung von Weltmeister Toni Kroos. Für den Mittelfeldstar überweist Madrid rund 30 Millionen Euro an den deutschen Meister Bayern München.

Bundesliga | 22.07.2014

Rauball: Bremer Alleingang mit verfassungsrechtlichen Grundsätzen nicht vereinbar

Der Ligaverband hat mit großem Unverständnis auf die Entscheidung des Bremer Senats zur Bezahlung von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen reagiert.

Frankfurt/Main - Der Ligaverband der 36 Profiklubs hat mit großem Unverständnis auf die Entscheidung des Bremer Senats zur Bezahlung von Polizeieinsätzen bei Fußballspielen reagiert. "Der Bremer Alleingang ist mit unseren verfassungsrechtlichen Grundsätzen nicht vereinbar. Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist unabhängig von der Kassenlage der öffentlichen Haushalte allein Aufgabe des Staates, zumal Fußball-Vereine und -Verbände keinesfalls Verursacher oder Veranlasser von Gewalt sind", sagte Reinhard Rauball.

Der Liga-Präsident behielt sich juristische Schritte vor. "Falls Bremen diesen Weg beschreitet, wird der Ligaverband daher in Abstimmung mit dem SV Werder Bremen alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen", so Rauball.

Die Bremer Landesregierung will die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen im Weserstadion trotz massiver Kritik aus Politik und Sport beteiligen. 

"Das Bremer Anliegen kommt einer Blanko-Vollmacht zur willkürlichen Belastung Einzelner gleich. Augenscheinlich geht es nicht in erster Linie darum, Probleme zu lösen, sondern Haushaltslöcher zu stopfen. Die mit der Innenministerkonferenz vereinbarten und zu großen Teilen bereits umgesetzten Maßnahmen des Fußballs zur Prävention und Einzeltäter-Aufklärung werden völlig ignoriert. Offensichtlich wird ein jahrelanger Rechtsstreit in Kauf genommen, ohne die politischen, sportpolitischen und gesellschaftlichen Auswirkungen zu erkennen", sagte Rauball. "Im Übrigen ist es Augenwischerei, wenn angeblich nur Ligaverband und DFL für die Bremer Forderung herangezogen werden sollen und nicht der SV Werder als Sympathie-Träger der Stadt.

Bundesliga | 22.07.2014

Bremer Beschluss: Gewerkschaft der Polizei kritisiert Kostenbeteiligung

Die Gewerkschaft der Polizei sieht den Vorstoß der Bremer Landesregierung zur Kostenbeteiligung der Fußballvereine äußerst kritisch.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht den Vorstoß der Bremer Landesregierung zur Kostenbeteiligung der Fußballvereine an Einsätzen bei Bundesligaspielen äußerst kritisch. "Die Entscheidung des Bremer Senats, die Deutsche Fußball Liga künftig an den Kosten von Polizeieinsätzen zu beteiligen, schießt am Ziel, die Eindämmung der Gewalt und die Verhinderung von Straftaten, völlig vorbei", sagte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow.

Der Bremer Senat will die DFL noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze bei Partien des SV Werder im Weserstadion beteiligen. "Das Vorhaben des Senats wird dazu führen, dass die Diskussion um Gebühren für Polizeieinsätze von unserem eigentlichen Anliegen ablenkt und auch das Verhältnis zwischen Polizei und Verbänden bestimmen und belasten", sagte Malchow. 

Diese in den vergangenen Jahren gewachsene Zusammenarbeit stehe nun auf dem Spiel, "da vor allem kleinere und finanzschwache Vereine möglicherweise durch die Zahlung von Mitteln belastet werden, die sie sinnvoller in die Bekämpfung der Gewalt investieren könnten".

Den Vereinen und Verbänden räumte Malchow allerdings gute Chancen ein, vor Gericht gegen den Beschluss, der noch von der Bürgerschaft beschlossen werden muss, vorzugehen. "Die Vereine werden zu Recht sagen: Was für uns gilt, muss auch für andere gelten, deren Veranstaltungen polizeiliche Maßnahmen erfordern", sagte er.

International | 22.07.2014

Früherer Bayern-Profi Sosa und zwei Mitspieler verweigern Rückkehr nach Charkow

Der frühere Bayern-Profi José Ernesto Sosa und zwei Mitspieler haben angesichts der Krise in der Ukraine ihre Rückkehr zu Metalist Charkow verweigert.

Charkiw - Der frühere Bayern-Profi José Ernesto Sosa und zwei argentinische Mitspieler haben angesichts der Krise in der Ukraine ihre Rückkehr zum Fußball-Erstligisten Metalist Charkow verweigert. Metalist-Kapitän Sosa, Alejandro Gomez und Jonathan Cristaldo erklärten gegenüber dem ukrainischen Internetportal www.football.ua: "Es ist unvernünftig, sich in einem Land aufzuhalten, in dem man sich nicht sicher fühlt. Niemand kann in der Ukraine für unsere Sicherheit garantieren."

Bereits in der Vorwoche hatte Metalist-Mittelfeldspieler Sebastian Blanco seine Rückkehr verweigert. Auch fünf brasilianische Profis in Diensten des Meisters Schachtjor Donezk hatten sich am Wochenende nach einem Testspiel in Frankreich von ihrer Mannschaft abgesetzt.

Seit dem Absturz eines Flugzeugs der Malaysian Airlines über der Ukraine am vergangenen Donnerstag hat sich der seit Monaten schwelende Konflikt zwischen dem osteuropäischen Land und dem Nachbarn Russland weiter verstärkt. Die Maschine war vermutlich von pro-russischen Rebellen abgeschossen worden.

DFB | 22.07.2014

DFB-Landesverbände kritisieren Stillstand beim Glücksspielstaatsvertrag

Die Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben den Stillstand bei der Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags kritisiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Frankfurt/Main - Die Landesverbände des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben den Stillstand bei der Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrags kritisiert. "Mit völligem Unverständnis verfolgen die Regional- und Landesverbände des DFB nun schon seit zwei Jahren die Erfolglosigkeit bei der Umsetzung", heißt es in einer am Montag verabschiedeten Resolution: "Noch immer ist keine (...) Konzession erteilt worden, auch nicht an ODS Deutschland (Oddset)." 

Stattdessen habe sich sie Situation gegenüber den privaten Wettanbietern "verschlechtert, vor allem aufgrund des fehlenden Onlineangebots. Deren bisher nicht konzessionierten Angebote werden aufgrund des aktuellen Schwebezustands von der staatlichen Seite sogar noch toleriert."

Seit dem 1. Juli 2012 gilt die neue Bestimmung im Bereich Sportwetten, die eine deutliche Liberalisierung des Wettmarktes bringen sollte. Eigentlich war geplant gewesen, 20 Lizenzen an private Wettanbieter auszugeben und die Unternehmen mit fünf Prozent zu besteuern. "Fast alle Experten gehen davon aus, dass die im Glücksspielstaatsvertrag vorgesehene Beschränkung auf 20 Konzessionen den zu erwartenden Klagen von nicht berücksichtigten Sportwettenanbietern nicht standhalten wird", heißt es weiter in der Resolution: "Eine weitere Verzögerung des Prozesses scheint damit vorprogrammiert."

Nicht nur den Bundesländern, "sondern auch dem Breitensport und besonders dem Amateurfußball" gehen "Zuwendungen und Vermarktungserlöse verloren", beklagen die Verbände. Der DFB hatte mit ODS Deutschland bereits zum 1. Juli 2012 einen Vertrag geschlossen, sagte DFB-Präsident Wolfgang Niersbach: "Dessen Erlöse vollständig dem Amateurfußball zufließen sollen. Aufgrund der bisher nicht erteilten Konzessionen ruht dieser Vertrag immer noch. Der Basis entgehen dadurch Gelder, mit denen viel für die kleinen Vereine, das Ehrenamt und die Nachwuchsförderung bewegt werden könnte."

Bundesliga | 22.07.2014

Bremen verlängert mit Kroos bis 2017

Fußball-Bundesligist Werder Bremen setzt auch in Zukunft auf Mittelfeldspieler Felix Kroos (23).

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Bremen - Fußball-Bundesligist Werder Bremen setzt auch in Zukunft auf Mittelfeldspieler Felix Kroos (23). Wie die Hanseaten am Dienstag bekannt gaben, hat der jüngere Bruder von Weltmeister Toni Kroos einen neuen Vertrag bis zum 30. Juni 2017 unterzeichnet.

"Mit der Vertragsverlängerung von Felix haben wir uns erneut einen Baustein für die Weiterentwicklung des Teams gesichert. Er ist ein enorm wichtiger Spieler in unseren Reihen und hat eine starke Entwicklung hinter sich", sagte Werder-Geschäftsführer Thomas Eichin.

Kroos freut sich ebenfalls auf die weitere Zusammenarbeit: "Ich sehe bei Werder die besten Perspektiven für die Zukunft. Wir haben einen überragenden Teamgeist in der Mannschaft. Es ist jeden Tag zu spüren, dass wir alle ein gemeinsames Ziel verfolgen."

Der gebürtige Greifswalder war im Sommer 2010 von Hansa Rostock an die Weser gewechselt. In 31 Bundesligaspielen für den SVW erzielte er ein Tor.

FIFA | 22.07.2014

CDU-Bundestagsabgeordneter Steffel: FIFA muss Putin Rote Karte zeigen

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel hat die FIFA dazu aufgefordert Druck auf Russland und Präsident Wladimir Putin auszuüben.

München - Der CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel hat den Fußball-Weltverband FIFA dazu aufgefordert, im Zusammenhang der WM-Vergabe 2018 Druck auf Russland und Präsident Wladimir Putin auszuüben. "Die FIFA muss Putin deutlich machen, dass die Anerkennung des Völkerrechts unabdingbare Voraussetzung für die Austragung der Spiele ist", fordert Steffel in einem Gastbeitrag für die Huffington Post Deutschland.

"Ein Eröffnungsfeuerwerk in Moskau, wenn wenige hundert Kilometer weiter mit russischen Raketen Passagierflugzeuge abgeschossen werden, ist unvorstellbar. Wenn sich Putin nicht ans Völkerrecht hält, sollte die WM in einem anderen Land stattfinden. Die FIFA ist gefordert, Putin klar die Rote Karte zu zeigen", schreibt der Obmann der CDU/CSU-Fraktion im Sportausschuss. 

Fußball stehe für friedliche Völkerverständigung, so Steffel weiter: "Eine Fußball-Weltmeisterschaft passt nicht in ein Land, in dem Völkerrecht und Menschenrechte mit den Füßen getreten werden."

DFB | 22.07.2014

Deutscher Fußball unterstützt Kinder in Brasilien

Der deutsche Fußball hat benachteiligte Kinder in Brasilien mit 564.500 Euro unterstützt.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Der deutsche Fußball hat auf breiter Front benachteiligte Kinder in Brasilien unterstützt. Die deutschen Nationalspieler, die DFB-Stiftung Egidius Braun, die Bundesliga-Stiftung und das Kindermissionswerk Sternsinger stellten insgesamt 564.500 Euro zur Verfügung, um 15 verschiedene Projekte zu unterstützen. Die Kampagne stand unter dem Motto "Sonhos de Crianças 2014" (Kinderträume 2014).

Bundesliga | 22.07.2014

Kosten für Polizeieinsätze: Bremer Senat bittet DFL zur Kasse

Die Bremer Landesregierung will die DFL noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen des SV Werder beteiligen.

Text: SID Bild: DFL/DFL/

Bremen - Die Bremer Landesregierung will die Deutsche Fußball Liga (DFL) noch in diesem Jahr an den Kosten für Polizeieinsätze bei Bundesligaspielen des SV Werder im Weserstadion beteiligen. Eine entsprechende Gesetzesänderung beschloss der Bremer Senat trotz massiver Kritik aus Politik und Sport am Dienstag.

"Unser primäres Ziel ist ganz klar, Gewalt bei großen Fußballereignissen zu verhindern", sagte Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) auf einer Pressekonferenz: "Angesichts unserer Haushaltslage müssen aber Veranstalter, die durch eine staatliche Leistung einen wirtschaftlichen Vorteil erlangen, im Interesse aller Steuerzahler dafür eine angemessene Gebühr entrichten."

Die vom Senat vorgeschlagenen Änderungen im "Bremischen Gebühren- und Beitragsgesetz" müssen noch von der Bürgerschaft beschlossen werden. Senator Mäurer nannte als frühesten Zeitpunkt für die erste Gebührenforderung seitens der Polizei die Bundesliga-Partie von Werder Bremen gegen Hannover 96 im Dezember dieses Jahres.

Das Gesetz könnte weitreichende Folgen für den deutschen Fußball haben. So warb Mäurer, der von einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit der DFL ausgeht, bereits im Vorfeld dafür, dass auch andere Bundesländer diesen Schritt gehen sollen.

Die DFL hatte in der Vergangenheit stets deutlich gemacht, sich an solchen Kosten nicht beteiligen zu wollen und auch juristische Schritte gegen entsprechende Verordnungen nicht ausgeschlossen. Zudem hatten sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die DFL Anfang Juli in einem gemeinsamen Schreiben gegen die Pläne ausgesprochen.

Der Bremer Beschluss betrifft vor allem sogenannte Risikospiele in der Bundesliga. Laut eines internen Berichtes an den Senat habe das Bundesland Bremen in der vergangenen Spielzeit für Polizeieinsätze rund um das Weserstadion 1,4 Millionen Euro an Steuergeldern bezahlen müssen. In der Saison 2012/2013 sollen es sogar knapp zwei Millionen Euro gewesen sein.

Supercup | 22.07.2014

Supercup zwischen Dortmund und Bayern ausverkauft

Das Spiel um den Supercup zwischen Vizemeister Borussia Dortmund und Double-Gewinner Bayern München ist ausverkauft.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Frankfurt/Main - Das Spiel um den Supercup zwischen Vizemeister Borussia Dortmund und Double-Gewinner Bayern München ist ausverkauft. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) teilte am Dienstag mit, dass alle 80.667 Karten für die Begegnung am 13. August (18.00 Uhr/ZDF und Sky) in Dortmund vergriffen sind.

Perlen der europäischen Quali-Spiele

Während Deutschland nach dem WM-Triumph noch ausnüchtert, geht es in dieser Woche für 104 Klubs um die Plätze für die nächste Quali-Runde: Wir stellen die Leckerbissen auf dem Weg in die europäischen Wettbewerbe vor.

International | 22.07.2014

Ukraine-Krise: Kopenhagen bittet um Verlegung von Champions-League-Spiel

Wegen der Krise in der Ukraine hat der FC Kopenhagen bei der UEFA um die Verlegung der Champions-League-Partie bei Dnipro Dnipropetrowsk gebeten.

Kopenhagen - Wegen der Krise in der Ukraine hat der dänische Erstligist FC Kopenhagen bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) offiziell um die örtliche Verlegung des Qualifikationsspiels zur Champions League bei Dnipro Dnipropetrowsk gebeten. "Wir haben kein Problem mit der Stadt oder dem Klub", sagte ein Sprecher am Dienstag: "Aber niemand kann eine stabile Lage garantieren." Das Hinspiel ist für den 29. Juli vorgesehen.

Die ukrainische Stadt liegt rund 300 Kilometer von der Absturzstelle des Fluges MH17 der Malaysian Airlines entfernt. Bei dem Absturz der vermeintlich von pro-russischen Rebellen abgeschossenen Maschine waren 298 Menschen getötet worden. Der Luftraum wird seitdem von vielen Fluggesellschaften gemieden.

Italien | 22.07.2014

Juve-Neuzugang Morata fällt länger aus

Erst am Samstag hat Juventus Turin Alvaro Morata verpflichtet, jetzt fällt der spanische U21-Europameister wohl mehrere Wochen aus.

Turin - Erst am Samstag hat Italiens Fußball-Rekordmeister Juventus Turin Alvaro Morata für 20 Millionen Euro verpflichtet, jetzt fällt der spanische U21-Europameister wohl mehrere Wochen aus. Der Stürmer erlitt bei einem Zusammenprall im Training mit Torhüter Rubinho eine Knieverletzung Laut Medienberichten muss der 21-Jährige mindestens 40 Tage pausieren. Damit wäre auch ein Einsatz beim Saisonstart Ende August in Gefahr.

Morata war von Champions-League-Sieger Real Madrid zu Juve gewechselt. In Turin unterzeichnete er einen Fünfjahresvertrag. Zum Ende der Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 besitzt Real jedoch ein Rückkaufrecht.

Italien | 22.07.2014

Medien: ManUnited bietet 43 Millionen für Vidal

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sein Werben um den chilenischen Nationalspieler Arturo Vidal intensiviert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/AFP/

Turin/Manchester - Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United hat sein Werben um den chilenischen Nationalspieler Arturo Vidal intensiviert. Laut der italienischen Sporttageszeitung Tuttosport erhöhte Manchester sein Angebot für den Mittelfeldspieler von Juventus Turin auf 43 Millionen Euro. Zuletzt hatte Juve-Geschäftsführer Giuseppe Marotta ein Angebot über 40 Millionen Euro für den 27-Jährigen abgelehnt. Der ehemalige Leverkusener Vidal gilt als Wunschkandidat von United-Coach Louis van Gaal.

 

DFB | 22.07.2014

Weltmeister-Trainer Löw wird Ehrenbürger von Schönau

Nach dem Titelgewinn der Nationalmannschaft bei der WM hat der Rat der Stadt Schönau beschlossen, Joachim Löw zum Ehrenbürger zu ernennen.

Schönau - Besondere Ehre für Bundestrainer Joachim Löw: Neun Tage nach dem Titelgewinn der Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hat der Rat seiner Geburtsstadt Schönau im Schwarzwald beschlossen, den 54-Jährigen zum Ehrenbürger zu machen und ein Stadion nach dem berühmtesten Sohn des 2300-Einwohner-Ortes zu benennen. Demnach wird das Buchenbrandstadion künftig Jogi-Löw-Stadion heißen.

"Beide Vorhaben wurden vom Gemeinderat einstimmig abgesegnet, nachdem Jogi Löw zuvor seine Zustimmung signalisiert hatte", gab der Ausschuss bekannt. Einen Termin für den Festakt gebe es noch nicht. Details zur Organisation der Feier werde man erst Ende August festlegen.

Spanien | 22.07.2014

Medien: Rodriguez beim Medizincheck in Madrid

Der Transfer des WM-Torschützenkönigs James Rodriguez zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid scheint nur noch Formsache.

Madrid - Der Transfer des WM-Torschützenkönigs James Rodriguez zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid scheint nur noch Formsache. Spanischen Medienberichten zufolge absolvierte der 23-jährige Kolumbianer am Dienstagvormittag den obligatorischen Medizincheck in der Klinik Sanitas de La Moraleja und soll noch am Abend offiziell vorgestellt werden. Für den Shootingstar soll Madrid rund 80 Millionen Euro an den französischen Erstligisten AS Monaco überweisen.

Rodriguez, der die Rückennummer 10 erhalten soll, die seit dem Abschied von Mesut Özil zum FC Arsenal 2013 frei ist, wäre der zweite spektakuläre Einkauf der Königlichen nach der Verpflichtung von Weltmeister Toni Kroos. Für den Mittelfeldstar überweist Madrid rund 30 Millionen Euro an den deutschen Meister Bayern München.

Bundesliga | 22.07.2014

Klopp: Hummels und Reus bleiben beim BVB

Trainer Jürgen Klopp von Borussia Dortmund hat nachdrücklich Spekulationen um einen Wechsel von Marco Reus oder Mats Hummels beendet.

Dortmund - Trainer Jürgen Klopp vom deutschen Fußall-Vizemeister Borussia Dortmund hat nachdrücklich Spekulationen um einen Wechsel von Marco Reus oder Weltmeister Mats Hummels zu einem europäischen Spitzenklub beendet und auch Meldungen von angeblichen Angeboten dementiert. "Marco und Mats werden in der neuen Saison bei uns spielen", sagte der 47-Jährige bei "19:09 Uhr - der schwarzgelbe Talk" der Ruhr Nachrichten.

"Ich kann allen versichern, dass es keinerlei Anzeichen gibt, dass die beiden weg wollen", unterstrich Klopp und meinte zu jüngsten Gerüchten: "Worum ging es heute? Mats zu ManU? Für wieviel? 20 Millionen? Bei solchen Summen könnt ihr das ohnehin gleich wieder vergessen."

Hummels besitzt in Dortmund noch einen Vertrag bis 2017 und wurde in den vergangenen Monaten unter anderem in spanischen Medien mit dem FC Barcelona in Verbindung gebracht. Reus, der die WM wegen eines Syndesmose-Anrisses verpasste und dessen Vertrag angeblich eine Ausstiegsklausel (2015 für 35 Mio. Euro) beinhaltet, hatte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke jüngst für unverkäuflich erklärt.

DFB | 22.07.2014

Co-Trainer-Suche: Wormuth und Sorg noch nicht kontaktiert

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine Suche nach einem neuen Assistenten für Bundestrainer Joachim Löw offenbar noch nicht intensiviert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

München - Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat seine Suche nach einem neuen Assistenten für Bundestrainer Joachim Löw offenbar noch nicht intensiviert. "Mit mir hat darüber noch keiner gesprochen, und ich habe mir deshalb auch noch keine Gedanken darüber gemacht", sagte DFB-Chefausbilder Frank Wormuth dem SID.

Der 53-Jährige, der die U20 des DFB betreut, galt bisher neben U19-Coach Marcus Sorg als heißester Anwärter auf die vakante Stelle. Der Platz neben Löw wird frei, weil dessen bisheriger Assistent Hansi Flick auf den Posten des Sportdirektors wechselt.

Wormuth befindet sich derzeit mit dem 61. Fußballlehrer-Lehrgang des DFB in Ungarn. "Ich mache mir nur Gedanken über diesen Lehrgang und über meine zukünftige U20, damit bin ich genug ausgelastet", sagte er: "Unter uns Trainern gilt der Satz: Wir reden nicht über ungelegte Eier. Wenn ich mich um diese Gerüchte kümmere, kann ich mich nicht mehr auf meine Aufgaben konzentrieren."

Das gelte im Übrigen auch für Sorg, der derzeit ebenfalls in Ungarn mit seiner U19 um den EM-Titel spielt. "Marcus hat hier hoffentlich noch bis Ende Juli zu tun. Auch er ist in dieser Angelegenheit noch nicht kontaktiert worden", sagte Wormuth.

Aus Sicht des gebürtigen Berliners ist dies aber weder verwunderlich noch problematisch. Schließlich habe DFB-Präsident Wolfgang Niersbach betont, sich in dieser Woche zunächst mit Löw zusammensetzen zu wollen. Wenn dann die Zukunft des Bundestrainers, der noch bis 2016 an den DFB gebunden ist, abschließend geklärt ist, dürfte sich der Verband unter anderem mit der Co-Trainer-Frage befassen. Löw genießt hier laut Niersbach ein Vorschlagsrecht.

Wormuth assistierte Löw bereits auf seiner ersten Station als Trainer bei Fenerbahce Istanbul in der Saison 1998/99. In seiner Premieren-Spielzeit als Profi 1982/83 spielte er an der Seite Löws beim SC Freiburg. Seit 2008 leitet er die Fußballlehrerausbildung beim DFB, seit 2010 betreut er zusätzlich die U20.

Bundesliga | 22.07.2014

Gladbachs Mlapa vor Wechsel nach Nürnberg

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach und Angreifer Peniel Mlapa gehen künftig getrennte Wege.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Nürnberg - Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach und Angreifer Peniel Mlapa gehen künftig getrennte Wege. Wie der Sechste der abgelaufenen Saison via Twitter bekannt gab, stehe der 23 Jahre alte Deutsch-Togolese "vor einem Wechsel zum 1. FC Nürnberg". Mlapa "trainiert heute erstmals bei den Franken", hieß es weiter.

Über die Details des Wechsels zum Bundesliga-Absteiger machte die Borussia keine Angaben. Zuletzt war in den Medien von einer Leihe mit Kaufoption berichtet worden. Mlapa war 2012 für 2,5 Millionen Euro Ablöse von 1899 Hoffenheim an den Niederrhein gewechselt. Auch aufgrund von Verletzungen kam er nur auf 25 Bundesligaeinsätze (drei Tore) für die Favre-Elf.

Bundesliga | 22.07.2014

Mustafi liegen Angebote aus der Bundesliga vor

Weltmeister Shkodran Mustafi liegen nach eigenen Angaben Angebote für einen Wechsel in die Fußball-Bundesliga vor.

Köln - Weltmeister Shkodran Mustafi liegen nach eigenen Angaben Angebote für einen Wechsel in die Fußball-Bundesliga vor. "Als deutscher Nationalspieler wäre es schön, in der Bundesliga zu spielen. Und es gibt Angebote", sagte der 22 Jahre alte Defensivspieler vom italienischen Erstligisten Sampdoria Genua der Sport Bild.

Mustafis Vertrag in Genua läuft noch bis Juni 2016. Ein Wechsel noch in diesem Sommer scheint aber nicht ausgeschlossen. "Die Perspektive muss stimmen. Die nächste Entscheidung wird wichtig. Ein großer Verein wäre der nächste Schritt", sagte Mustafi, der sich aber auch erst einmal mit seinem Klub unterhalten will: "Ich muss nicht wechseln. Ich bin gespannt, was sie mir bieten."

Bundesliga | 22.07.2014

Liga-Vorstand entscheidet über Freistoßspray

Schon in einem Jahr könnte das bei der WM in Brasilien bewährte Freistoßspray zum Alltag in der Fußball-Bundesliga gehören.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Köln - Schon in einem Jahr könnte das bei der WM in Brasilien bewährte Freistoßspray zum Alltag in der Fußball-Bundesliga gehören. Nach den Liga-Schiedsrichtern beschäftigt sich auch der Ligavorstand mit der Einführung des Sprays und einer möglichen Abstimmung der 36 Profiklubs über dessen Einführung auf der Ligaversammlung im Dezember. 

"Wir werden das auf der nächsten Vorstandssitzung Anfang August besprechen", sagte Andreas Rettig, der für den Spielbetrieb zuständige DFL-Geschäftsführer, der Sport Bild. Eine Einführung des Sprays schon zum Rückrunden-Start Ende Januar 2015 sei aber auch bei einem positiven Voting der Liga nicht geplant. 

Die DFB-Schiedsrichterkommission unter ihrem Vorsitzenden Herbert Fandel will erst die komplette Saison in der Champions und Europa League sowie in Italien abwarten, wo das Spray zur kommenden Spielzeit eingeführt wird. 

Bundesliga | 21.07.2014

Bayern denken über weitere Neuzugänge nach

Rekordmeister Bayern München denkt nach der langen Abwesenheit der deutschen Fußball-Nationalspieler intensiv über weitere Neuzugänge nach.

Duisburg - Rekordmeister Bayern München denkt nach der langen Abwesenheit der deutschen Fußball-Nationalspieler intensiv über weitere Neuzugänge nach. "Was mir Sorgen macht, ist, dass aus leistungssporttechnischen Gründen kein vernünftiger Aufbau möglich sein kann", sagte Sportvorstand Matthias Sammer nach dem Benefizspiel beim MSV Duisburg (1:1): "Wir müssen uns darüber Gedanken machen, ob das für uns Konsequenzen hat."

Insgesamt sechs Spieler des aktuellen Bayern-Kaders standen im Aufgebot der DFB-Auswahl und haben erst nach dem WM-Endspiel ihren dreiwöchigen Urlaub angetreten. Darüberhinaus waren auch der Niederländer Arjen Robben und Brasiliens Dante bis zum Ende des Turniers dabei.

"Damit geht einher, dass die ohne viel Vorbereitung schnell ins Rennen gehen müssen", sagte Sammer. Eine Entscheidung sei aber noch nicht getroffen. Bisher haben die Bayern erst Stürmer Robert Lewandowski, Mittelfeldspieler Sebastian Rode und Linksverteidiger Juan Bernat verpflichtet.

Spanien | 21.07.2014

Valencia löst Vertrag mit Ex-Wolfsburger Costa auf

Der spanische Fußball-Erstligist FC Valencia hat den Vertrag mit dem früheren Wolfsburger Innenverteidiger Ricardo Costa vorzeitig aufgelöst.

Valencia - Der spanische Fußball-Erstligist FC Valencia hat den Vertrag mit dem früheren Wolfsburger Innenverteidiger Ricardo Costa vorzeitig aufgelöst. Eigentlich lief der Kontrakt mit dem 2010 zum sechsfachen Meister gewechselten Costa noch bis 2015. 2009 war der heute 33-Jährige mit Wolfsburg Deutscher Meister geworden.

Bundesliga | 21.07.2014

Lewandowski trifft bei seinem Debüt für die Bayern

Neuzugang Robert Lewandowski hat bei Fußball-Rekordmeister Bayern München einen gelungenen Einstand gefeiert.

Text: SID Bild: SID-IMAGES/SID-IMAGES/FIRO/

Duisburg - Neuzugang Robert Lewandowski hat bei Fußball-Rekordmeister Bayern München einen gelungenen Einstand gefeiert. Der polnische Stürmer erzielte im ersten Einsatz nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund beim 1:1 (0:0) im Benefizspiel gegen den Drittligisten MSV Duisburg die Führung (62.). Für den früheren Erstligisten traf Neuzugang Fabian Schnellhardt (69.).

Vor über 24.000 Zuschauern profitierte der auffällige Lewandowski von einem schönen Pass seines Mitspielers Rafinha und traf in die kurze Ecke. In der Anfangsphase war der 25-Jährige bereits in einer Szene an MSV-Keeper Michael Ratajczak gescheitert. Vier Minuten vor dem Ende war dann Feierabend für den Torjäger. "Ich bin zufrieden, habe ein Tor gemacht. Wir müssen noch an uns arbeiten, das ist so in der Vorbereitung", sagte Lewandowski nach dem Spiel bei Sport1.

München trat im zweiten Vorbereitungsspiel nach dem 3:0-Sieg gegen einen Fanclub am vergangenen Freitag erwartungsgemäß ohne seine sieben Weltmeister sowie den französischen Superstar Franck Ribéry an. Der lange verletzte Abwehrspieler Holger Badstuber führte das junge Team erneut als Kapitän aufs Feld. Linksverteidiger Juan Bernat, vor zwei Wochen vom FC Valencia verpflichtet, agierte in seinem zweiten Spiel solide.

Wie im ersten Test bot Trainer Pep Guardiola einige Nachwuchsspielern auf, unter anderem Lukas Scholl und Gianluca Gaudino, die Söhne der Ex-Nationalspieler Mehmet Scholl und Maurizio Gaudino.

Für den MSV war es die Generalprobe vor dem Auftakt in der 3. Liga. Am Samstag starten die Zebras beim Jahn Regensburg in die zweite Drittliga-Saison nach dem Lizenzentzug 2013.

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Quicklist

Dinge, die noch mehr Spaß machen als Sommerpause

  • Abitur wiederholen
  • Durch die theoretische Fahrprüfung fallen
  • Gürtelrose
  • In einen rostigen Nagel treten
  • Alkoholvergiftung
  • Argentinier sein und dazu gezwungen werden, noch mal das WM-Finale anzuschauen. In Slowmotion
  • Frischen Hundekot mit einer kaputten Plastiktüte aufheben
  • Einen Ohrwurm von »Auf uns« haben